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Gays.reisen – Reisetipps für Gays (enthält Werbung)

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Europa

Gut Riedelsbach im Interview – DAS gayfriendly Bier- und Wohlfühlhotel im Bayerischen Wald

Kerle.reisen und Gut Riedelsbach verbindet eine gute, langjährige Zusammenarbeit, die viel Spaß macht. Und das ist vor allem Bernhard Sitter Junior zu verdanken, dem Junior Hotel-Chef des 1. Bier- und Wohlfühlhotels im Bayerischen Wald. Er ist mit viel Herzblut, leckerem Bier und seinen Kochkünsten einfach der perfekte Gastgeber für unsere monatlichen Kerle-Treffs im Bayerischen Wald, zu denen Gays aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz kommen. Er stand uns in einem Interview Rede und Antwort.

Servus Bernhard. Schön, dass Du Dir Zeit nimmst für ein Interview. Wie geht es Euch nach dem Lockdown?
Die ersten Wochen waren sehr schwierig für uns. Erst durften wir nur den Biergarten öffnen, eine Woche später dann das Wirtshaus Restaurant und nach fast 3 Monaten endlich auch wieder das Hotel. Allerdings ohne den Wellnessbereich. Aber Hotel ohne Wellness? Das war sehr schwierig und mit vielen Stornierungen verbunden. Erst rund weitere 4 Wochen später durften wir auch den Wohlfühlbereich wieder öffnen. Und seit diesem Tag geht es endlich wieder bergauf. Wir sind sehr zufrieden und schauen positiv nach vorne.

Konntet Ihr die notgedrungene Auszeit sinnvoll nutzen?
Ja, das konnten wir. Wir haben im Hotel alles renoviert und erneuert, was anfiel. So wurde zum Beispiel aus unserer Kegelbahn eine tolle Lounge mit Zigarrenstube. Wirtshaus, Hopfenstube und Bräustüberl haben einen neuen Look bekommen. Und für mich als Küchenchef des Hauses wurde der komplette Büfett-Bereich neu gestaltet und um einiges vergrößert. Aber auch die Zeit für meine Familie und mich war wundervoll. Wir hatten so viel Zeit miteinander wie nur selten. Und das absolute Highlight für unseren Sohn war, dass wir alle 3 Pools für uns alleine hatten. Felix ist eine richtige Wasserratte.

Müssen sich Eure Gäste in Zeiten von Corona auf Einschränkungen im Haus einstellen?
Die Einschränkungen für unsere Gäste im Haus sind relativ gut realisierbar. Es gilt der Mindestabstand von 1,5m und in den öffentlichen Bereichen muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Im Büfett-Bereich muss man Einweghandschuhe benutzen. Also alles halb so wild und gut umsetzbar.

Wie kommt es zu Deinem großen Engagement für die Gay Community?
Oh, das ist eine lange Geschichte. Mein Ewald und ich waren vor etlichen Jahren selbst im Urlaub und da sind wir als schwules Paar nicht gut angekommen. Und das war der ausschlaggebende Punkt, dass wir gesagt haben, sowas kann doch heutzutage gar nicht mehr sein. Und deswegen haben wir den Entschluss gefasst, mehr auf gayfriendly zu setzen. Ewald und ich möchten ein Zeichen setzen und als Vorbilder voraus gehen für Leute unter uns, die noch nicht den Mut zum Outing haben. Wir haben schon dreimal geheiratet – erst die eingetragene Lebenspartnerschaft, dann die freie Trauung und zu guter Letzt die Ehe für alle. Damit zeigen wir auch den Mitmenschen, dass wir genau wie alle anderen sind. Und das größte Glück haben wir Ende 2018 erfahren. Unser Adoptivsohn Felix ist in unser Leben getreten.

Welche Erfahrungen machst Du mit den Kerle.reisen Gruppen, die jeden Monat zu Euch kommen?
Bei den monatlichen Kerle-Treffs sind immer nette Männer dabei. Am gemeinsamen Lagerfeuer ergeben sich immer tolle Gespräche und wir erfahren oft sehr spannende Geschichten. Es ist jedes mal ein sehr schönes Miteinander.

Viele Teilnehmer buchen bei uns nach ihrer Rückkehr direkt den nächsten Kerle-Treff im Gut Riedelsbach. Kannst Du Dir das erklären?
Genau kann ich es leider nicht sagen. Aber wir sind sehr stolz darauf, dass sich aus den Kerle Reisen schon viele Stammgäste entwickelt haben.

Wie kam es eigentlich zu Eurem einzigartigen Konzept – das 1. Bier- und
Wohlfühlhotel ?

Puh, das ist eine sehr lange Geschichte. Ich versuche es mal ganz kurz zusammen zu fassen. Das Anwesen kam 1951 in unseren Familienbesitz. 1998 entschieden wir uns dazu, eine eigene Brauerei zu bauen. 2005 machte mein Vater dann den Biersommelier. 2010 haben mein Schwager und ich den Biersommelier gemacht. Und dann kam einfach eines zum anderen und das Thema Bier wurde immer mehr ausgebaut und zieht sich nun durchs ganze Haus.

Liegt Dir Am Ende noch etwas auf dem Herzen, was Du unserer Kerle-Community noch mitgeben möchtest?
Wohlfühlen und gerne wiederkommen, das steht für uns an erster Stelle. Dazu gehört, dass man jeden Menschen so akzeptiert und respektiert, wie er ist. Egal ob weiß oder farbig, groß oder klein, alt oder jung, dick oder dünn, gay oder hetero. Unsere Erde ist bunt. Gayfriendly ist ein Statement, mit dem wir zeigen, dass weder schwule Männer, noch lesbische Frauen oder andere Minderheiten Außerirdische sind und dass, wenn wir uns gegenseitig respektieren, das Leben miteinander doch am schönsten ist. Egal welche Hautfarbe, Nationalität oder sexuelle Orientierung jemand hat, verbindet uns doch alle eines: Wir sind alle Menschen.

Ein perfektes Schlusswort, dem man nichts mehr hinzufügen kann! Bernhard, hab vielen lieben Dank für das Interview und künftig weiterhin viel Spaß mit den nächsten Kerle-Treffs. Lieben Gruß an das gesamte Gut Riedelsbach Team!

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Quelle: Kerle.reisen und Bernhard Sitter Junior vom Gut Riedelsbach

Meine Erfahrungen mit Kerle.reisen – auf Sardinien und in einer Schweizer Berghütte über Weihnachten

Schwule Gruppenreisen von Gays für Gays – so lässt sich das Konzept von Kerle.reisen in wenigen Worten zusammenfassen. Doch wie kommt es an? Hierzu haben wir Olli nach seiner Rückkehr aus Sardinien einige Fragen gestellt, der schon mehrfach mit Kerle.reisen unterwegs war.

Du bist ja gerade mit einer Kerle-Gruppe auf Sardinien unterwegs gewesen. Wie hat es Dir gefallen? 

Die Reise war ein tolles Erlebnis. Gerade weil es in der Vergangenheit durch Corona zahlreiche Beschränkungen gab, waren Reisen nicht möglich. Demnach war es seit längerer Zeit meine erste Reise, auf die ich mich sehr gefreut habe. Es trat alles ein, wie versprochen. Tolle Strände, angenehme Wanderungen und die Natur ist traumhaft. Unsere Gruppe war sehr harmonisch. Wir haben viel geplaudert und es war mit allen Beteiligten eine angenehme und entspannte Zeit.  

Wie war diese Gruppenreise in Zeiten von Corona? Gab es besondere Einschränkungen? 

Einschränkungen gab es. Ein Buffet gibt es derzeit nicht. Sobald man in der Gastronomie seinen Platz verlässt, ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Dies gilt auch für die Busfahrten zu den Ausflugsorten. Sowohl bei der Ein- als auch bei der Ausreise ist jeweils ein Formular auszufüllen. Darüber hinaus muss sich jeder Teilnehmer spätestens 48 Stunden vor der Ankunft entsprechend registrieren. Alles halb so wild. Es hat meinen Urlaub nicht getrübt.

Letztes Jahr hast Du ja mit unserer alljährlichen Weihnachtsauszeit im Bärghuis – einer Schweizer Berghütte auf 2.000 Metern Höhe – das Kontrastprogramm zu Sardinien mitgemacht. Wieso hat Dich gerade diese Tour gereizt?

Ich bin kein großer Fan von Weihnachten. Hinzu kam, dass ich letztes Jahr alleine Weihnachten verbracht hätte. Da war die Auszeit im Bärghuis die Gelegenheit für ein tolles Weihnachten. Die Idee, Weihnachten in einer Gruppe zu verbringen finde ich hervorragend. Schließlich feiern wir eine Geburt – und das hat nicht unbedingt etwas mit Familie zu tun. Hinzu kam, dass ich einfach Lust auf die Berge hatte und eh in der Nähe war. Am 23.12. hatte ich die Gelegenheit, am Bodensee ein Projekt für Flüchtlinge zu unterstützen und so hatte ich nur eine kurze Anreise.  

Wie war es denn, Weihnachten abseits der Zivilisation ohne das übliche Tam Tam zu feiern? Wie war konkret Heiligabend für Dich?  

Es war ein Genuss und wenn jemand Lust auf Besinnlichkeit hatte, gab es genügend Möglichkeiten. Wie auch bei Sardinien, war es hier insbesondere die Gruppe, die für ein schönes Fest gesorgt hat. Unglaublich harmonisch und ich hatte jederzeit das Gefühl, als würden wir uns alle schon lange kennen. Das hat sicherlich auch mit dem Aufstieg Heiligabend zu tun. Das Wetter war für einen Aufstieg mit Schneeschuhen schon recht herausfordernd, gerade wenn man es wie ich noch nicht gemacht hat. Das Gruppengefühl kam deshalb schon beim Aufstieg auf, da einer den anderen motiviert hat. Die Anstrengungen waren ganz schnell vergessen, als wir alle am kleinen Weihnachtsbaum angestoßen haben und uns zum Aufstieg gratuliert haben. Die Freude auf das Essen war riesig, einhergehend mit dem angenehmen Gefühl, sich ausruhen zu können. 

Was sagst Du zur Berghütte, den Zimmern und natürlich zu Gastgeber Dieter? 

Die Berghütte ist recht gut ausgestattet. Man merkt, dass viel erneuert wurde. Die Zimmer haben eine traumhafte Aussicht. Die sanitären Anlagen werden geteilt, diese sind aber modern und ausreichend. Der Gastraum ist sehr gemütlich und unsere lange Tafel hat das Gruppengefühl stets bestärkt. Die Verpflegung lässt keine Wünsche offen. Die Speisen waren einfach nur super lecker. Dieter ist ein toller Gastgeber und Mensch. Er hat die große Gabe, für jeden individuell präsent zu sein. Mehrfach hatte ich das Gefühl, als würde ich ihn schon lange kennen. Es wirkte alles sehr vertraut. 

Wie schnell wächst bei einer solchen Reise die Gruppe zusammen?   

Wir sind sofort beim Aufstieg zusammen gewachsen, anders wäre die Wanderung wahrscheinlich gar nicht möglich gewesen. 

Hast Du eine bestimmte Anekdote zum Bärghuis auf Lager? 

Der Iglubau. Wir haben versucht, zwei Iglus zu bauen, meine Gruppe war nicht so erfolgreich. Wir haben es halt dabei belassen, dass wir eine Kaffeebar gebaut haben – das war wirklich mega witzig!

Nun hast Du ja schon viele Kerle-Reisen mitgemacht. Gibt es für Dich einen ganz besonderen Moment auf einer Kerle-Tour, den Du wohl nie vergessen wirst? 

Jede der Reisen hat besondere Momente. Ein ganz besonderer Moment war für mich die Besichtigung von Jerusalem. Mit der Geschichte dieser Stadt sind wir alle groß geworden und alles vor Ort zu erleben, ist ein ganz beeindruckender Moment gewesen.  

Hast Du nach den Touren weiterhin Kontakt zu den anderen Kerlen? 

Klar, es haben sich sogar richtige Freundschaften gebildet. 

Wie ist es so, mit wildfremden Kerlen zu verreisen? Davor haben einige Respekt, die sich für unsere Reisen interessieren. Was möchtest Du diesen mit auf den Weg geben? 

Ich will es mal so formulieren. Sardinien war meine 8. oder 9. Kerle-Reise und es ist immer wieder spannend, sich mit Teilnehmern zu unterhalten, die die erste Reise mit Kerle.reisen durchführen. Klar sind einige dabei, die sich zu Beginn unsicher fühlen. Was ich aber mitgeben kann: Jeder war bislang positiv überrascht und bis jetzt entscheiden sich viele, weitere Reisen mit Kerle.reisen zu unternehmen. Einfach offen sein, sich für Menschen interessieren und vor allem Respekt jedem gegenüber zeigen, Spaß an der Reise haben und sich über tolle Gruppen freuen – mal ein komplettes Kontrastprogramm. Natürlich gehört es in einer Gruppe auch mal dazu, sich zurück zu nehmen. Das ist aber auch überhaupt kein Problem. Schließlich ist jeder völlig frei und kann entscheiden, ob er am Tagesprogramm teilnehmen möchte oder bspw. einen Strandtag einlegen möchte.

Eine besonders schöne Erfahrung bei allen Touren ist, wie jeder Rücksicht auf den anderen nimmt. Denn gerade bei Erlebnisreisen hat jeder eine andere Kondition und ein anderes Tempo. Letztendlich zählt, dass alle etwas geschafft haben. Wer sowas schätzt, ist bei Kerle.reisen genau richtig. Naja und aus eigener Erfahrung: Anfangs sind wir uns fremd und es entstehen tolle Freundschaften.  

Herzlichen Dank, Olli, für Deine offenen Worte und weiterhin viel Spaß auf unseren Reisen!

Quelle: Kerle.reisen im Interview mit Olli // 25.09.2020

Schwule Reisetipps für Lissabon – Urlaub für Gays im Gay-only-Hotel in Lissabon

Lissabon ist nicht nur die Hauptstadt von Portugal, sondern auch die Gay-Metropole des Landes. Die einzigartige Lage am Atlantik und an der Flussmündung des Tejo, die historische Altstadt, die vielen Restaurants, Feinkostläden, Bars, Boutiquen und Cafés schaffen eine offene, schwulenfreundliche Atmosphäre, die Lissabon zu einem der Top-Urlaubsziele für Gays macht.

Dabei hat Lissabon auch außerhalb der Stadtgrenzen viel zu bieten. 40 Kilometer westlich von Portugals Gay-Metropole liegt zum Beispiel die historische Stadt Sintra mit dem einzigartigen Palácio Nacional da Pena – einem Märchenschloss aus dem Jahr 1840, das kreativer und inspirierender kaum sein könnte.

Wer knackigen Boys beim Surfen zuschauen will oder sich selbst auf’s Brett schwingen möchte, der findet eine Autostunde nördlich von Lissabon in Peniche oder etwas weiter in Nazaré ein echtes Surfparadies mit Wellen mit bis zu 30 Metern – man glaubt es kaum. Nichts für Anfänger, aber imposant anzuschauen! Einfach in Lissabon einen günstigen Mietwagen nehmen und los geht’s:

Unser Hotel-Tipp für Lissabon: das Gay-only-Hotel „The Late Birds“

Es gibt unzählige Unterkünfte in Lissabon, die jedoch nicht immer gut und häufig sehr teuer sind. Wer in seinem Urlaub richtig in die Gayszene Lissabons eintauchen möchte, sollte schon bei der Unterkunft damit anfangen und sich für das Gay-only-Hotel von Lissabon entscheiden.

Unsere Empfehlung für Lissabon lautet: The Late Birds (Werbelink auf Booking.com). Das Gayhotel liegt im Herzen der Stadt und bietet wirklich alles, was das schwule Herz höher schlagen lässt: einen coolen, modernen Style mit viel Sinn für Ästhetik, schöne Zimmer, ein Pool, eine Bar und natürlich schwule Männer, denn es handelt sich beim „The Late Birds Lisbon“ wirklich um ein Gay-only Hotel – also ein Hotel ausschließlich für Schwule.

Direkt vom Hotel aus könnt Ihr mit nur wenigen Schritten in die Gayszene von Lissabon eintauchen. Das Angebot an Gay Bars, Gay Clubs, Gay Saunas und Gay Partys in Lissabon ist riesig – hier ist für jeden etwas dabei:

Günstige Flüge nach Lissabon

Lissabon wird als Hauptstadt Portugals von allen gängigen Airlines angeflogen – das Flugangebot ist groß und die Flüge daher meist günstig:

Lust auf Lissabon bekommen?

Dann hast Du nun alle Infos und Links, um einen unvergesslichen Gay-Urlaub zu haben. Wir wünschen Dir viel Spaß in unserer Lieblingsstadt Lissabon!

Übrigens: Wir von Kerle.reisen bieten mehrmals im Jahr eine geführte Gruppenreise für Gays nach Madeira an – eine wunderschöne Insel, die Du auf dieser Tour mit anderen Gays und einem Guide entdeckst! Auf Wunsch kannst Du diese Reise mit einem Stopp in Lissabon kombinieren – ein genialer Mix aus Natur und Gayszene!

Quelle: Kerle.reisen // 16.09.2020

Geheimtipp Kefalonia – Reisetipps & Empfehlungen für Gays auf den griechischen Inseln

Griechische Inseln gibt es viele – viele davon recht überlaufen oder sehr karg. Wir von Kerle.reisen waren daher auf der Suche nach einer griechischen Insel, die atemberaubende Küsten und Strände hat, landschaftlich abwechslungsreich, grün und nicht so touristisch ist. Also ein entspannter Urlaub für Gays abseits der klassischen Gay-Hotspots wie beispielsweise Mykonos.

Unser Geheimtipp

Und wir sind fündig geworden: Unsere klare Empfehlung für Deinen nächsten Traumurlaub in Griechenland lautet Kefalonia! Diese Insel bietet alles, was Urlaub ausmacht. Berge mit sattem Grün, spektakuläre Küstenlinien, die an Südafrika erinnern, glasklares Wasser und Strände mit Karibik-Flair.

Emplisi Beach – an der Nordspitze von Kefalonia

Die beste Reisezeit für Kefalonia

Als Reisezeit empfehlen wir Dir vor allem die nicht ganz so heißen Sommermonate – also Anfang Mai bis Anfang Juli und dann wieder Ende August bis Anfang Oktober. So kannst Du die Trauminsel Kefalonia auf angenehme Weise erkunden und so richtig genießen.

Die wichtigsten Fakten zu Kefalonia

Kefalonia ist die sechstgrößte Insel Griechenlands und die größte Insel im Ionischen Meer – also der Küste, die Italien zugewandt ist. Zur besseren Orientierung: Kefalonia liegt auf der derselben Höhe wie Sizilien im Westen und Athen im Osten. Von ihrer Form erinnert die Insel eher an eine Fjordlandschaft – also nicht klassisch rund, sondern idyllisch ausgefranst, was zu einer beeindruckenden Küstenlänge von 250 Kilometern führt. Von Skala im Süden der Insel bis zur Nordspitze sind es etwa 2 Stunden mit dem Auto. Die Insel zählt trotz ihrer Größe nur ca. 40.000 Einwohner.

Schon die Form der griechischen Insel Kefalonia ist sehr ausgefallen

Grüne Berge mit Zypressen wie in der Toskana

Die Insel Kefalonia ist bergig und durchaus anspruchsvoll für die, die gerne mit dem Fahrrad oder zu Fuß unterwegs sind. Der höchste Berg Aenos auf Kefalonia ist 1628 Meter hoch – üppig grün mit Wäldern aus Tannen, Pinien, Zedern und den markanten Säulen-Zypressen, die man eher aus der Toskana kennt. Eine Fahrt durch die Inselmitte ist daher ein absolutes Muss.

Kefalonia – spektakuläre Küste und viel Grün

Weiße Sandstrände mit Südsee-Flair

Die Strände im Süden sind herrliche Traumstrände aus weißem Sand und glasklarem, türkisfarbenen Wasser. Der Mounda Beach ist besonders schön – er hat auch einen FKK-Bereich und wird von Gays gerne genutzt. Weiter oben an der Westküste lockt der Myrtos Beach – einer der Top-Strände Griechenlands und beliebtes Werbemotiv. Je weiter man nach Norden kommt desto steiniger wird es – hier ist besonders zu empfehlen der Emplisi Beach bei Fiskardo. Der Strand wird eingerahmt von schräg geschichtenen Steinplatten – ideal zum Sonnen und ins Wasser springen.

Mounda Beach bei Skala an der Südspitze mit FKK-Bereich – beliebt unter Gays

Welche Unterkunft und vor allem wo?

Grundsätzlich empfehlen wir Dir auf Kefalonia eine Privatunterkunft zu nehmen. Du hast deutlich mehr Platz und Komfort und zahlst auch nicht mehr als in einem herkömmlichen Hotel. Um das Frühstück kümmerst Du Dich in diesem Fall selbst, aber das fällt in den griechischen Hotels traditionsgemäß ohnehin eher karg aus. Abends isst Du am besten in unterschiedlichen Restaurants, um die volle Breite der griechischen Küche genießen zu können.

Traumhafter Blick von der Dachterrasse der Boutique Villa Blue in Kardakata*

Für einen Urlaub von einer Woche und länger auf Kefalonia

Hier empfehlen wir Dir auf jeden Fall einen Unterkunftswechsel – Du startest am besten im nördichen Teil der Insel und wechselst dann in den Süden der Insel. So kannst Du die Insel ohne Fahrstress komplett erkunden und den Urlaub an den Sandstränden der Insel ausklingen lassen.

Unser Tipp für den nördlichen Teil von Kefalonia:

Unser Tipp für den südlichen Teil von Kefalonia:

Für einen Kurztrip nach Kefalonia?

Wenn Du nur wenige Tage auf Kefalonia bist, würden wir Dir eine Unterkunft im Süden der Insel empfehlen. Dann hast Du Sonne und Strand und kannst von hier aus einen Tagesausflug in den Norden machen.

* Die hier aufgeführten Werbelinks führen auf die Internetseiten unserer Partnerunternehmen Booking.com und Airbnb.

Ein Flug nach Kefalonia kann sehr günstig sein

Günstige Direktflüge mit Ryanair, Condor & Co.

Die Zahl an Direktflügen nach Kefalonia ist gar nicht so groß – wie das so ist bei Geheimtipps. Aktuell fliegen Ryanair ab Frankfurt-Hahn und Condor ab München die Insel direkt an. Ansonsten kommt man mit Aegean Airlines von allen großen Flughäfen mit Umstieg in Athen nach Kefalonia.

Einfach mal raus aus dem Alltag und Sonne tanken

Es gibt auch günstige Pauschalangebote

Wenn Du lieber in einem Hotel unterkommen und mit Flug und ggf. Transfer kombinieren willst, dann gibt es auch attraktive Pauschalangebote über die griechische Insel Kefalonia verteilt. Von dort kannst Du dann jeweils Tagesausflüge machen, zum nächsten Strand fahren oder auch mal einen Relax-Tag am Pool einlegen.

Buche günstig einen Mietwagen auf Kefalonia

Du brauchst auf jeden Fall einen Mietwagen auf Kefalonia

Den Mietwagen nimmst Du bei Ankunft am Flughafen entgegen und gibst ihn vor Abflug dort vollgetankt wieder ab. Den günstigsten Preis für Mietwagen auf Kefalonia findest Du über den Preisvergleich von Check24:

Was gibt es in Sachen Corona zu wissen?

Die Infektionszahlen in Griechenland sind äußerst gering. Vor Ort wird sehr darauf geachtet, dass die gängigen Hygienevorschriften eingehalten werden und damit ist Griechenland bislang gut durch die Krise gekommen. Bitte erkundigt Euch auf der Internetseite des Auswärtigen Amts nach den aktuell gültigen Einreisebestimmungen für Griechenland. Derzeit (Stand 14.09.2020) beantragt man vorab im Internet einen QR-Code, den man am frühen Morgen der Abreise per E-Mail zugeschickt bekommt. Dieser wird bei Ankunft eingescannt und ein Zufallsprinzip entscheidet darüber, ob man am Flughafen eine Corona-Test machen muss – was nur selten der Fall ist. Kommt es zum Test, muss man 24 Stunden im Hotel verweilen, bis die Ergebnisse vorliegen.

Reiserücktrittsversicherung mit Corona-Zusatzschutz

Damit Dir Krankheit oder andere unvorhergesehen Ereignisse keinen Strich durch die Rechnung machen, empfehlen wir Dir auf jeden Fall den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung mit Corona-Zusatzschutz.

Lust auf Kefalonia bekommen?

Dann hast Du nun alle Infos und Links, um einen unvergesslichen Urlaub zu haben. Wir wünschen Dir eine tolle Zeit auf unserer Lieblingsinsel Kefalonia!

Übrigens: Wir von Kerle.reisen bieten Ende Mai 2021 auch eine geführte Gruppenreisen für Gays nach Zakynthos an – der Nachbarinsel von Kefalonia!

Quelle: Kerle.reisen // 14.09.2020

Adults-only – der Trend zum Erwachsenenhotel | Interview mit Christian Unterlechner

Adults-only – das liest man immer häufiger, wenn man sich im Internet mit exklusiven Hotels beschäftigt. Das aus dem Ausland schon länger bekannte Konzept mag auf manche Gäste diskriminierend wirken – für andere ist es ein Segen. Urlaub ohne Kindergeschrei scheint für viele ein relevantes Kriterium bei der Wahl des Hotels zu sein.

Ist das so? Und wie offen sind Adults-Only-Hotels für schwule Gäste? Das fragten wir Christian Unterlechner (Bild oben), Inhaber des Erwachsenenhotels Unterlechner in den Kitzbüheler Alpen in Österreich.

Hallo Christian oder grüß Gott, wie es bei Euch so schön heißt. Wie lange gibt es denn Euer Hotel schon?

Seit 55 Jahren – wir sind jetzt in der 4. Generation.

In 2015 habt Ihr Euch für ein Adults-Only-Konzept entschieden. Was war Eure Motivation dafür?

Die schönste Zeit im Jahr sollte kein Stress sein. Wir führen unser Hotel so, wie wir selber gerne Urlaub machen. Wir wollten einen Ort schaffen, an dem das Erwachsensein nochmal die Gelassenheit der eigenen Kindheit haben darf. Sich einfach mal wieder selbst etwas Gutes tun und dabei der eigene Mittelpunkt sein dürfen. 

Wie waren und sind die Reaktionen darauf? Welche positiven, aber auch negativen Erfahrungen habt Ihr gemacht?

Sehr positiv. Die Gäste suchen so etwas. Wir haben viele Gäste die auch beruflich viel mit Kindern zu tun haben und die einfach mal eine Auszeit brauchen – und bei uns finden Sie das.

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Ihr seid ja sehr offen für Gäste aus der LGBT-Community. Gibt es dafür einen Hintergrund?

Wir waren immer schon sehr offen. Seit unserer Umstellung auf das Adults-Only-Konzept haben wir sehr viel positives Feedback von Gays und Lesben bekommen. Unser Hotel sei ein Traum, weil man bei uns so sein kann, wie man ist. Das hat uns sehr gefreut!

Wie offen ist die Region für Gays und Lesben? Gibt es eine Szene mit speziellen Angeboten?

Eine spezielle Szene in dem Sinne gibt es nicht, aber dafür im nur 20 Minuten entfernten Kitzbühel oder dann in Salzburg oder München – nur eine bzw. eineinhalb Stunden von uns entfernt.

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Herzlichen Glückwunsch zum neuen „Außen-Living-Pool“ – nicht nur eine tolle Wortkreation, sondern auch ein echtes Highlight Eures Erwachsenenhotels. Was plant Ihr noch?

Wir planen in der nächsten Zeit noch eine Weinkeller-Sauna sowie ein „Private Spa“ mit einem eigenen Dampfbad, einer Bio-Sauna und einem Felsen-Kräuterbad, das die Gäste ganz privat für sich haben. 

Vielleicht kannst Du nochmal kurz zusammenfassen, warum Gays und Lesben gerade bei Euch Urlaub machen sollten?

Jeder soll bei uns von Kopf bis Fußspitze erholt und glücklich sein. Und mit jeder meinen wir auch wirklich jeden. Denn Toleranz und Empathie jeglicher Kultur und Liebe gegenüber ist für uns eine Selbstverständlichkeit. Unser Genießerhotel sorgt mit allen Facetten der umliegenden Landschaft, dem Small-Wellnessbereich und mit unserer bodenständigen Haubenküche für ein unvergessliches Erlebnis mitsamt Entspannung pur. Und das ausnahmsweise mal ohne die kleinen, liebevollen Quälgeister 😉

Herzlichen Dank für das Interview und alles Gute für die Zukunft!

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Quelle: Kerle.reisen // 04.06.2020

Cova d’en Xoroi – ein Muss für alle Gays auf Menorca zum Chillen & Feiern

Wer auf Menorca Urlaub macht, darf diese coole Höhlenbar nicht verpassen: die Cova d’en Xoroi. Sie liegt exponiert in einer Felswand mit weitem Blick über das Meer. Ob tagsüber auf einen Kaffee, zum Sonnenuntergang mit einem leckeren Cocktail oder zum Feiern bis tief in die Nacht hinein – hier trifft Mann sich zum Chillen und Feiern.

Besonders zu empfehlen sind die Livemusik-Events mit Künstlern aus unterschiedlichen Stilrichtungen. Eine Reservierung ist unbedingt erforderlich: Link auf die Homepage der Cova d’en Xoroi.

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Auch Kerle.reisen – der Spezialist für Gayreisen – bietet eine Reise nach Menorca an – zum Wandern und Entspannen in einer kleinen Gruppe von 10 bis 16 Gays. Von unserer Unterkunft sind es nur 27 Kilometer mit dem Auto oder Taxi zur Cova d’en Xoroi. Also nichts wie hin!

Quelle: Kerle.reisen // 18.04.2020

Marseille Greeter – mit einem Local zusammen Marseille entdecken

Marseille hat sich die letzten Jahre echt gemausert – von einer dreckigen Hafenstadt zu einer faszinierenden Metropole an der französischen Mittelmeerküste. Marseille ist mit über 860.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Frankreichs und definitiv eine Reise wert.

Anders als in Paris, offenbart sich die Attraktivität der Stadt nicht immer auf den ersten Blick. Wer hinter die Kulissen schauen möchte, dem empfehlen wir die Marseille Greeters* – eine Organisation aus ca. 60 Ehrenamtlichen, die auf zweistündigen Spaziergängen stolz die Lieblingsviertel ihrer Heimatstadt präsentieren. Die Führungen sind alles andere als normal: Sie leben von der Herzlichkeit ihrer Guides und weniger von den Jahreszahlen der Stadtgeschichte.

Wer sich für eine Tour mit einem Marseille Greeter interessiert, braucht sich nur kurz online zu registrieren* und ein Zeitfenster, besondere Interessen und die gewünschte Sprache der Tour nennen. Einfacher geht es nicht.

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Und wer eine bezahlbare, aber außergewöhnliche Unterkunft sucht, dem können wir das Hôtel Maison Montgrand Vieux Port* empfehlen, welches nur wenige Gehminuten vom Alten Hafen entfernt liegt. Die Zimmer befinden sich in den Gebäuden rund um das herrschaftliche Haupthaus mit einem traumhaften Innenhof, wo es sich wunderbar frühstücken lässt.

* Die hier aufgeführten Werbelinks führen auf die Internetseite unserer Partners Booking.com sowie auf die Seiten der Marseille Greeters.

Quelle: Kerle.reisen // 16.04.2020

Gay Pauschalurlaub – einfach mal raus

Du möchtest einfach mal raus, um den Alltag zu vergessen und Dich zu entspannen? Du willst kein Reiseprogramm – einfach nur ein paar Tage Strand und Sonne in einem schönen Hotel genießen?  Dann ist eine Pauschalreise genau das Richtige für Dich.

Pauschalurlaub hat seinen Vorteil

Zugegeben, Pauschalurlaub hört sich altbacken an – doch Du hast einen großen Vorteil. Gerade in letzter Zeit macht sich jeder so seine Gedanken bei der Flugbuchung. Wird es den Flug oder gar die Fluggesellschaft noch bis zum Reisebeginn geben? Streicht die Billigfluggesellschaft den Flug und Du musst Dich um Ersatz kümmern und vielleicht um Dein Geld kämpfen? Bei einer Pauschalreise inklusive Flug brauchst Du Dir darum keine Gedanken machen. Der Reiseveranstalter trägt die Verantwortung für Deine Beförderung – das finanzielle Risiko liegt bei ihm.

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Top Gay-Reiseziele – meist gesucht

Gerade wenn man als Schwuler allein verreist, sind Reiseziele zu empfehlen, wo man als Schwuler nicht allein ist und schnell Anschluss findet. Zu den klassischen Gay-Reisezielen zählen:

Passende Reiseangebote finden

Über unseren Partner Check24* kannst Du die Pauschalangebote aller renommierten deutschen Reiseveranstalter direkt miteinander vergleichen. Dabei gibt es klasse Filteroptionen, wie  direkte Strandlage, flacher Strand, Sandstrand, nur für Erwachsene, Direktflug, Hoteltransfer und verschiedene Wellness- und Sportangebote. Damit findest Du bestimmt das passende Reiseangebot für Dich.

* Die hier aufgeführten Werbelinks führen auf die Internetseite unseres Partners Check24.

Quelle: Kerle.reisen // 13.04.2020

Urlaub für Gays in Zeiten von Corona – monatliche Auszeit in bayerischer Idylle

Wochenlanges Ausharren in den eigenen 4 Wänden – keine Dates, keine Cafés, Bars oder Clubs. Corona hält die Welt in Atem – und uns daheim.

Irgendwann geht es dann wieder los – die alte Freiheit ist zurück. Sicherlich wird es noch gewisse Einschränkungen und Vorsichtsmaßnahmen geben – aber man weiß bis dahin, welche Maßnahmen sinnvoll sind und welche nicht.

Nach all den Entbehrungen und Einschränkungen der vergangenen Wochen möchten wir gerne unseren Beitrag dazu leisten, die Gay Community langsam wieder zusammenbringen – aber mit Bedacht und Rücksichtnahme auf die dann gültigen Regeln und Empfehlungen.

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Daher bieten wir ab Mitte Juni MONATLICH eine Gay-Auszeit im Bayerischen Wald an – und zwar zusammen mit Bernhard Sitter jun. und seinem Mann Ewald vom Gut Riedelsbach – dem ersten Bier- und Wohlfühlhotel der Welt.

Bei dieser Auszeit im Bayerischen Wald lernst Du neue Kerle in lockerer Atmosphäre kennen – bei einer Wanderung durch die idyllische Landschaft, beim prasselnden Lagerfeuer oder beim Entspannen im 2000 m² großen Wellnessbereich – mit viel Platz für jeden. Dazu die leckere bayerische Küche und das besondere Biererlebnis mit selbst gebrautem Bier vom Chef persönlich. Ein Genuss!

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Unsere Gay-Auszeit findet immer zur Monatsmitte statt und umfasst 3 Tage mit 2 Übernachtungen im Doppelzimmer zur Alleinnutzung – inklusive Aktivprogramm, Nutzung des Wellnessbereichs sowie Frühstück, Abendessen, Wanderproviant und Kaffee-/ Kuchenbuffet. Wem das zu kurz ist, kann seinen Aufenthalt flexibel verlängern.

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Speziell für Paare, die lieber unter sich bleiben wollen, bieten wir zusammen mit dem Gut Riedelsbach eine romantische Auszeit zu zweit an: Ihr verbringt 4 romantische Tage zu zweit im Gut Riedelsbach – mit romantischem Candle-Light-Dinner, Verwöhn-Halbpension, 2000 m² Wellness-Bereich und einem Wohlfühl-Bad zu zweit!

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Für Fragen rund um diese zwei Angebote stehen wir Euch gerne zur Verfügung – per Mail, WhatsApp oder Telefon.

Quelle: Kerle.reisen // 03.04.2020

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