Für echte Alpinisten hört es sich wie ein Scherz an, doch für ans Flache gewohnte Nordlichter stellen die Zickerschen Berge bereits eine beachtliche Erhebung dar. Deshalb nennt man sie auch stolz die „Zickerschen Alpen“. Die bis zu 66 Meter hohe Hügellandschaft bildet das Rückgrat der Halbinsel Mönchgut, die den südöstlichsten Punkt von Rügen darstellt. Den religiös angehauchten Namen verdankt die aus mehreren Landzungen bestehende Halbinsel dem Umstand, dass sie früher einem Kloster gehörte. Sie war einst vom Rest der Insel durch einen Graben, dem Mönchgraben, abgeschottet.

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Die Zickerschen Berge sind eine der idyllischsten Ecken von Deutschlands größter und für viele auch schönsten Insel. Romantiker und Wanderer kommen hier auf ihre Kosten. Die hügelige Landschaft ist durch wilde Wiesen und verwunschene Wälder geprägt. Von den Gipfeln der Berge genießt man zudem einen einzigartigen Ausblick über das südliche Rügen, den Rügischen Bodden und die Ostsee. Nicht nur bei Sonnenuntergang wird einem bei diesem idyllischen Anblick ganz warm ums Herz.

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Die westlichste Spitze der Zickerschen Berge erinnert jedoch daran, dass es auf Mönchgut nicht nur immer friedlich zuging. Bis heute gibt es dort das auch auf den Wegweisern der Wanderwege ausgeschilderte Nonnenloch. Eine Bezeichnung, die die Fantasie anregt und um die diverse Sagen zirkulieren. Manche behaupten etwa, dass sich an dieser Erosionsrinne, die von den Gipfeln der Zickerschen Berge zur einsamen Steilküste an der Westküste der Landzunge führt, einst heimlich die Mönche von Mönchgut mit Nonnen aus der Inselhauptstadt Bergen trafen. Richtiger ist aber vermutlich, dass hier früher in einer Grube, die später zugeschüttet wurde, unzüchtige Nonnen aus dem Kloster aus Bergen ertränkt wurden. Viele sind überzeugt, dass die Geister der beklagenswerten Frauen bis heute ihr Unwesen an diesem Ort treiben.

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Die Halbinsel Mönchgut ist aber nicht nur ein einzigartiges Naturparadies. Auch verträumte Fischerdörfer prägen die Halbinsel. Eines der schönsten liegt gleich zu Füßen der Zickerschen Berge: Gager. Bis heute wird der malerische Hafen des Ortes nicht nur von Hobbykapitänen, sondern auch Fischern angesteuert, die hier in der Saison täglich ihren frischen Fang anlanden. Nirgendwo sonst auf Rügen kann man Fisch frischer erwerben als hier. Groß Zicker und Middelhagen sind weitere Dörfer, die einen Besuch lohnen.

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Der große Vorteil der Halbinsel Mönchgut ist, dass es hier selbst in der höchsten Hochsaison nie unerträglich voll sind. Während dann in den berühmten Seebädern der Insel mallorquinische Verhältnisse herrschen und man seinen Platz am Strand erkämpfen muss, geht es auf Mönchgut ganzjährig beschaulich zu. Trotzdem muss man auf den Trubel nicht verzichten, denn die berühmten Seebäder Rügens liegen quasi vor der Haustür: Sellin, mit seiner von prachtvollen Villen gesäumten Wilhelmstraße und seiner deutschlandweit bekannten Seebrücke; Binz, das Saint-Tropez des Nordens mit seiner einzigartigen Bäderarchitektur und seinem mondänen Lebensstil; oder Putbus, die weiße Stadt, die Rügens ältestes Seebad ist, obwohl sie gar nicht am Meer liegt.

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Auch die anderen Sehenswürdigkeiten Rügens wie die berühmten Kreidefelsen, das Jagdschloss Granitz oder der Rasende Roland, eine mit Dampf betriebene Schmalspureisenbahn, lassen sich von Mönchgut aus bequem erkunden. Wenn man allerdings an dem langen Naturstrand an der Ostküste der Halbinsel Mönchgut erst einmal im weichen Sand Platz genommen und seine Hüllen gänzlich fallen gelassen hat, man das beständige Rauschen des Meeres hört und den Duft aus Meeresluft und Kiefernwald einatmet, stellt sich die Frage, ob man diesen idyllischen Flecken Rügens überhaupt verlassen will. Denn eigentlich ist das kleine Mönchgut schon groß genug, um ein paar unvergessliche Urlaubstage zu verleben.

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Eine gute Unterkunft, um die Halbinsel Mönchgut zu erleben, ist die Ferienanlage mönchgut living & spa. Sie liegt direkt am idyllischen Hafen von Gager und damit im Herzen der Halbinsel. Die Unterkünfte und Ferienwohnungen sind im modernen Design eingerichtet und bringen ein urbanes Lebensgefühl ins Naturparadies Mönchgut. Die Ferienanlage verfügt über eine große Wellnesslandschaft mit Sonnenterrasse und Boddenblick, eine gemütliche Lounge mit Kamin, ein Fitnessstudio mit professionellen Geräten sowie einen Hobbyraum mit Billard, Tischtennis und Tischfußball.

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Wer es besonders luxuriös mag: Einige der Unterkünfte besitzen einen Kamin und sogar eine private Sauna. Die Eigentümer des mönchgut & living spa sind schwul und freuen sich über Gäste aus der LGBT-Community.

Quelle:  Markus Harnau & Kerle.reisen