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Gays.reisen – Reisetipps für Gays (enthält Werbung)

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Sehenswürdigkeiten

Metz – ein echtes Wochenend-Highlight

Metz liegt ca. 70 km östlich von Saarbrücken und ist von Frankfurt, Köln oder Stuttgart aus in nur 3 Stunden bequem mit dem Auto zu erreichen.  Ideal für ein Wochenende mit zwei Übernachtungen.

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Die Stadt mit ihren 120.000 Einwohnen hat wahrlich viel zu bieten –  weit mehr als nur die vielleicht bekannte Kathedrale. Die Stadt wird durchzogen von der Mosel – beruhigt durch mehrere Staustufen, mit idyllisch bewachsenen, renaturierten Ufern, die den einen oder anderen Reiher anziehen.

Mit etwas Glück kann man erleben, wie die Mosel zeitweise umgeleitet und durch die Stadt geführt wird. Dann verwandelt sich ein ruhiger Seitenarm der Mosel plötzlich in einen reißenden Fluss und wird zu einem Eldorado für Wildwasser-Kajaks.

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Ein besonderes Highlight: Zwischen Juni und September finden in Metz die „Constellations de Metz“ statt mit einer Lichtinstallation, die sich durch die gesamte Stadt zieht.

Pop-Art Projektionen an Hauswänden

lichtinstallation

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Kirchenbeleuchtung wie im Hitchcock Krimi

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Die Kathedrale von Metz – spektakulär inszeniert

Ein besonderes Highlight ist die Laseranimation, die die Kathedrale für 15 Minuten in einem völlig anderen Licht erscheinen lässt – glutrot lodernd, in Scherben zerfallend oder magisch beherrscht von überdimensionalen Fabelwesen. Schaut selbst – und natürlich am besten live vor Ort.

Die „Constellations de Metz“ sind in diesem Jahr noch bis 16. September zu bewundern.

Nichts wie hin!

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Quelle: Kerle.reisen

Japan – Einblicke in ein faszinierendes Land

Man kann viel über Japan lesen – über die Kultur, die Geschichte, die Menschen oder auch das Essen – aber Japan muss man einfach erleben. Im April 2018 war ich mit Kerle.reisen dort und kam schwer beeindruckt wieder zurück. Aber schaut selbst – denn Bilder sagen mehr als tausend Worte:

Schon beim Anflug begrüßt uns der Fuji, der heilige Berg der Japaner. Das erste mal Gänsehaut …

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Im Land der aufgehenden Sonne angekommen, erwartet uns gleich zu Beginn der Reise die meistfotografierte Sehenswürdigkeit Japans – das Tor des Itsukushima-Schreins auf der Insel Miyajima.

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In Hiroshima besichtigen wir den Atombomben-Dom und sind von der traurigen Geschichte der Stadt tief bewegt.

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Während der Besichtigung der Burg des Weißen Reihers in Himeji bringt uns Kyoko, unsere japanische Reiseleitung, die Geschichte Japans näher.

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Weiter geht’s im Shinkansen mit atemberaubender Geschwindigkeit …

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ins Klosterdorf Koyasan, wo wir durch japanische Badekultur und bei traditionell japanischem Frühstück wieder entschleunigen. Ein echtes Erlebnis!

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Auch wenn die Zeit dafür eigentlich schon vorbei ist, haben wir Glück und entdecken ein paar letzte Kirschblüten.

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In Kyoto angekommen, stärken wir uns erst mal mit selbstgemachtem Sushi, das für den ersten Versuch gar nicht mal schlecht gelingt.

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Am Morgen darauf steigen wir durch tausend rote Torii zur Spitze des Inari-Bergs und Kyoto liegt uns zu Füßen.

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Danach geht es weiter zum Goldenen Pavillon – einfach unbeschreiblich schön und mein persönliches Highlight der Reise.

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Zum krönenden Abschluss der Reise steht Tokio auf dem Programm. In der größten Stadt der Welt pulsiert das Leben nicht nur auf der weltbekannten Shibuya Crossing.

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Wenn die Sonne hinter der Skyline von Tokio untergeht, stürzen wir uns zusammen mit einem einheimischen Guide ins Nachtleben des schwulen Viertels Ni-chome.

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Wir verlassen Japan in Richtung Heimat und die Reise hat bei mir etliche bleibende Eindrücke hinterlassen … daher kann ich die Gay-Gruppenreise nach Japan mit Kerle.reisen wirklich jedem ans Herz legen.

Autor & Bilder: Alexander Schönbein

Paris in 24 Stunden

Paris ist immer eine Reise wert – auch wenn es nur 24 Stunden sind. Eine Stadt, die fasziniert und glänzt mit ihren großzügigen Boulevards, den Cafés, Restaurants und kleinen Geschäften, den vielen beeindruckenden Sehenswürdigkeiten entlang von Achsen, die Städteplaner Haussmann im 19. Jahrhundert unter Napoleon III. großzügig angelegt hat. Am besten erkundet man Paris zu Fuß.

Startpunkt Eiffelturm

Los geht es an der Metrostation Trocadéro – möglichst am frühen Vormittag, um den Touristenmassen etwas zu entgehen. Vorbei an vergoldeten, klassischen Schönheiten läufst Du die Stufen hinunter zum Eiffelturm. Nimm die Treppen im rechten vorderen Fuß des Gebäudes bis zur mittleren Plattform. Die Warteschlangen sind kürzer und Du sparst noch etwas Geld. Willst Du ganz hoch in die Spitze, kannst Du auch noch hier ein Ticket für den kleinen Aufzug nach oben kaufen. Genieße den herrlichen Ausblick über die Stadt mit all ihren imposanten Bauwerken.

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Arc de Triomphe

Von hier geht es zurück zum Trocadéro und zu Fuß weiter zum Arc de Triomphe. Zwölf Straßen münden in einen Kreisel rund um den Arc de Triomphe – ein wie auch immer geordnetes Straßenchaos. Der Triumphbogen mit seiner ewigen Flamme zur Erinnerung an den unbekannten Soldaten im Ersten Weltkrieg ist eine Art Verbindungsbrücke zwischen Neu und Alt – auf der einen Seite das moderne Büroviertel la Défense, auf der anderen Seite der Place de la Concorde mit dem großen ägyptischen Obelisken, der aus dem 13. Jahrhundert vor Christus stammt.

Über die Champs-Elysées zum Place de la Concorde

Schlendere die Champs-Elysées entlang – die breit angelegte Prachtstraße von Paris mit den Flagship-Stores aller bekannten Marken. Auch wenn die Cafés hier sehr einladend sind – Du zahlst bis zu 8 Euro für einen Cappuccino (an der Bar stehend etwas weniger) – mein bisheriger Rekord in Paris. Rechter Hand taucht dann der Grand Palais auf – eine Art Glaspalast, der für die Weltausstellung im Jahr 1900 gebaut wurde. Im Hintergrund thront der Invalidendom mit seiner goldenen Kuppel, der letzten Ruhestätte von Kaiser Napoleon I. Du läufst jedoch weiter bis zum Place de la Concorde, wo einst Verbrecher und Feinde der Französischen Republik hingerichtet wurden.

Durch die Tuilerien zum Louvre

Weiter geht es durch die gepflegten Gartenanlage der Tuilerien, bis Du im Innenhof des Louvre stehst – umrahmt von wahrlich beeindruckenden Museumsgebäuden und einer Glaspyramide in der Mitte, die als Eingang zu den Museen dient. Wenn Du hinein willst, brauchst Du Zeit und solltest Dich fokussieren. Denn der Louvre ist riesig. Übrigens: Gemälde von französischen Impressionisten wirst Du dort vergeblich suchen, denn sie sind ausgelagert ins Musée d’Orsay – einem alten Bahnhofsgebäude schräg gegenüber auf der anderen Seite der Seine.

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Centre Pompidou

Du läufst geradeaus weiter durch die Höfe des Louvre und kommst durch kleinere Einkaufsstraßen schließlich zu „Les Halles“ – einem modernen Shopping-Komplex, wo früher die Markthallen von Paris standen – jetzt ein wichtiger Knotenpunkt für Metro und RER, der S-Bahn von Paris.  Weiter geht es zum Centre Pompidou, einem Ausstellungsgebäude mit Industriecharme und wechselnden Ausstellungen. Wenn Du eine Pause brauchst, setze Dich einfach zu „Dame Tartine“ an den Brunnen gegenüber mit den Wasser speienden Figuren von Niki de Saint Phalles und genieße das bunte Treiben.

Hôtel de Ville

Dann geht es weiter nach rechts in Richtung Seine, bis Du das imposante Hôtel de Ville erreichst – kein Hotel, sondern das Rathaus von Paris. Über eine Brücke gelangst Du auf die Île de la Cité – eine kleine Insel mitten in der Seine. Dort erwartet Dich stolz und prächtig die Kathedrale von Notre Dame. Auch wenn man etwas anstehen muss, solltest Du unbedingt hineingehen und Dir die spektakulären Kirchenfenster anschauen. Eine Kirche mit einer besonderen Atmosphäre – trotz Touristen. Von hier lohnt sich ein kurzer Abstecher ins Intellektuellenviertel Saint-Germain-des-Près oder Du bleibst auf der Insel und nimmst direkt die Metro Cité M4 bis nach Barbès-Rochechouart.

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Montmartre

Du steigst aus der Metro und läufst den Berg hoch, über die Treppen hinauf bis zu Sacré Coeur, einer schneeweißen Kirche im Zuckerbäckerstil. Von hier oben hast Du einen atemberaubenden Blick über die Stadt und kannst den Sonnenuntergang über den Dächern von Paris genießen. Montmartre ist das Künstler- und Vergnügungsviertel der Stadt. Du läufst über den von Straßenkünstlern bevölkerten Place du Tertre wieder hinab bis zum berühmt berüchtigten Moulin Rouge. Dort steigst Du in die Metro und fährst bis zur Station Rambuteau, dem Beginn des Quartier Marais – der Heimat vieler Gay Locations und Restaurants in Paris.

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Schwul ausgehen im Marais

Hast Du Hunger? Dann solltest Du auf jeden Fall beim 4Pat vorbeischauen – ein von Gays geführtes Restaurant, nicht größer als eine Garage mit sehr persönlichem Service – und schon bist Du Teil der Familie! In direkter Umgebung gibt es eine Vielzahl von Bars und Clubs, in die Du weiterziehen kannst.

Wohnen im Hôtel de Roubaix

Damit Du es nach dem Ausgehen nicht so weit hast, suchst Du Dir am besten im Marais ein Hotel. Sehr ausgefallen, von Schwulen geführt und nicht so teuer ist das Hôtel de Roubaix. Eine runde Sache für einen Kurztrip nach Paris – ob nun nur 24 Stunden oder um ein paar Tage verlängert. Genieße diese tolle Stadt!

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Quelle: Kerle.reisen // 17.06.2018

Israel kurz gecheckt // Glaube, Salz und Lebensfreude

Alles startet mit einem langen Security-Check – wer nach Israel will, braucht Geduld und gute Laune. Doch wer erst einmal da ist, wird von einer weißen Stadt begrüßt, lebendig und langgestreckt am Mittelmeer – Tel Aviv.

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Überall in Tel Aviv stößt man auf Bauhaus – unprätentiös und alltagstauglich. Architektur, die lebt – mit Menschen, die leben.

Bauhaus

Gleiches gilt für die Kunst – man trifft sie hier und da – unscheinbar und doch alles andere als alltäglich.

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750 Meter höher und nur 65 Kilometer entfernt liegt Jerusalem. Ein erster Blick auf die Stadt genügt, um zu spüren, was diese Stadt so besonders macht – eine Form von Magie, durchströmt von Geschichte.

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Ein Leben im Zeichen der Religion – nicht künstlich zur Schau gestellt, sondern einfach gelebt – völlig unbeeindruckt von Touristen.

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Kuppeln, Dächer, kleine Gassen – Jerusalem von oben zeigt, dass diese Stadt entstanden ist – und das über Jahrtausende.

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Nun geht es hinab zum Toten Meer – 430 Meter unter dem Meeresspiegel mit einem Salzgehalt von 28 Prozent. Wer hier hineinspringt, geht nicht unter.

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Drumherum eine bergige Wüstenlandschaft – gekrönt von der jüdischen Festung Masada – gebaut von König Herodes und von den Römern erobert. Zurück bleibt Geschichte in Steinen – mit einem Fernblick auf eine entrückte Landschaft.

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Israel – ein Land voller Kontraste, faszinierend anders und nur 4 Flugstunden von Deutschland entfernt.

Kerle.reisen bietet jedes Jahr über Silvester eine Gay Gruppenreise nach Israel an – ein Rundum-Paket für Gays,  die sich von diesem einzigartigen Land und dessen Männern beeindrucken lassen möchten.

Ein herzliches Dankeschön an Jens Schwerin, der auf der letzten Silvesterreise von Kerle.reisen diese tollen Bilder geschossen hat.

Quelle: Kerle.reisen & Jens Schwerin // 02.02.2018

Bayerischer Wald – neu entdeckt

Den Bayerischen Wald kenne ich noch von den Erzählungen meiner Großeltern, die dort häufiger Urlaub machten. Doch mit dem Aufkommen von Flugreisen ging es plötzlich ans Mittelmeer, an die Atlantikküste oder weiter weg nach Ägypten, Thailand oder in die USA. Urlaub in Deutschland galt als uncool und altbacken.

Irgendwann trat dann ein gewisser Sättigungseffekt ein – mit einer Rückbesinnung auf Deutschland – dem Urlaub vor der eigenen Haustür. Heute fährt man wieder zum Wandern in die Rhön, zum Fahrradfahren ins Altmühlthal oder zum Wellness in den Bayerischen Wald. Einfach ins Auto steigen und nach ein paar Stunden ist man da – ohne sich Gedanken um Anzahl Gepäckstücke oder Flüssigkeiten im Handgepäck machen zu müssen.

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So kam auch ich wieder in den Bayerischen Wald und konnte gut nachvollziehen, was meine Großeltern so an der Region begeisterte. Man spricht auch vom „grünen Dach Europas“ – und das nicht ohne Grund. Der Bayerische Wald ist ein echtes Paradies für Wanderer, Fahrradfahrer oder einfach Naturliebhaber.

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Der Bayerische Wald ist ein Nationalpark mit über 350 Kilometer Wanderwege, 200 Kilometer Radwege und etwa 80 Kilometer Langlauf-Loipen. Die Philosophie des Nationalparks heißt „Natur Natur sein lassen“. So werden keinerlei Eingriffe ins Ökosystem Wald vorgenommen – ein umgestürzter Baum bleibt ein umgestürzter Baum, bis die Natur ihn selbst zersetzt hat.

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Der große Arber ist mit 1456 Metern die höchste Erhebung im Bayerischen Wald  – eine markante Bergketten mit zerklüfteten Gipfeln und den für die Region typischen Fichtenwäldern.  An ihm kommt man vorbei, wenn man den so genannten Goldsteig  läuft – einer der „Top Trails of Germany„. Dieser Prädikatswanderweg zieht sich von Marktredwitz unweit von Bayreuth in Richtung Süden durch den Bayerischen Wald und endet in Passau. Er hat eine Gesamtlänge von 660 Kilometern und ist in 40 Etappen unterteilt. Dabei gibt es die etwas einfachere Südvariante und die anspruchsvollere Kammvariante nahe der tschechischen Grenze.

baumwipfelpfadQuelle: Erlebnis Akademie AG/Baumwipfelpfad Bayerischer Wald

Entscheidet man sich für die Kammvariante, kommt man am Baumwipfelpfad in Neuschönau vorbei – ein architektonischer Hingucker in Ei-Form mit spektakulären Ausblicken über den bayerischen Wald.

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Nicht weit davon entfernt ist  Gut Riedelsbach am Dreisessel in der Gemeinde Neureichenau – das 1. Bier- und Wohlfühlhotel: eine echte Wellness-Oase mit  durchgestylten Zimmern, tollem Essen und natürlich gutem Bier.  Durch die schwulen Besitzer ist das Hotel auf Gays ausgerichtet – was für die Region eher selten ist.

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Alles in allem ist der Bayerische Wald eine Region, in der man es sich gut gehen lassen kann. Empfehlung: unbedingt ausprobieren!

Quelle: Kerle.reisen // 24.09.2017

 

China – ein Land der Gegensätze und Superlativen

Jahrtausende alte Traditionen treffen auf hochmoderne Städte, die wie Pilze aus dem Boden schießen und dynamisch wachsen. Auf einer China-Rundreise gibt es die Möglichkeit, faszinierende Einblicke in das alte und das moderne China zu bekommen. 

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Der Himmelstempel ist eines der alten Wahrzeichen Pekings. Hier beteten die Kaiser der Ming- und Qing-Dynastie jedes Jahr für eine gute Ernte.

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Die Verbotene Stadt ist im Zentrum Pekings. Sie heißt so, weil die einfache Bevölkerung sie früher nicht betreten durfte und ist ein Meisterwerk chinesischer Architektur.

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Auf dem Gelände befinden sich 890 Paläste, unzählige Pavillions und viele Höfe. Heute ist sie eine beliebte Touristenattraktion. Erst für die Olympischen Spiele 2008 wurde sie umfassend restauriert.

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Einen besonders schönen Anblick bietet der Ecktempel der verbotenen Stadt, der auf zwei Seiten von Wasser umgeben ist.

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Ein Highlight jeder China-Reise ist natürlich ein Ausflug zur Chinesischen Mauer. Einige Bereiche dieses größten Bauwerks der Welt sind nicht weit von Peking entfernt und können von dort im Rahmen eines Tagesausflugs besichtigt werden.

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Sehr interessant ist auch Xi’an mit seiner nahezu vollständig erhaltenen Stadtmauer. Xi’an war Ausgangspunkt der Seidenstraße. Bei einer Stadtrundfahrt kannst du Pagoden, Moscheen, Tempel und den berühmten Glockenturm besichtigen.

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Doch das Highlight von Xi’an ist ein Besuch der Terrakotta-Armee. Erst 1974 entdeckten Bauern zufällig das Grabmal des Kaisers Qín Shihuángdì, das von bis zu 8.000 tönernen Kriegern bewacht wird. Bisher wurden mehr als 3.000 davon ausgegraben.

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Auf einer Yangtze-Kreuzfahrt besichtigst du die Drei Schluchten, die an der engsten Stelle nur 80 Meter breit sind. Nach oben ragen die Felswände bis zu 1200 Meter steil in die Höhe. 

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Versäume nicht Glitzermetropole Shanghai. An der Uferpromenade Bund siehst du Prachtbauten aus der Kolonialzeit …

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…und kannst einen Sunset-Drink mit einem atemberaubenden Ausblick auf die Skyline von Shanghai schlürfen.

Lust auf Asien bekommen?

Zusammen einfach mehr erleben.

Quelle: Kerle.reisen & Gaytrotter // 12.08.2017

 

Ein perfekter Start in ein tolles Land: Island

Eins vorweg – es war nicht meine erste und auch nicht meine letzte Reise zu diesem wahrhaft besonderen Fleck Erde.

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Mittags ging es mit der isländischen Low Cost Airline Wow Air von meiner Heimatstadt Frankfurt direkt auf die Vulkaninsel. Schon beim Einsteigen wird man förmlich geblendet von der Bemalung der Maschine – erfrischend anders. Auch an Bord verspürt man schnell den isländischen Charme. Selbst ein Blick auf die Kotztüte sorgt bei Wow Air für gute Laune –  was bei der sonstigen Verwendung dieses Utensils eher unüblich sein dürfte.

Dank der Zeitverschiebung waren wir nur anderthalb Stunden später in Keflavik (Flugzeit dreieinhalb Stunden). Mein Tipp: Schau nach Ankunft noch einmal im Duty Free Shop vorbei. Es gibt extra einen Shop direkt vor der Gepäckausgabe. Wir haben uns zwei Weinflaschen für die nächsten Tage als Vorrat geholt, denn Island ist nun mal kein günstiges Pflaster. Ein Bier kann schon mal 10 Euro kosten. Also deck Dich vorsichtshalber etwas ein.

Nach dem Einchecken ins Hotel steht schon gleich ein erster Rundgang durch das beschauliche Reykjavik an. Gott sei Dank habe ich meine dicke Jacke dabei. Auch Ende Mai ist es mit Wind und bedecktem Himmel recht frisch. Kaum zeigt sich die Sonne, ist jedoch Ausziehen angesagt. Also sei in puncto Klamotten auf alles vorbereitet. In Island gibt es ein Sprichwort: Ist das Wetter schlecht, warte 5 Minuten. Und so ist es tatsächlich.

Reykjavik ist mit ca. 200.000 Einwohnern die größte Stadt der Insel und übrigens die am nördlichsten gelegene Hauptstadt der Welt. Doch die kleinen nordischen Häuser entlang der Hauptstraße lassen alles andere aufkommen als Großstadtflair: Reykjavik ist eine gemütliche Kleinstadt mit skandinavischem Charme.

Eigentlich reichen ein paar Stunden aus, um die Highlights der Stadt zu sehen. Dann heißt es Abtauchen in die kleinen Lädchen und Boutiquen – und überall trifft man auf guten Geschmack und tolles Design.

Wer Interesse an Architektur hat, sollte sich unbedingt das Konzerthaus Harpa anschauen – ein echtes Meisterstück. Das Zusammenspiel der einzigartigen Glasfassade mit den „inneren“ Gebäuden, die sich an keine Norm halten, habe ich in der Art noch nicht gesehen. Einfach faszinierend!

kikibarDen Gay Treffpunkt Islands kann man übrigens nicht verfehlen. Dafür sorgt schon die einladende Hausbemalung der Kiki Bar. Aber eigentlich sind Islands schwule Männer voll in die Gesellschaft integriert, so dass es keiner besonderen Kneipen bedarf, um sich beim Ausgehen wohlzufühlen.

Reykjavik ist vor allem eins: Ein schöner Ausgangspunkt für ein Naturerlebnis der besonderen Art. Einen kleinen Eindruck, was Dich erwartet, bekommst in meinem Blogbeitrag mit Fotos und Video von Islands.

Wenn Du Island richtig erleben willst, rate ich Dir zu einer professionell geführten Tour, wie ich Sie auf meiner Seite www.kerle.reisen anbiete: speziell konzipiert für Gays, die Natur und Abenteuer lieben.

Enjoy!

Quelle: Kerle.reisen // 07.06.2017

Farbe, Licht, Duft – die Côte d’Azur, ein Fest für die Sinne

Die Côte d’Azur ist seit Jahrhunderten ein magischer Anziehungspunkt – ob nun für Künstler wie Matisse, Picasso oder Chagall, für große Filmproduktionen oder auch den Jetset dieser Welt.  Wer einmal dort war, weiß warum.  Ich habe versucht, diesen besonderen Reiz diese Küstenregion in einigen Fotos einzufangen, die ich im Mai diesen Jahres dort gemacht habe.

gayreise_cap_ferratAm Cap Ferrat versteht man, warum hier alle wohnen wollen. Madame de Rothschild hat’s vorgemacht.

gayreise_nizza_berge2Entrevaux in biblischem Licht.

gayreise_zitadelle_entrevauAls Nizza noch italienisch war, warf die Zitadelle von Entrevaux ihr Auge ins Feindesland.

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Abendliches Picknick am Nizza-Strand. Der Mond wirft sein Auge auf uns.

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Blau-Weiß-Rot: Die Farben der Trikolore leuchten auf der Überfahrt zur Île Sainte Marguerite am Himmel.

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Es grüßt Saint Paul de Vence, nachdem wir ein holländisches Ehepaar im Wald vor dem sicheren Verlaufen retteten.

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Èze. Das braucht keine Worte.

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Am Strand Èze-Plage entstand unter unseren kritischen Augen ein kitschiges Hochzeitszelt. Das zwang uns einfach zum Trinken.

kerlereisen_nizza_flamingo
Madame de Rothschilds berühmter Flamingo-Zoo ist Legende. Rosa leuchtet heute nur noch die Villa.

gayreise_vence_altstadtStille Gassen mit Bewohner in Vence.

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Der Wald auf der ruhigen Île Sainte Marguerite duftet nach Kiefern und Eukalyptus.

Und?

Hast Du auch Lust auf die Côte d’Azur bekommen? Dann kann ich Dir die Gay Wander- und Genuss-Reise von Kerle.reisen mit Roman empfehlen, der die Texte zu den Bildern geschrieben hat. Ein wahres Fest für die Sinne!

Autor und Copyright: Benno Kischel // 25.05.2017

The Peak: spektakulärer Blick auf Hongkong – ohne Anstehen

„The Peak“ ist eine Hauptattraktion in Hongkong: Eine historische Drahtseilbahn – die Peak Tram – bringt Dich den Victoria Peak, den Hausberg von Hongkong hinauf bis auf 396 Meter Höhe. Die Fahrt bietet Dir schwindelerregende Perspektiven auf die Wohn- und Geschäftshochhäuser von Hongkong, die sich hintereinander gestaffelt den Berg hochziehen. Oben wartet der sogenannte Peak Tower auf Dich  – ein ambossförmiges Gebäude aus Glas und Beton mit einer riesigen Aussichtsplattform.  Von dort hast Du einen gigantischen Blick über die Stadt.

 

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Gerade zum Sonnenuntergang ist dies ein beliebter Platz für Touristen. Oft steht man jedoch Stunden an, um einen Platz in der Peak Tram zu ergattern – Zeit, die man in Hongkong durchaus besser nutzen kann. Hier unsere 3 Tricks, wie man schneller nach oben und nach unten kommt.

Tipp 1: Nutze den Bus.

Der Bus 15 startet unten am Fähranleger von Hongkong Island und bringt Dich in einer Dreiviertelstunde für nur knapp einen Euro nach oben. Die legendäre Drahtseilbahn siehst Du dann allerdings nur oben bei der Ankunft.

Tipp 2: Laufe nach oben.

Links von der Talstation der Peak Tram führt ein Fußweg den Berg hinauf, der auch von vielen Joggern genutzt wird. Du kreuzt ab und an die Bahngleise und kommst links vom Peak Tower heraus.  Wem es hoch zu anstrengend ist, kann den Weg auch runter nehmen. Du hast immer wieder tolle Blicke auf die Stadt – es lohnt sich!

Tipp 3: Später in die Peak Tram einsteigen.

Die 1365 Meter lange Strecke der Peak Tram dauert 7 Minuten und führt über 2 Zwischenstationen. Und genau das ist der Trick. Laufe den Fußweg ein paar hundert Meter nach oben und steige an der Zwischenstation ein, die unscheinbar und in der Regel menschenleer ist. Es gibt dort einen Knopf, über den Du anzeigen kannst, dass Du einsteigen möchtest.  Auch zusätzliches Winken hilft. Du zahlst ganz einfach beim Fahrer mit Deiner Octopus-Card – einer aufladbaren Karte, mit der Du auch alle anderen öffentlichen Verkehrsmittel bezahlst. Dieser Trick funktioniert auch von oben nach unten. Also einfach den Fußweg etwas nach unten laufen und einsteigen.

Die drei Optionen lassen sich natürlich auch kombinieren.

Viel Spaß und einen schönen Blick von oben auf die geniale Stadt!

Quelle: Kerle.reisen // 11.04.2107

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