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Gays.reisen – Reisetipps für Gays (enthält Werbung)

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Schwule Reisetipps für Lissabon – Urlaub für Gays im Gay-only-Hotel in Lissabon

Lissabon ist nicht nur die Hauptstadt von Portugal, sondern auch die Gay-Metropole des Landes. Die einzigartige Lage am Atlantik und an der Flussmündung des Tejo, die historische Altstadt, die vielen Restaurants, Feinkostläden, Bars, Boutiquen und Cafés schaffen eine offene, schwulenfreundliche Atmosphäre, die Lissabon zu einem der Top-Urlaubsziele für Gays macht.

Dabei hat Lissabon auch außerhalb der Stadtgrenzen viel zu bieten. 40 Kilometer westlich von Portugals Gay-Metropole liegt zum Beispiel die historische Stadt Sintra mit dem einzigartigen Palácio Nacional da Pena – einem Märchenschloss aus dem Jahr 1840, das kreativer und inspirierender kaum sein könnte.

Wer knackigen Boys beim Surfen zuschauen will oder sich selbst auf’s Brett schwingen möchte, der findet eine Autostunde nördlich von Lissabon in Peniche oder etwas weiter in Nazaré ein echtes Surfparadies mit Wellen mit bis zu 30 Metern – man glaubt es kaum. Nichts für Anfänger, aber imposant anzuschauen! Einfach in Lissabon einen günstigen Mietwagen nehmen und los geht’s:

Unser Hotel-Tipp für Lissabon: das Gay-only-Hotel „The Late Birds“

Es gibt unzählige Unterkünfte in Lissabon, die jedoch nicht immer gut und häufig sehr teuer sind. Wer in seinem Urlaub richtig in die Gayszene Lissabons eintauchen möchte, sollte schon bei der Unterkunft damit anfangen und sich für das Gay-only-Hotel von Lissabon entscheiden.

Unsere Empfehlung für Lissabon lautet: The Late Birds (Werbelink auf Booking.com). Das Gayhotel liegt im Herzen der Stadt und bietet wirklich alles, was das schwule Herz höher schlagen lässt: einen coolen, modernen Style mit viel Sinn für Ästhetik, schöne Zimmer, ein Pool, eine Bar und natürlich schwule Männer, denn es handelt sich beim „The Late Birds Lisbon“ wirklich um ein Gay-only Hotel – also ein Hotel ausschließlich für Schwule.

Direkt vom Hotel aus könnt Ihr mit nur wenigen Schritten in die Gayszene von Lissabon eintauchen. Das Angebot an Gay Bars, Gay Clubs, Gay Saunas und Gay Partys in Lissabon ist riesig – hier ist für jeden etwas dabei:

Günstige Flüge nach Lissabon

Lissabon wird als Hauptstadt Portugals von allen gängigen Airlines angeflogen – das Flugangebot ist groß und die Flüge daher meist günstig:

Lust auf Lissabon bekommen?

Dann hast Du nun alle Infos und Links, um einen unvergesslichen Gay-Urlaub zu haben. Wir wünschen Dir viel Spaß in unserer Lieblingsstadt Lissabon!

Übrigens: Wir von Kerle.reisen bieten mehrmals im Jahr eine geführte Gruppenreise für Gays nach Madeira an – eine wunderschöne Insel, die Du auf dieser Tour mit anderen Gays und einem Guide entdeckst! Auf Wunsch kannst Du diese Reise mit einem Stopp in Lissabon kombinieren – ein genialer Mix aus Natur und Gayszene!

Quelle: Kerle.reisen // 16.09.2020

Cova d’en Xoroi – ein Muss für alle Gays auf Menorca zum Chillen & Feiern

Wer auf Menorca Urlaub macht, darf diese coole Höhlenbar nicht verpassen: die Cova d’en Xoroi. Sie liegt exponiert in einer Felswand mit weitem Blick über das Meer. Ob tagsüber auf einen Kaffee, zum Sonnenuntergang mit einem leckeren Cocktail oder zum Feiern bis tief in die Nacht hinein – hier trifft Mann sich zum Chillen und Feiern.

Besonders zu empfehlen sind die Livemusik-Events mit Künstlern aus unterschiedlichen Stilrichtungen. Eine Reservierung ist unbedingt erforderlich: Link auf die Homepage der Cova d’en Xoroi.

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Auch Kerle.reisen – der Spezialist für Gayreisen – bietet eine Reise nach Menorca an – zum Wandern und Entspannen in einer kleinen Gruppe von 10 bis 16 Gays. Von unserer Unterkunft sind es nur 27 Kilometer mit dem Auto oder Taxi zur Cova d’en Xoroi. Also nichts wie hin!

Quelle: Kerle.reisen // 18.04.2020

Metz – ein echtes Wochenend-Highlight

Metz liegt ca. 70 km östlich von Saarbrücken und ist von Frankfurt, Köln oder Stuttgart aus in nur 3 Stunden bequem mit dem Auto zu erreichen.  Ideal für ein Wochenende mit zwei Übernachtungen.

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Die Stadt mit ihren 120.000 Einwohnen hat wahrlich viel zu bieten –  weit mehr als nur die vielleicht bekannte Kathedrale. Die Stadt wird durchzogen von der Mosel – beruhigt durch mehrere Staustufen, mit idyllisch bewachsenen, renaturierten Ufern, die den einen oder anderen Reiher anziehen.

Mit etwas Glück kann man erleben, wie die Mosel zeitweise umgeleitet und durch die Stadt geführt wird. Dann verwandelt sich ein ruhiger Seitenarm der Mosel plötzlich in einen reißenden Fluss und wird zu einem Eldorado für Wildwasser-Kajaks.

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Ein besonderes Highlight: Zwischen Juni und September finden in Metz die „Constellations de Metz“ statt mit einer Lichtinstallation, die sich durch die gesamte Stadt zieht.

Pop-Art Projektionen an Hauswänden

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Kirchenbeleuchtung wie im Hitchcock Krimi

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Die Kathedrale von Metz – spektakulär inszeniert

Ein besonderes Highlight ist die Laseranimation, die die Kathedrale für 15 Minuten in einem völlig anderen Licht erscheinen lässt – glutrot lodernd, in Scherben zerfallend oder magisch beherrscht von überdimensionalen Fabelwesen. Schaut selbst – und natürlich am besten live vor Ort.

Die „Constellations de Metz“ sind in diesem Jahr noch bis 16. September zu bewundern.

Nichts wie hin!

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Quelle: Kerle.reisen

Japan – Einblicke in ein faszinierendes Land

Man kann viel über Japan lesen – über die Kultur, die Geschichte, die Menschen oder auch das Essen – aber Japan muss man einfach erleben. Im April 2018 war ich mit Kerle.reisen dort und kam schwer beeindruckt wieder zurück. Aber schaut selbst – denn Bilder sagen mehr als tausend Worte:

Schon beim Anflug begrüßt uns der Fuji, der heilige Berg der Japaner. Das erste mal Gänsehaut …

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Im Land der aufgehenden Sonne angekommen, erwartet uns gleich zu Beginn der Reise die meistfotografierte Sehenswürdigkeit Japans – das Tor des Itsukushima-Schreins auf der Insel Miyajima.

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In Hiroshima besichtigen wir den Atombomben-Dom und sind von der traurigen Geschichte der Stadt tief bewegt.

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Während der Besichtigung der Burg des Weißen Reihers in Himeji bringt uns Kyoko, unsere japanische Reiseleitung, die Geschichte Japans näher.

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Weiter geht’s im Shinkansen mit atemberaubender Geschwindigkeit …

05_SHINKANSEN

ins Klosterdorf Koyasan, wo wir durch japanische Badekultur und bei traditionell japanischem Frühstück wieder entschleunigen. Ein echtes Erlebnis!

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Auch wenn die Zeit dafür eigentlich schon vorbei ist, haben wir Glück und entdecken ein paar letzte Kirschblüten.

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In Kyoto angekommen, stärken wir uns erst mal mit selbstgemachtem Sushi, das für den ersten Versuch gar nicht mal schlecht gelingt.

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Am Morgen darauf steigen wir durch tausend rote Torii zur Spitze des Inari-Bergs und Kyoto liegt uns zu Füßen.

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Danach geht es weiter zum Goldenen Pavillon – einfach unbeschreiblich schön und mein persönliches Highlight der Reise.

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Zum krönenden Abschluss der Reise steht Tokio auf dem Programm. In der größten Stadt der Welt pulsiert das Leben nicht nur auf der weltbekannten Shibuya Crossing.

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Wenn die Sonne hinter der Skyline von Tokio untergeht, stürzen wir uns zusammen mit einem einheimischen Guide ins Nachtleben des schwulen Viertels Ni-chome.

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Wir verlassen Japan in Richtung Heimat und die Reise hat bei mir etliche bleibende Eindrücke hinterlassen … daher kann ich die Gay-Gruppenreise nach Japan mit Kerle.reisen wirklich jedem ans Herz legen.

Autor & Bilder: Alexander Schönbein

Paris in 24 Stunden

Paris ist immer eine Reise wert – auch wenn es nur 24 Stunden sind. Eine Stadt, die fasziniert und glänzt mit ihren großzügigen Boulevards, den Cafés, Restaurants und kleinen Geschäften, den vielen beeindruckenden Sehenswürdigkeiten entlang von Achsen, die Städteplaner Haussmann im 19. Jahrhundert unter Napoleon III. großzügig angelegt hat. Am besten erkundet man Paris zu Fuß.

Startpunkt Eiffelturm

Los geht es an der Metrostation Trocadéro – möglichst am frühen Vormittag, um den Touristenmassen etwas zu entgehen. Vorbei an vergoldeten, klassischen Schönheiten läufst Du die Stufen hinunter zum Eiffelturm. Nimm die Treppen im rechten vorderen Fuß des Gebäudes bis zur mittleren Plattform. Die Warteschlangen sind kürzer und Du sparst noch etwas Geld. Willst Du ganz hoch in die Spitze, kannst Du auch noch hier ein Ticket für den kleinen Aufzug nach oben kaufen. Genieße den herrlichen Ausblick über die Stadt mit all ihren imposanten Bauwerken.

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Arc de Triomphe

Von hier geht es zurück zum Trocadéro und zu Fuß weiter zum Arc de Triomphe. Zwölf Straßen münden in einen Kreisel rund um den Arc de Triomphe – ein wie auch immer geordnetes Straßenchaos. Der Triumphbogen mit seiner ewigen Flamme zur Erinnerung an den unbekannten Soldaten im Ersten Weltkrieg ist eine Art Verbindungsbrücke zwischen Neu und Alt – auf der einen Seite das moderne Büroviertel la Défense, auf der anderen Seite der Place de la Concorde mit dem großen ägyptischen Obelisken, der aus dem 13. Jahrhundert vor Christus stammt.

Über die Champs-Elysées zum Place de la Concorde

Schlendere die Champs-Elysées entlang – die breit angelegte Prachtstraße von Paris mit den Flagship-Stores aller bekannten Marken. Auch wenn die Cafés hier sehr einladend sind – Du zahlst bis zu 8 Euro für einen Cappuccino (an der Bar stehend etwas weniger) – mein bisheriger Rekord in Paris. Rechter Hand taucht dann der Grand Palais auf – eine Art Glaspalast, der für die Weltausstellung im Jahr 1900 gebaut wurde. Im Hintergrund thront der Invalidendom mit seiner goldenen Kuppel, der letzten Ruhestätte von Kaiser Napoleon I. Du läufst jedoch weiter bis zum Place de la Concorde, wo einst Verbrecher und Feinde der Französischen Republik hingerichtet wurden.

Durch die Tuilerien zum Louvre

Weiter geht es durch die gepflegten Gartenanlage der Tuilerien, bis Du im Innenhof des Louvre stehst – umrahmt von wahrlich beeindruckenden Museumsgebäuden und einer Glaspyramide in der Mitte, die als Eingang zu den Museen dient. Wenn Du hinein willst, brauchst Du Zeit und solltest Dich fokussieren. Denn der Louvre ist riesig. Übrigens: Gemälde von französischen Impressionisten wirst Du dort vergeblich suchen, denn sie sind ausgelagert ins Musée d’Orsay – einem alten Bahnhofsgebäude schräg gegenüber auf der anderen Seite der Seine.

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Centre Pompidou

Du läufst geradeaus weiter durch die Höfe des Louvre und kommst durch kleinere Einkaufsstraßen schließlich zu „Les Halles“ – einem modernen Shopping-Komplex, wo früher die Markthallen von Paris standen – jetzt ein wichtiger Knotenpunkt für Metro und RER, der S-Bahn von Paris.  Weiter geht es zum Centre Pompidou, einem Ausstellungsgebäude mit Industriecharme und wechselnden Ausstellungen. Wenn Du eine Pause brauchst, setze Dich einfach zu „Dame Tartine“ an den Brunnen gegenüber mit den Wasser speienden Figuren von Niki de Saint Phalles und genieße das bunte Treiben.

Hôtel de Ville

Dann geht es weiter nach rechts in Richtung Seine, bis Du das imposante Hôtel de Ville erreichst – kein Hotel, sondern das Rathaus von Paris. Über eine Brücke gelangst Du auf die Île de la Cité – eine kleine Insel mitten in der Seine. Dort erwartet Dich stolz und prächtig die Kathedrale von Notre Dame. Auch wenn man etwas anstehen muss, solltest Du unbedingt hineingehen und Dir die spektakulären Kirchenfenster anschauen. Eine Kirche mit einer besonderen Atmosphäre – trotz Touristen. Von hier lohnt sich ein kurzer Abstecher ins Intellektuellenviertel Saint-Germain-des-Près oder Du bleibst auf der Insel und nimmst direkt die Metro Cité M4 bis nach Barbès-Rochechouart.

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Montmartre

Du steigst aus der Metro und läufst den Berg hoch, über die Treppen hinauf bis zu Sacré Coeur, einer schneeweißen Kirche im Zuckerbäckerstil. Von hier oben hast Du einen atemberaubenden Blick über die Stadt und kannst den Sonnenuntergang über den Dächern von Paris genießen. Montmartre ist das Künstler- und Vergnügungsviertel der Stadt. Du läufst über den von Straßenkünstlern bevölkerten Place du Tertre wieder hinab bis zum berühmt berüchtigten Moulin Rouge. Dort steigst Du in die Metro und fährst bis zur Station Rambuteau, dem Beginn des Quartier Marais – der Heimat vieler Gay Locations und Restaurants in Paris.

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Schwul ausgehen im Marais

Hast Du Hunger? Dann solltest Du auf jeden Fall beim 4Pat vorbeischauen – ein von Gays geführtes Restaurant, nicht größer als eine Garage mit sehr persönlichem Service – und schon bist Du Teil der Familie! In direkter Umgebung gibt es eine Vielzahl von Bars und Clubs, in die Du weiterziehen kannst.

Wohnen im Hôtel de Roubaix

Damit Du es nach dem Ausgehen nicht so weit hast, suchst Du Dir am besten im Marais ein Hotel. Sehr ausgefallen, von Schwulen geführt und nicht so teuer ist das Hôtel de Roubaix. Eine runde Sache für einen Kurztrip nach Paris – ob nun nur 24 Stunden oder um ein paar Tage verlängert. Genieße diese tolle Stadt!

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Quelle: Kerle.reisen // 17.06.2018

Israel kurz gecheckt // Glaube, Salz und Lebensfreude

Alles startet mit einem langen Security-Check – wer nach Israel will, braucht Geduld und gute Laune. Doch wer erst einmal da ist, wird von einer weißen Stadt begrüßt, lebendig und langgestreckt am Mittelmeer – Tel Aviv.

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Überall in Tel Aviv stößt man auf Bauhaus – unprätentiös und alltagstauglich. Architektur, die lebt – mit Menschen, die leben.

Bauhaus

Gleiches gilt für die Kunst – man trifft sie hier und da – unscheinbar und doch alles andere als alltäglich.

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750 Meter höher und nur 65 Kilometer entfernt liegt Jerusalem. Ein erster Blick auf die Stadt genügt, um zu spüren, was diese Stadt so besonders macht – eine Form von Magie, durchströmt von Geschichte.

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Ein Leben im Zeichen der Religion – nicht künstlich zur Schau gestellt, sondern einfach gelebt – völlig unbeeindruckt von Touristen.

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Kuppeln, Dächer, kleine Gassen – Jerusalem von oben zeigt, dass diese Stadt entstanden ist – und das über Jahrtausende.

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Nun geht es hinab zum Toten Meer – 430 Meter unter dem Meeresspiegel mit einem Salzgehalt von 28 Prozent. Wer hier hineinspringt, geht nicht unter.

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Drumherum eine bergige Wüstenlandschaft – gekrönt von der jüdischen Festung Masada – gebaut von König Herodes und von den Römern erobert. Zurück bleibt Geschichte in Steinen – mit einem Fernblick auf eine entrückte Landschaft.

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Israel – ein Land voller Kontraste, faszinierend anders und nur 4 Flugstunden von Deutschland entfernt.

Kerle.reisen bietet jedes Jahr über Silvester eine Gay Gruppenreise nach Israel an – ein Rundum-Paket für Gays,  die sich von diesem einzigartigen Land und dessen Männern beeindrucken lassen möchten.

Ein herzliches Dankeschön an Jens Schwerin, der auf der letzten Silvesterreise von Kerle.reisen diese tollen Bilder geschossen hat.

Quelle: Kerle.reisen & Jens Schwerin // 02.02.2018

Bayerischer Wald – neu entdeckt

Den Bayerischen Wald kenne ich noch von den Erzählungen meiner Großeltern, die dort häufiger Urlaub machten. Doch mit dem Aufkommen von Flugreisen ging es plötzlich ans Mittelmeer, an die Atlantikküste oder weiter weg nach Ägypten, Thailand oder in die USA. Urlaub in Deutschland galt als uncool und altbacken.

Irgendwann trat dann ein gewisser Sättigungseffekt ein – mit einer Rückbesinnung auf Deutschland – dem Urlaub vor der eigenen Haustür. Heute fährt man wieder zum Wandern in die Rhön, zum Fahrradfahren ins Altmühlthal oder zum Wellness in den Bayerischen Wald. Einfach ins Auto steigen und nach ein paar Stunden ist man da – ohne sich Gedanken um Anzahl Gepäckstücke oder Flüssigkeiten im Handgepäck machen zu müssen.

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So kam auch ich wieder in den Bayerischen Wald und konnte gut nachvollziehen, was meine Großeltern so an der Region begeisterte. Man spricht auch vom „grünen Dach Europas“ – und das nicht ohne Grund. Der Bayerische Wald ist ein echtes Paradies für Wanderer, Fahrradfahrer oder einfach Naturliebhaber.

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Der Bayerische Wald ist ein Nationalpark mit über 350 Kilometer Wanderwege, 200 Kilometer Radwege und etwa 80 Kilometer Langlauf-Loipen. Die Philosophie des Nationalparks heißt „Natur Natur sein lassen“. So werden keinerlei Eingriffe ins Ökosystem Wald vorgenommen – ein umgestürzter Baum bleibt ein umgestürzter Baum, bis die Natur ihn selbst zersetzt hat.

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Der große Arber ist mit 1456 Metern die höchste Erhebung im Bayerischen Wald  – eine markante Bergketten mit zerklüfteten Gipfeln und den für die Region typischen Fichtenwäldern.  An ihm kommt man vorbei, wenn man den so genannten Goldsteig  läuft – einer der „Top Trails of Germany„. Dieser Prädikatswanderweg zieht sich von Marktredwitz unweit von Bayreuth in Richtung Süden durch den Bayerischen Wald und endet in Passau. Er hat eine Gesamtlänge von 660 Kilometern und ist in 40 Etappen unterteilt. Dabei gibt es die etwas einfachere Südvariante und die anspruchsvollere Kammvariante nahe der tschechischen Grenze.

baumwipfelpfadQuelle: Erlebnis Akademie AG/Baumwipfelpfad Bayerischer Wald

Entscheidet man sich für die Kammvariante, kommt man am Baumwipfelpfad in Neuschönau vorbei – ein architektonischer Hingucker in Ei-Form mit spektakulären Ausblicken über den bayerischen Wald.

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Nicht weit davon entfernt ist  Gut Riedelsbach am Dreisessel in der Gemeinde Neureichenau – das 1. Bier- und Wohlfühlhotel: eine echte Wellness-Oase mit  durchgestylten Zimmern, tollem Essen und natürlich gutem Bier.  Durch die schwulen Besitzer ist das Hotel auf Gays ausgerichtet – was für die Region eher selten ist.

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Alles in allem ist der Bayerische Wald eine Region, in der man es sich gut gehen lassen kann. Empfehlung: unbedingt ausprobieren!

Quelle: Kerle.reisen // 24.09.2017

 

Farbe, Licht, Duft – die Côte d’Azur, ein Fest für die Sinne

Die Côte d’Azur ist seit Jahrhunderten ein magischer Anziehungspunkt – ob nun für Künstler wie Matisse, Picasso oder Chagall, für große Filmproduktionen oder auch den Jetset dieser Welt.  Wer einmal dort war, weiß warum.  Ich habe versucht, diesen besonderen Reiz diese Küstenregion in einigen Fotos einzufangen, die ich im Mai diesen Jahres dort gemacht habe.

gayreise_cap_ferratAm Cap Ferrat versteht man, warum hier alle wohnen wollen. Madame de Rothschild hat’s vorgemacht.

gayreise_nizza_berge2Entrevaux in biblischem Licht.

gayreise_zitadelle_entrevauAls Nizza noch italienisch war, warf die Zitadelle von Entrevaux ihr Auge ins Feindesland.

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Abendliches Picknick am Nizza-Strand. Der Mond wirft sein Auge auf uns.

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Blau-Weiß-Rot: Die Farben der Trikolore leuchten auf der Überfahrt zur Île Sainte Marguerite am Himmel.

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Es grüßt Saint Paul de Vence, nachdem wir ein holländisches Ehepaar im Wald vor dem sicheren Verlaufen retteten.

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Èze. Das braucht keine Worte.

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Am Strand Èze-Plage entstand unter unseren kritischen Augen ein kitschiges Hochzeitszelt. Das zwang uns einfach zum Trinken.

kerlereisen_nizza_flamingo
Madame de Rothschilds berühmter Flamingo-Zoo ist Legende. Rosa leuchtet heute nur noch die Villa.

gayreise_vence_altstadtStille Gassen mit Bewohner in Vence.

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Der Wald auf der ruhigen Île Sainte Marguerite duftet nach Kiefern und Eukalyptus.

Und?

Hast Du auch Lust auf die Côte d’Azur bekommen? Dann kann ich Dir die Gay Wander- und Genuss-Reise von Kerle.reisen mit Roman empfehlen, der die Texte zu den Bildern geschrieben hat. Ein wahres Fest für die Sinne!

Autor und Copyright: Benno Kischel // 25.05.2017

The Peak: spektakulärer Blick auf Hongkong – ohne Anstehen

„The Peak“ ist eine Hauptattraktion in Hongkong: Eine historische Drahtseilbahn – die Peak Tram – bringt Dich den Victoria Peak, den Hausberg von Hongkong hinauf bis auf 396 Meter Höhe. Die Fahrt bietet Dir schwindelerregende Perspektiven auf die Wohn- und Geschäftshochhäuser von Hongkong, die sich hintereinander gestaffelt den Berg hochziehen. Oben wartet der sogenannte Peak Tower auf Dich  – ein ambossförmiges Gebäude aus Glas und Beton mit einer riesigen Aussichtsplattform.  Von dort hast Du einen gigantischen Blick über die Stadt.

 

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Gerade zum Sonnenuntergang ist dies ein beliebter Platz für Touristen. Oft steht man jedoch Stunden an, um einen Platz in der Peak Tram zu ergattern – Zeit, die man in Hongkong durchaus besser nutzen kann. Hier unsere 3 Tricks, wie man schneller nach oben und nach unten kommt.

Tipp 1: Nutze den Bus.

Der Bus 15 startet unten am Fähranleger von Hongkong Island und bringt Dich in einer Dreiviertelstunde für nur knapp einen Euro nach oben. Die legendäre Drahtseilbahn siehst Du dann allerdings nur oben bei der Ankunft.

Tipp 2: Laufe nach oben.

Links von der Talstation der Peak Tram führt ein Fußweg den Berg hinauf, der auch von vielen Joggern genutzt wird. Du kreuzt ab und an die Bahngleise und kommst links vom Peak Tower heraus.  Wem es hoch zu anstrengend ist, kann den Weg auch runter nehmen. Du hast immer wieder tolle Blicke auf die Stadt – es lohnt sich!

Tipp 3: Später in die Peak Tram einsteigen.

Die 1365 Meter lange Strecke der Peak Tram dauert 7 Minuten und führt über 2 Zwischenstationen. Und genau das ist der Trick. Laufe den Fußweg ein paar hundert Meter nach oben und steige an der Zwischenstation ein, die unscheinbar und in der Regel menschenleer ist. Es gibt dort einen Knopf, über den Du anzeigen kannst, dass Du einsteigen möchtest.  Auch zusätzliches Winken hilft. Du zahlst ganz einfach beim Fahrer mit Deiner Octopus-Card – einer aufladbaren Karte, mit der Du auch alle anderen öffentlichen Verkehrsmittel bezahlst. Dieser Trick funktioniert auch von oben nach unten. Also einfach den Fußweg etwas nach unten laufen und einsteigen.

Die drei Optionen lassen sich natürlich auch kombinieren.

Viel Spaß und einen schönen Blick von oben auf die geniale Stadt!

Quelle: Kerle.reisen // 11.04.2107

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