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Gays.reisen – Reisetipps für Gays (enthält Werbung)

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Tour-Empfehlungen

Warum Südafrika meine Nummer 1 ist !

Für mich hat Südafrika einfach den perfekten Mix. Ich war schon viele Male dort – und es packt mich immer wieder!

Nelson Mandela hat es einmal so treffend formuliert:

„Wenn man die Naturschönheiten von Südafrika mit der Gastfreundschaft und Kulturvielfalt unserer Einwohner verbindet, und zudem beachtet, dass das Land ein Paradies für unsere Tierwelt ist, dann bin ich überzeugt, dass sogar der gewissenhafteste Kritiker mit mir übereinstimmen würde, dass wir mit einem wahrhaft wundervollen Land gesegnet worden sind.“

Dies sind meine ganz persönlichen 6 Gründe, warum ich glaube, dass Ihr mindestens einmal im Leben nach Südafrika fahren müsst.

1. Atemberaubende Natur

Egal wo man in Südafrika unterwegs ist, die Aussichten sind immer wieder grandios. Neben den Klassikern Tafelberg, Kap der guten Hoffnung, Garden Route oder Blyde River Canyon wurde das Land mit so vielen Naturschönheiten beschenkt. Die Landschaften sind so vielfältig von Wüste bis Regenwald – hinter jeder Kurve kann der nächste WOW-Blick auf Dich warten.

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2. Spannende Tierwelt

Leoparden, Löwen, Elefanten und Giraffen in freier Wildbahn zu beobachten, ist ein absolut unvergessliches Erlebnis. In den zahlreichen Nationalparks kommst Du der afrikanischen Tierwelt ganz nah. Mein Tipp: mach auf jeden Fall eine organisierte Tour unter Führung eines Rangers mit. Das ist per Jeep, zu Fuß und auch teilweise mit dem Rad möglich. Der Ranger findet die großen und auch kleinen Höhepunkte der Wildnis deutlich schneller als man selbst.

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3. Ideales Klima

Insbesondere in Asien habe ich immer etwas mit der hohen Luftfeuchtigkeit zu kämpfen. In Südafrika ist das anders. Insbesondere das milde Klima in der Kap Region um Kapstadt ist der perfekte Zufluchtsort in unserem Winter. Dort gibt es Sonnengarantie, angenehme Temperaturen ohne Luftfeuchtigkeit – ein Traum!

4. Tolle und offene Menschen

Die Gastfreundlichkeit und stets gute Laune der Südafrikaner packt mich immer wieder. Kaum am Flughafen angekommen, merkt man alleine dort durch den Umgang der Menschen untereinander, dass man sich im Urlaub befindet. Überall wird gelacht, geneckt und der Alltag viel entspannter erlebt. Schnell kommt man ins Gespräch und wird mit einem grandiosen, ansteckenden Lächeln beschenkt.

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5. Leckeres Essen

„Lekker“ sagen Südafrikaner zu allem, was schön ist. Das kann man auch jederzeit auf das Essen beziehen. Südafrikaner wissen einfach, was lecker ist. Die Küche ist so schmackhaft und kreativ – schon alleine deswegen lohnt sich eine Reise nach Südafrika. Insbesondere die Weinregion bei Kapstadt ist für mich immer wieder Pflichtprogramm. Leckere Weine, dazu tolles Essen und grandiose Ausblicke!

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6. Schönste Stadt der Welt

Zu guter Letzt darf ich meine Traumstadt nicht vergessen. Kapstadt ist alleine aufgrund seiner Lage für mich die tollste Metropole der Welt. Eingebettet zwischen Tafelberg und Atlantik, dazu kurze Wege zu traumhaften Stränden und Vororten – diese Stadt muss man einmal gesehen haben, um das nachvollziehen zu können!

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Gay Gruppenrundreise – Südafrika ganz entspannt ohne Orga-Stress erleben

Wenn Du Südafrika gerne zusammen mit anderen Gays entdecken möchtest, wir haben eine tolle Gay Gruppenrundreise mit allen Höhepunkten des Landes für Dich im Angebot. Im März 2020 geht es los. Neben allen Flügen ist im Reisepreis bereits das Einzelzimmer enthalten.

Alle Infos unter: https://www.kerle.reisen/suedafrika-gayreise-safari-kapstadt

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Oder lieber individuell reisen – unsere Reisevorschläge

Möchtest Du lieber mit Deinem Mann, Freunden oder alleine Südafrika entdecken, da haben wir auch die richtigen Reiseideen für Dich. Selbstverständlich können diese Reisen nach Deinen Vorstellungen angepasst werden:

Südafrika – Erlebnisrundreise mit dem Mietwagen: Entdecke die schöne Metropole Kapstadt und dessen traumhafte Umgebung, bevor Du die berühmte Garden Route entlang fährst, durch das wüstenähnliche Inland bis zum Addo Elephant Park und zurück. Wie wäre es im Anschluss mit einem Abstecher in den Krüger Park oder zum Relaxen nach Mauritius?

Alle Infos unter: https://www.kerle.reisen/gayurlaub-suedafrika

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Südafrika Deluxe: Safari im Krüger Park, 3 Tage entspannt mit dem Luxuszug vom Norden in den Süden ans Kap und anschließend die schönste Metropole der Welt „Kapstadt“ und dessen Umgebung bereisen. Ein einmaliges Erlebnis!

Alle Infos unter: https://www.kerle.reisen/gayurlaub-suedafrika-deluxe

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Bei Rückfragen zu Land und unseren Touren melde Dich einfach per Mail an: info@kerle.reisen

Euer Martin von Kerle.reisen

Quelle: Kerle.reisen // 01.11.2019

Im Wasserfall baden in Costa Rica – Geheimtipp für abenteuerlustige Gays

Costa Rica ist atemberaubend schön – nicht nur wegen seiner spektakulären Natur, der üppigen Vegetation und der exotisch bunten Tierwelt, sondern auch wegen der traumhaften Strände – ob nun am Atlantik oder am Pazifik.

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Das Meer dort ist mit einer Wassertemperatur von bis zu 30 Grad recht warm und nur wenig erfrischend, gerade wenn es draußen sehr heiß ist. Da kann ein Bad im Wasserfall sehr angenehm sein, da das Wasser aus den bis zu 3800 Metern hohen Bergen mit 18 bis 20 Grad deutlich kühler ist.

Unser Tipp: Cascada El Pavón

Wer auf der Pazifikküste von Costa Rica bei Uvita unterwegs ist, für den haben wir einen echten Geheimtipp. Fährt man von Uvita auf der Bundesstraße 34 in Richtung Süden, sieht man nach ca. 16 Kilometern auf der linken Seite ein großes Hinweisschild auf das Restaurant Tilapias El Pavon.

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An diesem Schild biegt Ihr links ab und folgt dem nicht-asphaltierten, aber gut befahrbaren Weg den Berg hinauf – bis Ihr nach ca. 2 Kilometern auf der linken Seite eine kleine Gaststätte/Herberge  seht. Daran fahrt Ihr vorbei! Nach weiteren 1,5 Kilometern kommt – ebenfalls auf der linken Seite – ein weiteres Hinweisschild „EL RIO“, an dem Ihr anhaltet und parkt.

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Von hier aus sind es nur 2 Gehminuten hinunter bis zum Wasserfall – auch mit Flip-Flops gut zu schaffen. Unten angekommen könnt Ihr Euch gleich in die Fluten stürzen – entweder direkt in den Wasserfall oder in einen der natürlichen Pools, durch die das Wasser in Kaskaden nach unten fließt. Einfach herrlich erfrischend – und in der Regel nur wenig besucht.

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Lecker Fisch – im Restaurant Tilapias El Pavon

Zurück am Auto fahrt Ihr nur ca. 300 Meter den Weg weiter nach oben zum Restaurant Tilapias El Pavon. Hier wird Tilapia gezüchtet, den Ihr frisch auf den Teller serviert bekommt. Einfach, lecker und nicht teuer.

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Wer nicht allein durch Costa Rica fahren möchte, der sollte sich unserer Gay Gruppenreise im Januar anschließen. In 14 Tagen entdecken wir Costa Rica mit einem lokalen, deutschsprachigen Guide auf eine sehr persönliche und intensive Art. Wir tauchen ein in Land, Kultur und Natur, sehen und erfahren Dinge, die einem als Individualtourist wirklich entgehen würden.

Jetzt informieren und frühzeitig buchen, denn die Anzahl der Plätze ist begrenzt:

Wer lieber individuell verreist, kann sich auch bei uns melden. Gerne unterbreiten wir Dir ein Angebot für eine individuelle Mietwagen-Rundreise allein, zu zweit oder mit Freunden.

Viel Spaß in Costa Rica!

Quelle: Kerle.reisen // 25.07.2019

Kykladen-Rundreise – eine unerwartete Überraschung

Die Kykladen muss Mann einmal im Leben gesehen haben, dachte ich mir. Insbesondere dem Mythos Mykonos wollte ich auf den Grund gehen. Doch nahm ich mir auch die Zeit, um die Nachbarinseln Santorin und Naxos zu besuchen. Mein Fazit “absolut empfehlenswert“ – jede Insel hat ihren besonderen Reiz.

Mykonos – das Gay Mekka

Mykonos lebt vom einzigartigen Charme seines Hauptortes Mykonos-Stadt. Kleine verwinkelte Gassen, in denen ich ständig die Orientierung verloren habe, zumal alles in Weiss angestrichen ist – stylisch eingerichtete Geschäfte, Restaurants und bekannte Gay-Lokale sowie der internationale Flair. Denn hier trifft sich wirklich die ganze Welt auf einem kleinen Fleck Erde. Der Fährhafen von Mykonos, den man schnell per Boot-Taxi von der Innenstadt erreicht, ist das Gateway zu allen Nachbarinseln. Im Minutentakt legen hier die Fähren an und auch schon gleich wieder ab. Die Schnellfähre bringt uns in gut zwei Stunden nach Santorin (von den Griechen auch Thira genannt).

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Santorin – sensationelle Ausblicke

Die Einfahrt in den Santorin-Archipel hat mich einfach nur ergriffen. Der Anblick der vielen weißen Häuser, die eng aneinander gereiht auf dem steil abfallenden Felsen, weit oberhalb vor mir lagen, war sensationell. Warum nur, dachte ich mir, hat man sich früher dafür entschieden, da oben sein Haus hinzusetzen. Der Bustransfer vom Hafen hoch zu den Ortschaften bestärkte mich in meiner Frage.

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Was soll ich sagen, spätestens der abendliche Ausblick auf den Archipel hat mir die Antwort gegeben. Santorin punktet ohne Frage mit seiner sensationellen Landschaft und ist wie Mykonos vom Tourismus geprägt, anders als das letzte Ziel meiner Tour.

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Naxos – mein persönlicher Favorit

Mit der Fähre ging es abschließend zur großen Überraschung der Rundreise – die im Vergleich zu ihren Nachbarn – recht unbekannte Insel Naxos, unweit von Mykonos. Hier angekommen, hatte ich gleich das Gefühl, auf einer authentischen Insel zu sein. Zwar sind auch hier die Touristen vertreten, doch fügen sich diese in das Inselleben ein. Der beschauliche Hauptort, das grüne hügelige Hinterland und die schönen weitläufigen, nicht übervölkerten Sandstrände haben mich nachhaltig beeindruckt.

 

Hierher komme ich bald wieder – dieser Gedanke kam sehr schnell. Warum die Insel im Gegensatz zu seinen Nachbarn ein “Schattendasein“ führt, liegt sicherlich daran, dass vom Inselflughafen nur kleinere Flugzeuge starten können. Gott sei Dank – wie ich finde. Das es hier auch nicht so touristisch ist, merkt man an den vernünftigen Preisen, die gut 50 Prozent unter dem Preisniveau der bekannten Nachbarinseln liegen.

Mein Fazit:

Ich kann die Kykladen wirklich wärmstens empfehlen. Mach Dir ein eigenes Bild! Beispielsweise mit unserer Kykladen-Inselhopping-Tour inkl. Wanderkarten, allen Übernachtungen und Transfers – das Rund-um-Sorglos-Paket für Gays, denn es soll für Dich eine entspannte Zeit sein!

 

Quelle: Martin von Kerle.reisen // 30.11.2018

Paris in 24 Stunden

Paris ist immer eine Reise wert – auch wenn es nur 24 Stunden sind. Eine Stadt, die fasziniert und glänzt mit ihren großzügigen Boulevards, den Cafés, Restaurants und kleinen Geschäften, den vielen beeindruckenden Sehenswürdigkeiten entlang von Achsen, die Städteplaner Haussmann im 19. Jahrhundert unter Napoleon III. großzügig angelegt hat. Am besten erkundet man Paris zu Fuß.

Startpunkt Eiffelturm

Los geht es an der Metrostation Trocadéro – möglichst am frühen Vormittag, um den Touristenmassen etwas zu entgehen. Vorbei an vergoldeten, klassischen Schönheiten läufst Du die Stufen hinunter zum Eiffelturm. Nimm die Treppen im rechten vorderen Fuß des Gebäudes bis zur mittleren Plattform. Die Warteschlangen sind kürzer und Du sparst noch etwas Geld. Willst Du ganz hoch in die Spitze, kannst Du auch noch hier ein Ticket für den kleinen Aufzug nach oben kaufen. Genieße den herrlichen Ausblick über die Stadt mit all ihren imposanten Bauwerken.

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Arc de Triomphe

Von hier geht es zurück zum Trocadéro und zu Fuß weiter zum Arc de Triomphe. Zwölf Straßen münden in einen Kreisel rund um den Arc de Triomphe – ein wie auch immer geordnetes Straßenchaos. Der Triumphbogen mit seiner ewigen Flamme zur Erinnerung an den unbekannten Soldaten im Ersten Weltkrieg ist eine Art Verbindungsbrücke zwischen Neu und Alt – auf der einen Seite das moderne Büroviertel la Défense, auf der anderen Seite der Place de la Concorde mit dem großen ägyptischen Obelisken, der aus dem 13. Jahrhundert vor Christus stammt.

Über die Champs-Elysées zum Place de la Concorde

Schlendere die Champs-Elysées entlang – die breit angelegte Prachtstraße von Paris mit den Flagship-Stores aller bekannten Marken. Auch wenn die Cafés hier sehr einladend sind – Du zahlst bis zu 8 Euro für einen Cappuccino (an der Bar stehend etwas weniger) – mein bisheriger Rekord in Paris. Rechter Hand taucht dann der Grand Palais auf – eine Art Glaspalast, der für die Weltausstellung im Jahr 1900 gebaut wurde. Im Hintergrund thront der Invalidendom mit seiner goldenen Kuppel, der letzten Ruhestätte von Kaiser Napoleon I. Du läufst jedoch weiter bis zum Place de la Concorde, wo einst Verbrecher und Feinde der Französischen Republik hingerichtet wurden.

Durch die Tuilerien zum Louvre

Weiter geht es durch die gepflegten Gartenanlage der Tuilerien, bis Du im Innenhof des Louvre stehst – umrahmt von wahrlich beeindruckenden Museumsgebäuden und einer Glaspyramide in der Mitte, die als Eingang zu den Museen dient. Wenn Du hinein willst, brauchst Du Zeit und solltest Dich fokussieren. Denn der Louvre ist riesig. Übrigens: Gemälde von französischen Impressionisten wirst Du dort vergeblich suchen, denn sie sind ausgelagert ins Musée d’Orsay – einem alten Bahnhofsgebäude schräg gegenüber auf der anderen Seite der Seine.

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Centre Pompidou

Du läufst geradeaus weiter durch die Höfe des Louvre und kommst durch kleinere Einkaufsstraßen schließlich zu „Les Halles“ – einem modernen Shopping-Komplex, wo früher die Markthallen von Paris standen – jetzt ein wichtiger Knotenpunkt für Metro und RER, der S-Bahn von Paris.  Weiter geht es zum Centre Pompidou, einem Ausstellungsgebäude mit Industriecharme und wechselnden Ausstellungen. Wenn Du eine Pause brauchst, setze Dich einfach zu „Dame Tartine“ an den Brunnen gegenüber mit den Wasser speienden Figuren von Niki de Saint Phalles und genieße das bunte Treiben.

Hôtel de Ville

Dann geht es weiter nach rechts in Richtung Seine, bis Du das imposante Hôtel de Ville erreichst – kein Hotel, sondern das Rathaus von Paris. Über eine Brücke gelangst Du auf die Île de la Cité – eine kleine Insel mitten in der Seine. Dort erwartet Dich stolz und prächtig die Kathedrale von Notre Dame. Auch wenn man etwas anstehen muss, solltest Du unbedingt hineingehen und Dir die spektakulären Kirchenfenster anschauen. Eine Kirche mit einer besonderen Atmosphäre – trotz Touristen. Von hier lohnt sich ein kurzer Abstecher ins Intellektuellenviertel Saint-Germain-des-Près oder Du bleibst auf der Insel und nimmst direkt die Metro Cité M4 bis nach Barbès-Rochechouart.

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Montmartre

Du steigst aus der Metro und läufst den Berg hoch, über die Treppen hinauf bis zu Sacré Coeur, einer schneeweißen Kirche im Zuckerbäckerstil. Von hier oben hast Du einen atemberaubenden Blick über die Stadt und kannst den Sonnenuntergang über den Dächern von Paris genießen. Montmartre ist das Künstler- und Vergnügungsviertel der Stadt. Du läufst über den von Straßenkünstlern bevölkerten Place du Tertre wieder hinab bis zum berühmt berüchtigten Moulin Rouge. Dort steigst Du in die Metro und fährst bis zur Station Rambuteau, dem Beginn des Quartier Marais – der Heimat vieler Gay Locations und Restaurants in Paris.

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Schwul ausgehen im Marais

Hast Du Hunger? Dann solltest Du auf jeden Fall beim 4Pat vorbeischauen – ein von Gays geführtes Restaurant, nicht größer als eine Garage mit sehr persönlichem Service – und schon bist Du Teil der Familie! In direkter Umgebung gibt es eine Vielzahl von Bars und Clubs, in die Du weiterziehen kannst.

Wohnen im Hôtel de Roubaix

Damit Du es nach dem Ausgehen nicht so weit hast, suchst Du Dir am besten im Marais ein Hotel. Sehr ausgefallen, von Schwulen geführt und nicht so teuer ist das Hôtel de Roubaix. Eine runde Sache für einen Kurztrip nach Paris – ob nun nur 24 Stunden oder um ein paar Tage verlängert. Genieße diese tolle Stadt!

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Quelle: Kerle.reisen // 17.06.2018

Israel kurz gecheckt // Glaube, Salz und Lebensfreude

Alles startet mit einem langen Security-Check – wer nach Israel will, braucht Geduld und gute Laune. Doch wer erst einmal da ist, wird von einer weißen Stadt begrüßt, lebendig und langgestreckt am Mittelmeer – Tel Aviv.

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Überall in Tel Aviv stößt man auf Bauhaus – unprätentiös und alltagstauglich. Architektur, die lebt – mit Menschen, die leben.

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Gleiches gilt für die Kunst – man trifft sie hier und da – unscheinbar und doch alles andere als alltäglich.

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750 Meter höher und nur 65 Kilometer entfernt liegt Jerusalem. Ein erster Blick auf die Stadt genügt, um zu spüren, was diese Stadt so besonders macht – eine Form von Magie, durchströmt von Geschichte.

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Ein Leben im Zeichen der Religion – nicht künstlich zur Schau gestellt, sondern einfach gelebt – völlig unbeeindruckt von Touristen.

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Kuppeln, Dächer, kleine Gassen – Jerusalem von oben zeigt, dass diese Stadt entstanden ist – und das über Jahrtausende.

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Nun geht es hinab zum Toten Meer – 430 Meter unter dem Meeresspiegel mit einem Salzgehalt von 28 Prozent. Wer hier hineinspringt, geht nicht unter.

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Drumherum eine bergige Wüstenlandschaft – gekrönt von der jüdischen Festung Masada – gebaut von König Herodes und von den Römern erobert. Zurück bleibt Geschichte in Steinen – mit einem Fernblick auf eine entrückte Landschaft.

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Israel – ein Land voller Kontraste, faszinierend anders und nur 4 Flugstunden von Deutschland entfernt.

Kerle.reisen bietet jedes Jahr über Silvester eine Gay Gruppenreise nach Israel an – ein Rundum-Paket für Gays,  die sich von diesem einzigartigen Land und dessen Männern beeindrucken lassen möchten.

Ein herzliches Dankeschön an Jens Schwerin, der auf der letzten Silvesterreise von Kerle.reisen diese tollen Bilder geschossen hat.

Quelle: Kerle.reisen & Jens Schwerin // 02.02.2018

Bayerischer Wald – neu entdeckt

Den Bayerischen Wald kenne ich noch von den Erzählungen meiner Großeltern, die dort häufiger Urlaub machten. Doch mit dem Aufkommen von Flugreisen ging es plötzlich ans Mittelmeer, an die Atlantikküste oder weiter weg nach Ägypten, Thailand oder in die USA. Urlaub in Deutschland galt als uncool und altbacken.

Irgendwann trat dann ein gewisser Sättigungseffekt ein – mit einer Rückbesinnung auf Deutschland – dem Urlaub vor der eigenen Haustür. Heute fährt man wieder zum Wandern in die Rhön, zum Fahrradfahren ins Altmühlthal oder zum Wellness in den Bayerischen Wald. Einfach ins Auto steigen und nach ein paar Stunden ist man da – ohne sich Gedanken um Anzahl Gepäckstücke oder Flüssigkeiten im Handgepäck machen zu müssen.

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So kam auch ich wieder in den Bayerischen Wald und konnte gut nachvollziehen, was meine Großeltern so an der Region begeisterte. Man spricht auch vom „grünen Dach Europas“ – und das nicht ohne Grund. Der Bayerische Wald ist ein echtes Paradies für Wanderer, Fahrradfahrer oder einfach Naturliebhaber.

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Der Bayerische Wald ist ein Nationalpark mit über 350 Kilometer Wanderwege, 200 Kilometer Radwege und etwa 80 Kilometer Langlauf-Loipen. Die Philosophie des Nationalparks heißt „Natur Natur sein lassen“. So werden keinerlei Eingriffe ins Ökosystem Wald vorgenommen – ein umgestürzter Baum bleibt ein umgestürzter Baum, bis die Natur ihn selbst zersetzt hat.

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Der große Arber ist mit 1456 Metern die höchste Erhebung im Bayerischen Wald  – eine markante Bergketten mit zerklüfteten Gipfeln und den für die Region typischen Fichtenwäldern.  An ihm kommt man vorbei, wenn man den so genannten Goldsteig  läuft – einer der „Top Trails of Germany„. Dieser Prädikatswanderweg zieht sich von Marktredwitz unweit von Bayreuth in Richtung Süden durch den Bayerischen Wald und endet in Passau. Er hat eine Gesamtlänge von 660 Kilometern und ist in 40 Etappen unterteilt. Dabei gibt es die etwas einfachere Südvariante und die anspruchsvollere Kammvariante nahe der tschechischen Grenze.

baumwipfelpfadQuelle: Erlebnis Akademie AG/Baumwipfelpfad Bayerischer Wald

Entscheidet man sich für die Kammvariante, kommt man am Baumwipfelpfad in Neuschönau vorbei – ein architektonischer Hingucker in Ei-Form mit spektakulären Ausblicken über den bayerischen Wald.

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Nicht weit davon entfernt ist  Gut Riedelsbach am Dreisessel in der Gemeinde Neureichenau – das 1. Bier- und Wohlfühlhotel: eine echte Wellness-Oase mit  durchgestylten Zimmern, tollem Essen und natürlich gutem Bier.  Durch die schwulen Besitzer ist das Hotel auf Gays ausgerichtet – was für die Region eher selten ist.

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Alles in allem ist der Bayerische Wald eine Region, in der man es sich gut gehen lassen kann. Empfehlung: unbedingt ausprobieren!

Quelle: Kerle.reisen // 24.09.2017

 

Reisetipp für Südafrika-Profis: die Drakensberge

Die Drakensberge sind das höchste Gebirge im südlichen Afrika – in Europa kaum bekannt. Die imposante Gebirgskette – die an einen Drachenrücken erinnert – ist bis 3400 Meter hoch und gehört aufgrund ihrer Naturschönheit zum UNESCO-Weltkulturerbe. Wer schon einmal da war, weiß warum.

Wer zum ersten Mal nach Südafrika kommt, hat wahrscheinlich erst einmal andere Dinge auf dem Programm stehen: Kapstadt und Kapregion, Gardenroute, Krüger Nationalpark oder einen anderen Wildpark. Doch für Wiederholungstäter, die sich gerne in der Natur bewegen und nicht nur vom Jeep aus die Natur beobachten möchten, sind die Drakensberge ein echter Geheimtipp.

Wie kommt man dorthin?

Du fliegst nach Johannesburg und fährst mit einem Mietwagen rund 350 km nach Süden in Richtung Durban – direkt hinein in die Drakensberge (Fahrzeit ca. 3:40h über die Autobahn N3). Die Straßen sind gut ausgebaut und angenehm zu fahren.

Wo übernachten?

Bevor Du überhaupt einen ersten Schritt in die Natur machst, brauchst du eine Unterkunft. Es gibt zahlreiche tolle, kleine Lodges, die sich hierfür anbieten. Wir waren sehr zufrieden mit der Lodge „The three trees“– gerade weil sie sehr günstig gelegen ist, um die Region zu erkunden. Zwar muss man in jedem Fall mit dem Auto fahren, aber man hat es in alle Richtungen nicht weit.

Zum Amphitheater wandern

In den Drakensbergen gibt es zwei absolute Highlights, die man unbedingt sehen und vor allem erwandern sollte. Beginnen würde ich mit dem sogenannten Amphitheater – einer 8 Kilometer langen und 1000 Meter hohen, fast senkrechten Felswand im Royal Natal National Park, die wirklich atemberaubend ist.

amphitheater_drakensberge2Blick auf das Amphitheater im Royal Natal National Park

Ab dem Sentinel Car Park läuft man in ca. 4 Stunden in ein grünes Tal hinein, an dessen Ende diese massive Felswand in den Himmel aufragt. Der Hammer! Selbst auf dem Rückweg konnte ich es nicht lassen, mich immer wieder umzudrehen, um einen letzten, einen allerletzten, einen allerallerletzten Blick auf die Wand zu erhaschen (Video). Wer trittsicher und schwindelfrei ist, kann über eine kleine Eisenleiter noch einen Abstecher zu einem Wasserfall machen, der sich die Felswand hinunter in die Tiefe stürzt.

Hoch auf das Giant’s Castle

Südöstlich davon liegt im Maloti-Drakensberg Park das sogenannte Giant’s Castle – der zweite Höhepunkt dieser Region. Vom Parkplatz aus läufst Du auf gut ausgebauten, aber steilen Wanderwegen auf ein Hochplateau hinauf – quasi auf das Dach der Drakensberge.

giants_castle_drakensbergeOben auf dem Hochplateau des Giant’s Castle im Maloti-Drakensberg Park

Dort oben herrscht eine ganz besondere Stimmung: wehendes Gras, kleine Wasserläufe, Bergblumen und zwei anmutige Bergmassive, die die Blicke auf sich ziehen. Nichts erinnert daran, dass Du hier auf fast 3.000 Meter Höhe stehst – bis Du Dich umdrehst und förmlich umgehauen wirst von diesem spektakulären Panaromablick. Auch der Abstieg ist toll – er führt Dich auf einem anderen Weg wieder zurück zum Auto.

Ich kann jedem wirklich ans Herz legen, diese zwei Touren zu machen und sich für die Drakensberge in Südafrika 4 Tage Zeit zu nehmen. Im Anschluss kannst du mit dem Auto weiter nach Durban fahren und zum Beispiel nach Kapstadt fliegen.

Speziell für Südafrika-Einsteiger

Wer noch nie in Südafrika war, dem ist die Südafrika Gay Natur & Erlebnis-Reise von Kerle.reisen sehr zu empfehlen – eine aufregende Tour, die Deine Leidenschaft für Südafrika wecken wird!

Autor: Kerle.reisen // 14.01.2017

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