Eins vorweg – es war nicht meine erste und auch nicht meine letzte Reise zu diesem wahrhaft besonderen Fleck Erde.

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Mittags ging es mit der isländischen Low Cost Airline Wow Air von meiner Heimatstadt Frankfurt direkt auf die Vulkaninsel. Schon beim Einsteigen wird man förmlich geblendet von der Bemalung der Maschine – erfrischend anders. Auch an Bord verspürt man schnell den isländischen Charme. Selbst ein Blick auf die Kotztüte sorgt bei Wow Air für gute Laune –  was bei der sonstigen Verwendung dieses Utensils eher unüblich sein dürfte.

Dank der Zeitverschiebung waren wir nur anderthalb Stunden später in Keflavik (Flugzeit dreieinhalb Stunden). Mein Tipp: Schau nach Ankunft noch einmal im Duty Free Shop vorbei. Es gibt extra einen Shop direkt vor der Gepäckausgabe. Wir haben uns zwei Weinflaschen für die nächsten Tage als Vorrat geholt, denn Island ist nun mal kein günstiges Pflaster. Ein Bier kann schon mal 10 Euro kosten. Also deck Dich vorsichtshalber etwas ein.

Nach dem Einchecken ins Hotel steht schon gleich ein erster Rundgang durch das beschauliche Reykjavik an. Gott sei Dank habe ich meine dicke Jacke dabei. Auch Ende Mai ist es mit Wind und bedecktem Himmel recht frisch. Kaum zeigt sich die Sonne, ist jedoch Ausziehen angesagt. Also sei in puncto Klamotten auf alles vorbereitet. In Island gibt es ein Sprichwort: Ist das Wetter schlecht, warte 5 Minuten. Und so ist es tatsächlich.

Reykjavik ist mit ca. 200.000 Einwohnern die größte Stadt der Insel und übrigens die am nördlichsten gelegene Hauptstadt der Welt. Doch die kleinen nordischen Häuser entlang der Hauptstraße lassen alles andere aufkommen als Großstadtflair: Reykjavik ist eine gemütliche Kleinstadt mit skandinavischem Charme.

Eigentlich reichen ein paar Stunden aus, um die Highlights der Stadt zu sehen. Dann heißt es Abtauchen in die kleinen Lädchen und Boutiquen – und überall trifft man auf guten Geschmack und tolles Design.

Wer Interesse an Architektur hat, sollte sich unbedingt das Konzerthaus Harpa anschauen – ein echtes Meisterstück. Das Zusammenspiel der einzigartigen Glasfassade mit den „inneren“ Gebäuden, die sich an keine Norm halten, habe ich in der Art noch nicht gesehen. Einfach faszinierend!

kikibarDen Gay Treffpunkt Islands kann man übrigens nicht verfehlen. Dafür sorgt schon die einladende Hausbemalung der Kiki Bar. Aber eigentlich sind Islands schwule Männer voll in die Gesellschaft integriert, so dass es keiner besonderen Kneipen bedarf, um sich beim Ausgehen wohlzufühlen.

Reykjavik ist vor allem eins: Ein schöner Ausgangspunkt für ein Naturerlebnis der besonderen Art. Einen kleinen Eindruck, was Dich erwartet, bekommst in meinem Blogbeitrag mit Fotos und Video von Islands.

Wenn Du Island richtig erleben willst, rate ich Dir zu einer professionell geführten Tour, wie ich Sie auf meiner Seite www.kerle.reisen anbiete: speziell konzipiert für Gays, die Natur und Abenteuer lieben.

Enjoy!

Quelle: Kerle.reisen // 07.06.2017