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Gays.reisen – Reisetipps für Gays (enthält Werbung)

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Sonne, Strand & Berge: Traumurlaub in Spanien, aber ohne Tourismus – so geht’s

Urlaub verbinden die meisten von uns spontan mit Sommer, Sonne, Strand und Meer. Auch eine üppige Natur und ein paar Berge lösen positive Urlaubsemotionen aus. Doch wo es schön ist, ist man meistens nicht allein. Spätestens wenn im Restaurant die Speisekarte in 5 verschiedenen Sprachen vor einem liegt, weiß man, dass man an einem Ort gelandet ist, der wenig Ursprünglichkeit vermuten lässt.

Doch wo findet man die schönen Orte, die spontanen Urlaubsflair vermitteln, aber weitgehend frei von Tourismus sind? Keine leichte Frage – aber wir sind fündig geworden! Wir waren 4 Tage im nordwestlichsten Zipfel von Spanien unterwegs – in Galicien – und haben diese Region am Atlantik kennen und lieben gelernt. Spanien pur, Urlaub pur – so kann man es in wenigen Worten treffend zusammenfassen.

Tag 1 – Ankommen und ins Meer springen

Das Ganze beginnt mit einem Flug nach Santiago de Compostela – ein Ort, der vor allem durch den Jakobsweg bekannt ist – hier endet der berühmte Pilgerpfad. Tatsächlich trifft man in Galicien immer wieder auf entsprechende Wegweiser und auch den einen oder anderen Pilger mit Wanderstock in der Hand und Gepäck auf dem Rücken.

Nach der Ankunft nehmt Ihr Euch einen Mietwagen direkt am Flughafen. Diesen bitte unbedingt vorher buchen und am besten über ein Preisvergleich-Portal wie Check24 (Werbelink auf Check24).

Von dort fahrt Ihr erstmal durch üppig grüne Natur in ca. einer Stunde an die Küste. Tourismus ist dort ein Fremdwort und so gibt es auch nur wenige Unterkünfte. Wir waren mit unserer Wahl, dem 3-Sterne Hotel Meiga do Mar (Werbelink auf Booking.com) im kleinen Küstenort Caldebarcos, sehr zufrieden.

Ein top modernes und stylisches Hotel mit schönen Zimmern, gutem Frühstück und einem tollen Blick auf die Küste. Die Lage ist bestens geeignet, um von dort die Region zu erkunden oder auch direkt ins Meer zu springen. Denn nur ca. 100 Meter entfernt gibt es einen traumhaften, langen Sandstrand mit Dünen und einer kleinen Lagune im Hinterland – ein echtes Naturidyll mit Reihern und anderen Vögeln.

Tag 2 – Den bergigen Norden entdecken

Nach dem wirklich leckeren Frühstück im Hotel fahrt Ihr in Richtung Norden die Küste entlang. Erster Stopp nach ca. 15 Minuten ist Ézaro. Ihr parkt am Oficina Tourismo, der lokalen Touristeninformation, und lauft in ca. 10 Minuten zum kleinen Wasserfall Fervenza do Ézaro*. Die Landschaft erinnert mit ihren riesigen Felswackern und dem idyllischen Flusslauf eher an eine Fjordlandschaft in Skandinavien.

Dann fahrt Ihr hinauf zum Miradoiro del Ézaro* – einem Aussichtspunkt mit spektakulärem Blick auf die Küste – und weiter hoch zum Staudamm und dem dahinterliegenden Stausee. Unser Tipp: Direkt am Staudamm aussteigen und einmal über den Damm laufen.

Danach geht es weiter mit dem Auto in Richtung Norden durch das hügelige und sehr idyllische Hinterland, bis Ihr nach ca. 30 Minuten die Caldeiras do Castro* erreicht – ein malerischer, kleiner Wasserfall mit einem Flusslauf, in dem man baden kann.

Jetzt geht es zurück an die Küste. Auf der Terrasse des Hotels Playa de Estorde* könnt Ihr nicht nur das leckere spanische Essen, sondern auch den Blick auf den paradiesischen Sandstrand genießen. Danach springt Ihr ins Meer und lasst am Strand die Seele baumeln.

Tag 3 – Die Küste entlang bis zum Ende der Welt

Ihr startet wieder in Richtung Ézaro, fahrt dann aber weiter die Küste entlang bis zum Leuchtturm Faro de Fisterra*. Für die Römer war dies der westlichste Punkt der Erde und damit das Ende der Welt.

Nehmt Euch etwas Proviant mit, setzt Euch auf die Felsen und genießt den weiten Blick auf das Meer bei einem Picknick. Allerdings seid Ihr hier nicht allein, denn traditionsgemäß kommen Pilger des Jakobweges hierher, um ihre Kleidung zu verbrennen, bevor sie nach Hause zurückkehren. Heute sind es in der Regel Wanderschuhe, die am Leuchtturm zurückgelassen werden.

Von hier aus geht es weiter in Richtung Norden zu unserem absoluten Lieblingsstrand, Playa de Rostro* – ein fast menschenleerer Traumstrand bis auf wenige Surfer. Wasser und Sonnencreme bitte nicht vergessen, denn es gibt keine Infrastruktur. Wer nach dem Baden Lust auf einen Drink hat, fährt im Anschluss weiter bis nach Lires und verbringt dort entspannte Stunden auf der Terrasse der kleinen Bar Playa Lires* mit einem herrlichen Blick auf die Küste.

Auf dem Rückweg empfiehlt sich ein Stopp in Ézaro, um im O Forcado* mit Blick aufs Meer die spanische Küche zu genießen (Essen ab 20.30h).

Tag 4 – Santiago de Compostela erkunden

Nach dem Auschecken fahrt Ihr in Ruhe die Küste in Richtung Süden entlang und stoppt dort, wo es Euch gefällt. Gelegenheiten gibt es viele. Ziel ist Santiago de Compostela. Auto parken und sich einfach treiben lassen. Im Zentrum steht die große Kathedrale, Endpunkt des Jakobsweges und damit gut besucht. Uns war der Trubel fast zu viel nach der himmlischen Ruhe und Entspanntheit der vergangenen Tage. Aber ohne die Stadt gesehen zu haben, möchte man eben auch nicht ins Flugzeug steigen. Und es hat sich gelohnt. Wir hatten sehr schöne Stunden dort.

Lust auf Urlaub bekommen?

Dann habt Ihr nun alle Infos, um 4 wunderschöne Tage zu verbringen. Genießt Galicien in vollen Zügen. Wir haben es definitiv getan!

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Quelle: Kerle.reisen // 15.09.2021

Urlaubs-Check für Gays: Welcher Urlaubstyp bist Du?

Der Alltag ist anstrengend genug – daher wollen viele von uns Gays im Urlaub vor allem eins – relaxen und das Leben genießen. Oder ziehst Du Deine Kraft eher daraus, mal etwas anderes zu machen und die Welt zu entdecken? Welcher Urlaubstyp bist Du?

Typ 1: Der genussvolle Relaxer

Endlich Urlaub – nichts wie raus hier! Keine Termine und einfach in den Tag hinein leben – ohne Programm. Erkennst Du Dich in dieser Beschreibung wieder? Dann gehörst Du zu Typ 1. Nun stellt sich nur die Frage, ob Du vor Ort eine Gay-Szene brauchst oder ob Du Dich bewusst auch von der Gay-Community und dem damit verbundenen Dating-Stress erholen willst. Welche der zwei Sätze trifft eher auf Dich zu?

Ich möchte im Urlaub nicht auf die Gay-Community verzichten!“

Dann empfehlen wir Dir eines der klassischen Gay-Ziele – eine Kombination aus Sonne, Strand und Fun. Wir haben die Top10 der Urlaubsorte für schwule Männer zusammengestellt.

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„Ich möchte mich komplett ausklinken und brauche im Urlaub keine Gay-Community!“

Dann ist eine Pauschalreise genau das Richtige für Dich – Du buchst ein Paket aus Flug, Unterkunft und auf Wunsch auch mit Verpflegung. In der Regel wirst Du vom Flughafen abgeholt und wieder hingebracht. Urlaub ab der ersten Minute.

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Typ 2: Der aktive Abenteurer

Für Dich besteht Urlaub daraus, mal etwas anderes zu erleben. Du entdeckst gerne fremde Länder und Kulturen – und zwar aktiv, also nicht nur am Strand, sondern mit dem Auto, Fahrrad, Boot oder zu Fuß. Es geht Dir darum, Dich aus Deinem Alltag heraus zu katapultieren und das gelingt am besten mit einem Kontrastprogramm. Auch hier gibt es zwei Varianten: Welche Aussage trifft besser auf Dich zu?

Ich möchte im Urlaub nicht auf die Gay-Community verzichten!“

Dann empfehlen wir Dir eine Gay-Gruppenreise von Kerle.reisen – dort verreist Du zusammen mit Gays, die Deinem Urlaubstyp entsprechen, so dass schnell eine Verbindung zwischen den 8 bis 16 schwulen Teilnehmern entsteht. Die Ziele reichen von La Palma, Zakynthos oder Sardinien – also innerhalb von Europa – bis zu Fernzielen wie Namibia, Japan oder Costa Rica, um nur einige Beispiele zu nennen.

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Abenteuerreisen gibt es bei Kerle.reisen auch ohne Gruppe. Wenn Du also allein, mit Partner oder Freunden verreisen möchtest, dann findest Du auch hier Dein Rundum-sorglos-Paket, das Dich aus Deinem Alltag herauskatapultiert.

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Wir sind für Dich da!

Wie auch immer Du Dich entscheidest – wir sind mit Kerle.reisen an Deiner Seite. Bei Fragen melde Dich einfach bei uns.

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Quelle: Kerle.reisen // 18.08.2021

Urlaub im Vinschgau – Südtirols Genussregion erleben

Südtirol ist ein Urlaubsziel der besonderen Art. Die spektakuläre Bergwelt, die kontrastreiche Mischung aus alpinem Charme und südländischer Lebensart, die außergewöhnliche Gastfreundschaft und nicht zuletzt die raffinierte Küche, die ihren ganz besonderen Reiz eben auch aus der geschickten Kombination von mediterranen und alpinen Einflüssen zieht, sind nur einige der Gründe, in der nördlichsten Provinz Italiens Urlaub zu machen. Dabei überzeugt die dreisprachige Region mit regem kulturellem Schaffen und landschaftlicher Schönheit gleichermaßen.

Auf der Suche nach einem Eldorado für sportlich Aktive, für Naturliebhaber, Kulturbegeisterte und Genießer landet man schnell im Vinschgau, dem westlichsten Teil Südtirols. Unzählige gut ausgebaute Wander- und Mountainbike-Routen durchziehen die Region von der Talsohle bis hinauf in schwindelerregende Höhen. Ein echtes Erlebnis zu jeder Jahreszeit. Und mit dem Ortler ist hier der höchste der Südtiroler Gipfel ebenso angesiedelt wie einige der schönsten Skigebietes des Landes, so dass auch Wintersportler voll auf ihre Kosten kommen.

Mittendrin befindet sich die idyllische Ortschaft Goldrain. 30 km westlich von Meran auf ca. 650 m Höhe am Fuße des Nationalparks Stilfserjoch ist sie der ideale Ausgangspunkt für Entdeckungsreisen und Abenteuer jeglichen Schwierigkeitsgrades. Ob vom Sessellift und aus der Bergbahn, vom Waalweg oder vom Downhill-Trail aus, hinter jeder Biegung öffnen sich neue Perspektiven. Bei so viel atemberaubender Natur wird das eigene Ich wieder ins rechte Lot gerückt. Der Alltag rückt in weite Ferne.

Als Unterkunft im Vinschgau bietet sich die Amolaris Private Garden Chalets & Residence an. Hier ist man in einem der Luxus Chalets oder Ferienapartments absolut autark – mit eigener Küche, teilweise eigenem Garten mit Whirlpool und Sauna zur privaten Nutzung. Nach einem erlebnisreichen Tag in der Natur kann man es sich hier richtig gutgehen lassen. Und auch der große Garten mit Badeteich zur gemeinschaftlichen Nutzung bietet viel Raum für Rückzugsmomente, um den erlebnisreichen Tag Revue passieren zu lassen.

Lust auf Urlaub bekommen? Na dann los und auf ins Vinschgau!

Quelle: Kerle.reisen // 23.08.2021

Urlaub auf Usedom – eine echte Konkurrenz zu Sylt

Urlaub an der deutschen Küste verbinden viele von uns direkt mit Sylt – gerade in der Gay-Community. Aber warum eigentlich?

Zugegeben: Sylt ist einfach eine Insel-Perle, wenn man an die kilometerlangen Strände, die einzigartige Dünen- und Heidelandschaft, die idyllischen Fischerörtchen auf der Wattseite und die vielen reetgedeckten Häuser und Leuchttürme denkt.

Wer Natur und Küste liebt, ist auf Sylt richtig. Dabei ist die Inselhauptstadt Westerland mit ihren Bausünden aus den 70ern kein wirkliches Urlaubserlebnis. Und die schwulen Kneipen und Bars von früher sind fast alle geschlossen – schwules Nachtleben sucht man vergeblich. Dafür viel Prosecco bei Gosch und Promis in Kampen.

Auch wir von Kerle.reisen lieben Sylt, wollten aber mal etwas anderes ausprobieren und sind letztlich auf Usedom gelandet. Apropos landen: Usedom wird tatsächlich von mehreren Airlines direkt angeflogen (Werbelink auf Opodo.de) – ein großer Vorteil, wenn man sich die lange Auto- oder Bahnfahrt nach Usedom, Deutschlands östlichster Insel, sparen möchte. Ein Vorteil, den außer Sylt keine weitere Nordsee- oder Ostseeinsel zu bieten hat.

Usedom ist mit 445 Quadratkilometern mehr als viermal so groß wie Sylt und ähnlich spannend geschnitten, wenn man die Insel von oben oder auf einer Karte betrachtet. Von Peenemünde im Norden der Insel bis ins schon zu Polen gehörende Swinemünde ziehen sich über 40 Kilometer feiner, weißer Sandstrand, teilweise bis zu 70 Meter breit.

Dabei ist Usedom keinesfalls flach. Das merkt man, wenn man mit dem Fahrrad auf einem der unzähligen Radwege unterwegs ist – auch wenn die Steigungen moderat sind. Auch an der Küste führen die kilometerlangen Sandstrände teilweise vorbei an echter Steilküste, wie man sie sonst nur von Rügen kennt. Landschaftlich ist Usedom also alles andere als langweilig.

Auch das Hinterland ist äußerst spannend – mit zahlreichen Binnengewässern und riesigen Lagunen in Richtung Festland, die kein Ende erkennen lassen. Hier ist man fast allein und kann mit Auto oder Rad in Ruhe die landschaftliche Idylle genießen. Bei uns blühten gerade die Mohnfelder – so weit das Auge reicht.

Die Küste entlang ziehen sich kleinere Seebäder, die mit Ihrer Bäderarchitektur glänzen und unaufgeregten Tourismus bieten – die bekanntesten davon sind Heringsdorf, Bansin und Ahlbeck. Wer also abseits der Szene einen entspannten Urlaub an der Küste verbringen möchte, ist in diesen kleinen Küstenorten bestens aufgehoben. Unser Favorit ist Bansin.

Wer eine Unterkunft sucht, schaut entweder auf Booking.com (Werblink auf Booking.com) oder bei AirBNB.

Oder möchtest Du lieber Usedom mit dem Rad erkunden und entlang Deiner Tour in unterschiedlichen Orten übernachten? Dann kannst Du über uns auch eine 7-tägige Radreise auf Usedom buchen – und das zu Deinem individuellen Wunschtermin. Dein Gepäck wird dabei von Unterkunft zu Unterkunft transportiert. Du übernachtest unter anderem auch im 4-Sterne Hotel Wasserschloss Mellenthin.  

Wir wünschen Dir einen unvergesslichen Urlaub auf Usedom!

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Quelle: Kerle.reisen // 04.08.2021

Die 3 großen Urlaubstrends – das hat sich durch Corona verändert

Corona hat unser Leben verändert und auch unsere Art zu verreisen. Dabei sind drei große Trends zu beobachten.

Trend 1: Eigene Anreise mit dem Auto

Immer mehr Gays entscheiden sich für Reiseziele, die bequem mit dem Auto zu erreichen sind. Transportmittel wie Bahn oder Flugzeug werden gemieden wegen des erhöhten Ansteckungsrisikos. Deutschland, Österreich und die Schweiz stehen ganz oben auf der Liste der Urlaubsdestinationen.

Trend 2: Selbstbestimmter Urlaub in Ferienwohnungen & Ferienhäusern

Auch bei der Unterbringung wird auf Kontaktvermeidung gesetzt. Viele Gays entscheiden sich daher für einen Urlaub in einer Ferienwohnung oder im Ferienhaus. Hier ist man autark und nicht auf Kontakte zu anderen Personen angewiesen.

Trend 3: Rückzug in die Natur

Die Natur gewinnt im Urlaub wieder an Bedeutung. Abseits großer Menschenmassen lässt sich besser entspannen als in quirligen Großstädten. Und was gibt es Schöneres als einen atemberaubenden Blick über die Gipfel der Berge oder die Küste entlang?

Urlaubskonzepte, die alles verbinden

Es gibt Urlaubskonzepte, die alle 3 Trends miteinander verbinden und somit – auch in Zeiten von Corona – einen erlebnisreichen und erholsamen garantieren. Eines davon wollen wir heute vorstellen: Es geht nach Österreich ins Salzburger Land in den Nationalpark Hohe Tauern. Hier ist die Welt noch in Ordnung.

Ein Erlebnis – der Nationalpark Hohe Tauern

Was für ein Anblick! Der Nationalpark Hohe Tauern zählt zu den überwältigsten Hochgebirgslandschaften der Welt und ist 130 Kilometer südwestlich von Salzburg gut zu erreichen. Der älteste Nationalpark Österreichs ist Lebensraum für ein Drittel aller Tierarten des Landes, verteilt über mehrere Höhenstufen – von den Tälern bis zu den Dreitausender-Gipfeln.

Ab in die Natur – zu jeder Jahreszeit ein Erlebnis

Im Winter kann man in den besten Skigebieten der Region auf 452 Pistenkilometer seine Schwünge vor einer atemberaubenden Alpenkulisse ziehen. In der warmen Jahreszeit bietet das hochwertig ausgebaute Netz an Tracks und Trails unzählige Optionen für ausgedehnte Wanderungen oder Mountainbike-Touren nutzen – zum Beispiel zum majestätischen Großvenediger. Auch ein Ausflug zu den Krimmler Wasserfällen lohnt sich definitiv.

Freiheit und Komfort genießen – in den Ferienapartments der Wildkogel Resorts

Die Wildkogel Resorts sind der ideale Ausgangspunkt, um den Nationalpark Hohe Tauern zu erkunden und in vollen Zügen zu genießen – ob allein, zu zweit oder in einer kleinen Gruppe von Freunden. Denn die großzügig geschnittenen Ferienapartments sind voll ausgestattet, bieten viel Platz, allen Komfort, viel Privatsphäre und auf Wunsch einen atemberaubenden Blick in die Berge.

Ein alpines Wohnkonzept mit vielen Optionen

Was gibt es Schöneres, als nach einem Tag in der Natur in der Sauna zu entspannen, sich im Pool treiben zu lassen oder sich massieren zu lassen? Die Wildkogel Resorts bieten hier zahlreiche Wellness-Optionen – von diversen Saunen, Innen- und Außenpools bis zu einer großen Auswahl an Wohlfühl-Anwendungen und Massagen.

Auch kulinarisch ein Genuss

Wer nicht selbst kochen will, der kann sich auch von den resorteigenen Restaurants verwöhnen lassen. Alle Gerichte können auch zum Abholen bestellt werden – für alle, die dann doch lieber im eigenen Apartment essen möchte. Auch für frische Brötchen am Morgen ist gesorgt mit dem hauseigenen Brötchenservice der Wildkogel Resorts. Eine Vielzahl von Service-Optionen, die man sich nach Belieben zusammenstellen kann.

Das ist echte Freiheit im Urlaub. Also nichts wie los! Wir wünschen Euch einen unvergesslichen Urlaub!

Quelle: Kerle.reisen // 26.07.2021

Die große Liebe finden mit Kerle.reisen – so schnell kann’s gehen

Kerle.reisen bringt auf seinen Gruppenreisen schwule Männer zusammen, die sich auf eine natürliche Art abseits von Chats und Foren live und in Farbe kennenlernen wollen. Zusammen mehr erleben, heißt das Motto. Und das ist vor allem für Singles wichtig, die die schönsten Wochen im Jahr nicht alleine verbringen wollen. So sind sich auch Arne und Thorsten in die Arme gelaufen – und das im wahrsten Sinne des Wortes auf einer Kerle-Reise nach Madeira. Mittlerweile sind die beiden glücklich verheiratet – Grund genug, mit den beiden ein Interview zu führen.

Thorsten, was war Deine Motivation, mit Kerle.reisen nach Madeira zu fliegen?
Also, eigentlich konnte ich mir nie vorstellen, mal so eine total durchorganisierte Reise zu machen. Ich war früher mehr so der Individualist und habe mit Freunden immer Urlaub auf eigene Faust gemacht. Durch viel Arbeitsstress hat das aber irgendwann nicht mehr so geklappt. Für eine Reise mit euch sprach damals für mich, dass das Thema Schwulsein im Urlaub etwas völlig Normales war. Ich war in der Zeit immer etwas genervt von den Fragen, ob man denn auch schon „Frau und Kind“ hatte. Ich habe überhaupt kein Problem mit meinem Schwulsein, ich will es aber nicht immer thematisieren und drüber reden müssen. In eurem Internetauftritt habe ich mich damals sehr gut „wiedergefunden“. Und letzten Endes war die Woche im Grunde so, wie ich es mir vorgestellt hatte, einfach eine total nette Truppe, mit der wir eine wunderbare Zeit hatten, tolle Menschen, Gespräche und Lachen bis spät in die Nacht. Mit dem einen oder anderen sind wir mittlerweile gut befreundet und halten Kontakt. Dass ich den Mann meines Lebens treffen würde, hatte ich allerdings weder geplant noch erwartet.

Und Arne, was hat Dich nach Madeira geführt?
Meine Motivation war, in den Urlaub zu fliegen, aber nicht alleine. Hatte das mal gemacht und extrem ätzend gefunden. Und „sportlich“ betätigen wollte ich mich auch noch.

Thorsten, bei Dir hat noch jemand nachgeholfen, oder?
Ja, ich muss gestehen, dass meine Mutter entscheidenden Einfluss hatte. 2016 bis Mitte 2017 ging es mir gesundheitlich nicht gut. Nachdem ich wieder „beisammen war“, hatte mich meine Mutter zum Entschluss überredet, endlich mal wieder richtig Urlaub zu machen und hatte euch auch bereits im Internet gefunden. Nach Madeira wollte ich eigentlich auch schon seit langem. Alternativ hätte ich mich zu eurem damals noch angebotenen Boot-Camp angemeldet. Aber das hab ich mich nicht getraut.

Hand auf’s Herz, Arne: Ist Dir Thorsten sofort aufgefallen?
Thorsten kam erst abends mit dem letzten Trupp im Hotel an, ich dachte nur gleich: Oh, der ist aber SÜSS!

Und wie war es für Dich, Thorsten?
Eigentlich fiel mir Arne bereits am ersten Abend auf. In der Vorstellungsrunde mochte ich seine Art und fand ihn echt interessant. Als er dann sagte, dass er aus der „bayerischen Pampa“ kommt, dachte ich natürlich erst „na toll, ausgerechnet Bayern“.

Wann ist der Funke übergesprungen?
Irgendwie hat es sich von Tag zu Tag entwickelt, erzählt Thorsten. Wir waren immer gerne nah beisammen. So richtig klar wurde es uns aber am Tag in Funchal im Botanischen Garten. Wir hatten mit ein paar Kerlen rumgealbert und ein Foto auf einer Parkbank gemacht. Da hat es bei uns beiden quasi „Klick“ gemacht, sodass wir uns hinterher gefragt haben, wie das jetzt eigentlich passiert ist. 

Ohne die Reise hättet Ihr Euch wohl nicht kennengelernt?
Nein, ich wüsste nicht, wie das hätte klappen können, sagt Thorsten. Auch, wenn wir inzwischen diverse verrückte lokale Parallelen in unseren Familien herausgefunden haben. Ich meine, ein Wahldortmunder aus dem Sauerland und ein Wahlbayer aus Delmenhorst. Das ist schon irre!

Auf der Reise habt Ihr nicht nur Euch kennengelernt?
Das ist richtig, bestätigt Thorsten. Mit zwei „Ehemaligen“ sind wir mittlerweile gut befreundet und einer von den beiden war dann auch unser Trauzeuge. Als es gefunkt hatte meinte er nur „Ach Arne, hast du es auch endlich gemerkt“. Von daher war die Entscheidung, dass wir ihn als Tauzeugen wollen, für uns beide direkt klar. Der andere von den beiden hat mittlerweile auch seine Liebe gefunden, der ausgerechnet seine Wurzeln in Bayern hat, nicht allzu weit von Arnes Wohnort entfernt. So konnten wir uns auch dort schon ein paar Mal treffen.

Ihr bucht ja auch weiterhin Gruppenreisen bei uns. Wie ist es für Euch als Paar an einer Reise teilzunehmen, die überwiegend aus Singles besteht?
Bisher war das eigentlich kein spürbares Problem als Paar, sagt Arne. Wir genießen einfach die tolle Atmosphäre auf den Reisen. Wir haben jedes Mal so schöne und inspirierende Begegnungen. Gleichzeitig sind die Reisen selber immer großartig. Wir lieben die Kombination aus Wanderungen in der Natur, Entspannung und Kultur und schöne Abende in der Gruppe.

Für uns war es eine große Ehre, an Eurer Hochzeitsfeier teilnehmen zu dürfen. Wie wichtig ist Euch die Ehe? Was verbindet Ihr damit?
Ich muss gestehen, dass ich eine Ehe eigentlich immer für Quatsch gehalten hatte, verrät Thorsten. Aber im Laufe der Zeit hat sich das bei mir sehr verändert. Arne ist der Mann, mit dem ich mein Leben verbringen möchte. Die Ehe drückt das für mich aus. Und ich finde das Gefühl wunderbar zu wissen, dass es den einen Mann gibt, der jetzt zu mir gehört und ich zu ihm.

Wie ist das für Dich, Arne?
Ich kann das nur voll und ganz bestätigen. Die Ehe ist für mich aber auch eine rechtliche Absicherung, denn nun ist Thorsten in erster Instanz mein Alleinerbe und niemand aus meiner Verwandschaft. Ohne Ehe wäre das extrem schwierig, meinen Vater und Bruder ganz auszuschließen, was mir sehr wichtig ist!

Möchtet Ihr den Kerlen, die bisher noch keine unserer Reisen mitgemacht haben, etwas mit auf den Weg geben?
Ich würde es einfach jedem empfehlen, einmal eine Reise mit euch auszuprobieren, der Lust hat auf Wanderungen und auf die Gesellschaft einer wunderbaren Reisegruppe, so Thorsten. Ich finde, bei euren Reisen hat das „Sich-Kennenlernen“ einen großen Anteil. Und das ist echt schön!

Ja, ergänzt Arne. Es geht vor allem darum, abseits der ganzen Chats neue Leute – mit Glück die Liebe des Lebens – kennenzulernen, und nicht alleine die schönen Seiten eines spannenden Reisezieles zu erkunden – mit netter Unterhaltung, teils auch spannenden Lebensgeschichten. Es muss nur dem Buchenden klar sein, dass das kein Pimperurlaub ist! Jedenfalls sind die Reisen nicht darauf ausgerichtet, es sei denn, da ist was an mir vorbeigegangen.

Unser Tipp: Einfach mal ausprobieren!

Natürlich gibt es keine Garantie dafür, auf unseren Gay Gruppenreisen den Mann für’s Leben zu finden. Aber Du wirst mit Sicherheit eine Menge spannender Kerle kennenlernen und mit diesen einen erlebnisreichen und abwechslungsreichen Urlaub verbringen. Das Angebot an Reisen ist sehr vielfältig – von der Kurzreise durch den Rheingau bis zur Abenteuerreise in die Mongolei. Und natürlich haben wir auch Madeira noch im Programm – die Reise, auf der sich Arne und Thorsten kennen und lieben gelernt haben. Also los geht’s!

Im Juni 2021 heiratet übrigens ein weiteres Paar, das sich auf unseren Reisen kennengelernt hat. Wir freuen uns sehr darüber!

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Quelle: Kerle.reisen im Interview mit Arne & Thorsten // 20.04.2021

Die besten Ferienwohnungen & Ferienhäuser für Gays in Deutschland: unsere Empfehlung für die Ostsee

Als Anbieter von Reisen für schwule Männer werden wir immer wieder von Gays nach Empfehlungen für Ferienwohnungen und Ferienhäuser gefragt. Denn in Zeiten von Corona sind Privatunterkünfte eine gute Alternative zu Hotels. Ferienwohnungen und Ferienhäuser bieten in der Regel mehr Raum, Privatsphäre und vor allem die Möglichkeit der Selbstversorgung und damit echten Urlaub mit reduzierten Kontakten. Schlüsselübergabe, Einkaufen von Lebensmitteln – fertig. Wichtig dabei ist, dass man sich in seiner Unterkunft rundum wohlfühlt. Daher geben wir Euch Empfehlungen für hochwertige Ferienwohnungen und Ferienhäusern, die selbst schon ein Erlebnis sind und damit Urlaub ab der ersten Minute garantieren. Hier kommt unser Tipp für die Ostsee.

Top-Empfehlung Ostsee: Luxus-Ferienhaus auf Usedom

Das Kulm* liegt majestätisch auf einer Anhöhe von Heringsdorf auf der Insel Usedom mit einem spektakulären Blick auf die Ostsee. Das 2020 fertig gestellte Designer-Ferienhaus ist Teil eines geschichtsträchtigen, denkmalgeschützten Villen-Ensembles aus dem vorletzten Jahrhundert und lässt jedes schwule Herz höher schlagen – von den 7 Meter hohen Betonwänden mit Bullaugen, der 200 Jahre alten Kapellentreppe, dem 360 Grad schwenkbarer Deckenkamin, der frei stehenden Badewanne bis zur 40 qm großen Wohnküche mit Daybed und Ostseeblick. Einfach Türen auf und schon holst Du Sommer, Sonne, Meer und Natur nach drinnen und das Leben nach draußen. 

* Link auf Airbnb

Usedom ist bekannt für seine unendlich langen, feinsandigen, bis zu 70 Meter breiten Strände. Mit mehr als 1.920 Sonnenstunden im Jahr ist Usedom die sonnenreichste Insel Deutschlands. Das Luxus-Ferienhaus Das Kulm* thront in über 20 Meter Höhe direkt auf der grünen Klippe – vor neugierigen Blicken geschützt – in einer herrlicher Gartenanlage aus knorrigen alten Apfelbäumen, Tamarisken, Rosen, Lavendel und Feuerdorn. Morgens die Sonne aus dem Meer aufsteigen sehen, ein erster heißer Kaffee im Schaukelstuhl genießen und dabei den Möwen und den Wellen zuhören. Der perfekte Ort zum Schwärmen, Staunen und Träumen – herrlich!

* Link auf Airbnb

* Werbelinks auf BestFewo.de

Ferienwohnungen & Ferienhäuser in anderen Regionen Deutschlands

Zieht es Dich eher an die Nordsee, in die Mitte Deutschlands oder nach Süddeutschland in die Berge? Dann haben wir auch für diese Urlaubsregionen Empfehlungen für Ferienhäuser und Ferienwohnungen für Gays zusammengestellt:

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Quelle: Kerle.reisen // 01.02.2021

Urlaub für Gays auf den Kanaren – sicher reisen in Zeiten von Corona

Du hast das graue Regenwetter satt, noch Urlaubstage übrig und willst schnell in die Wärme? Doch wohin in Zeiten von Corona? Wir empfehlen Dir die Kanaren, denn die Reisewarnung für die Kanarischen Inseln wurde aufgehoben.

Pauschalpakete bieten Sicherheit

Gerade jetzt sind Pauschal-Pakete von großem Vorteil. Denn Du buchst ein Gesamtpaket aus Flug, Hotel und Transfer. Und bei Pauschalreisen trägt der Reiseveranstalter die Verantwortung dafür, dass Du selbst bei den aktuell leider häufigen Flugstreichungen wieder sicher nach Hause kommst. Wer in dieser Zeit Flug und Hotel eigenständig bucht, sitzt ggf. am Urlaubsort fest oder kommt erst gar nicht hin. Denn einen Anspruch auf einen Ersatzflug gibt es bei selbst gebuchtem Flug leider nicht.

Daher empfehlen wir Dir für Deinen Urlaub auf die Kanaren unseren Partner Check24 (Werbelink auf Check24). Er vergleicht Pauschalangebote von renommierten deutschen Reiseveranstaltern für Dich, so dass Du schnell und einfach das beste und günstigste Angebot für Dich findest.

Spontan ab in die Sonne

Die Kanarischen Inseln bieten Dir einen abwechslungsreichen Urlaub bei angenehmem Klima und nicht zu langen Flugzeiten. Hier findest Du die aktuellen Angebote namhafter Reiseveranstalter im direkten Vergleich (Werbelinks auf Check24):

  • Gran Canaria*- der Klassiker für Gays
  • Fuerteventura* – für Sonnenhungrige und Wassersportler
  • Lanzarote* – atemberaubende Vulkanlandschaft für Naturfans
  • La Palma* – üppige Vegetation und ideal zum Wandern
  • La Gomera* – Paradies für Aussteiger und Entdecker
  • Teneriffa* – das kanarische Rundum-Paket

Egal für welche Insel Du Dich entscheidest: Wir wünschen Dir einen unvergesslichen Urlaub auf den Kanaren!

*Werbelinks auf Check24

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Quelle: Kerle.reisen // 22.11.2020

Meine Erfahrungen mit Kerle.reisen – auf Sardinien und in einer Schweizer Berghütte über Weihnachten

Schwule Gruppenreisen von Gays für Gays – so lässt sich das Konzept von Kerle.reisen in wenigen Worten zusammenfassen. Doch wie kommt es an? Hierzu haben wir Olli nach seiner Rückkehr aus Sardinien einige Fragen gestellt, der schon mehrfach mit Kerle.reisen unterwegs war.

Du bist ja gerade mit einer Kerle-Gruppe auf Sardinien unterwegs gewesen. Wie hat es Dir gefallen? 

Die Reise war ein tolles Erlebnis. Gerade weil es in der Vergangenheit durch Corona zahlreiche Beschränkungen gab, waren Reisen nicht möglich. Demnach war es seit längerer Zeit meine erste Reise, auf die ich mich sehr gefreut habe. Es trat alles ein, wie versprochen. Tolle Strände, angenehme Wanderungen und die Natur ist traumhaft. Unsere Gruppe war sehr harmonisch. Wir haben viel geplaudert und es war mit allen Beteiligten eine angenehme und entspannte Zeit.  

Wie war diese Gruppenreise in Zeiten von Corona? Gab es besondere Einschränkungen? 

Einschränkungen gab es. Ein Buffet gibt es derzeit nicht. Sobald man in der Gastronomie seinen Platz verlässt, ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Dies gilt auch für die Busfahrten zu den Ausflugsorten. Sowohl bei der Ein- als auch bei der Ausreise ist jeweils ein Formular auszufüllen. Darüber hinaus muss sich jeder Teilnehmer spätestens 48 Stunden vor der Ankunft entsprechend registrieren. Alles halb so wild. Es hat meinen Urlaub nicht getrübt.

Letztes Jahr hast Du ja mit unserer alljährlichen Weihnachtsauszeit im Bärghuis – einer Schweizer Berghütte auf 2.000 Metern Höhe – das Kontrastprogramm zu Sardinien mitgemacht. Wieso hat Dich gerade diese Tour gereizt?

Ich bin kein großer Fan von Weihnachten. Hinzu kam, dass ich letztes Jahr alleine Weihnachten verbracht hätte. Da war die Auszeit im Bärghuis die Gelegenheit für ein tolles Weihnachten. Die Idee, Weihnachten in einer Gruppe zu verbringen finde ich hervorragend. Schließlich feiern wir eine Geburt – und das hat nicht unbedingt etwas mit Familie zu tun. Hinzu kam, dass ich einfach Lust auf die Berge hatte und eh in der Nähe war. Am 23.12. hatte ich die Gelegenheit, am Bodensee ein Projekt für Flüchtlinge zu unterstützen und so hatte ich nur eine kurze Anreise.  

Wie war es denn, Weihnachten abseits der Zivilisation ohne das übliche Tam Tam zu feiern? Wie war konkret Heiligabend für Dich?  

Es war ein Genuss und wenn jemand Lust auf Besinnlichkeit hatte, gab es genügend Möglichkeiten. Wie auch bei Sardinien, war es hier insbesondere die Gruppe, die für ein schönes Fest gesorgt hat. Unglaublich harmonisch und ich hatte jederzeit das Gefühl, als würden wir uns alle schon lange kennen. Das hat sicherlich auch mit dem Aufstieg Heiligabend zu tun. Das Wetter war für einen Aufstieg mit Schneeschuhen schon recht herausfordernd, gerade wenn man es wie ich noch nicht gemacht hat. Das Gruppengefühl kam deshalb schon beim Aufstieg auf, da einer den anderen motiviert hat. Die Anstrengungen waren ganz schnell vergessen, als wir alle am kleinen Weihnachtsbaum angestoßen haben und uns zum Aufstieg gratuliert haben. Die Freude auf das Essen war riesig, einhergehend mit dem angenehmen Gefühl, sich ausruhen zu können. 

Was sagst Du zur Berghütte, den Zimmern und natürlich zu Gastgeber Dieter? 

Die Berghütte ist recht gut ausgestattet. Man merkt, dass viel erneuert wurde. Die Zimmer haben eine traumhafte Aussicht. Die sanitären Anlagen werden geteilt, diese sind aber modern und ausreichend. Der Gastraum ist sehr gemütlich und unsere lange Tafel hat das Gruppengefühl stets bestärkt. Die Verpflegung lässt keine Wünsche offen. Die Speisen waren einfach nur super lecker. Dieter ist ein toller Gastgeber und Mensch. Er hat die große Gabe, für jeden individuell präsent zu sein. Mehrfach hatte ich das Gefühl, als würde ich ihn schon lange kennen. Es wirkte alles sehr vertraut. 

Wie schnell wächst bei einer solchen Reise die Gruppe zusammen?   

Wir sind sofort beim Aufstieg zusammen gewachsen, anders wäre die Wanderung wahrscheinlich gar nicht möglich gewesen. 

Hast Du eine bestimmte Anekdote zum Bärghuis auf Lager? 

Der Iglubau. Wir haben versucht, zwei Iglus zu bauen, meine Gruppe war nicht so erfolgreich. Wir haben es halt dabei belassen, dass wir eine Kaffeebar gebaut haben – das war wirklich mega witzig!

Nun hast Du ja schon viele Kerle-Reisen mitgemacht. Gibt es für Dich einen ganz besonderen Moment auf einer Kerle-Tour, den Du wohl nie vergessen wirst? 

Jede der Reisen hat besondere Momente. Ein ganz besonderer Moment war für mich die Besichtigung von Jerusalem. Mit der Geschichte dieser Stadt sind wir alle groß geworden und alles vor Ort zu erleben, ist ein ganz beeindruckender Moment gewesen.  

Hast Du nach den Touren weiterhin Kontakt zu den anderen Kerlen? 

Klar, es haben sich sogar richtige Freundschaften gebildet. 

Wie ist es so, mit wildfremden Kerlen zu verreisen? Davor haben einige Respekt, die sich für unsere Reisen interessieren. Was möchtest Du diesen mit auf den Weg geben? 

Ich will es mal so formulieren. Sardinien war meine 8. oder 9. Kerle-Reise und es ist immer wieder spannend, sich mit Teilnehmern zu unterhalten, die die erste Reise mit Kerle.reisen durchführen. Klar sind einige dabei, die sich zu Beginn unsicher fühlen. Was ich aber mitgeben kann: Jeder war bislang positiv überrascht und bis jetzt entscheiden sich viele, weitere Reisen mit Kerle.reisen zu unternehmen. Einfach offen sein, sich für Menschen interessieren und vor allem Respekt jedem gegenüber zeigen, Spaß an der Reise haben und sich über tolle Gruppen freuen – mal ein komplettes Kontrastprogramm. Natürlich gehört es in einer Gruppe auch mal dazu, sich zurück zu nehmen. Das ist aber auch überhaupt kein Problem. Schließlich ist jeder völlig frei und kann entscheiden, ob er am Tagesprogramm teilnehmen möchte oder bspw. einen Strandtag einlegen möchte.

Eine besonders schöne Erfahrung bei allen Touren ist, wie jeder Rücksicht auf den anderen nimmt. Denn gerade bei Erlebnisreisen hat jeder eine andere Kondition und ein anderes Tempo. Letztendlich zählt, dass alle etwas geschafft haben. Wer sowas schätzt, ist bei Kerle.reisen genau richtig. Naja und aus eigener Erfahrung: Anfangs sind wir uns fremd und es entstehen tolle Freundschaften.  

Herzlichen Dank, Olli, für Deine offenen Worte und weiterhin viel Spaß auf unseren Reisen!

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Quelle: Kerle.reisen im Interview mit Olli // 25.09.2020

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