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Tour-Empfehlungen

Bayerischer Wald – neu entdeckt

Den Bayerischen Wald kenne ich noch von den Erzählungen meiner Großeltern, die dort häufiger Urlaub machten. Doch mit dem Aufkommen von Flugreisen ging es plötzlich ans Mittelmeer, an die Atlantikküste oder weiter weg nach Ägypten, Thailand oder in die USA. Urlaub in Deutschland galt als uncool und altbacken.

Irgendwann trat dann ein gewisser Sättigungseffekt ein – mit einer Rückbesinnung auf Deutschland – dem Urlaub vor der eigenen Haustür. Heute fährt man wieder zum Wandern in die Rhön, zum Fahrradfahren ins Altmühlthal oder zum Wellness in den Bayerischen Wald. Einfach ins Auto steigen und nach ein paar Stunden ist man da – ohne sich Gedanken um Anzahl Gepäckstücke oder Flüssigkeiten im Handgepäck machen zu müssen.

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So kam auch ich wieder in den Bayerischen Wald und konnte gut nachvollziehen, was meine Großeltern so an der Region begeisterte. Man spricht auch vom „grünen Dach Europas“ – und das nicht ohne Grund. Der Bayerische Wald ist ein echtes Paradies für Wanderer, Fahrradfahrer oder einfach Naturliebhaber.

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Der Bayerische Wald ist ein Nationalpark mit über 350 Kilometer Wanderwege, 200 Kilometer Radwege und etwa 80 Kilometer Langlauf-Loipen. Die Philosophie des Nationalparks heißt „Natur Natur sein lassen“. So werden keinerlei Eingriffe ins Ökosystem Wald vorgenommen – ein umgestürzter Baum bleibt ein umgestürzter Baum, bis die Natur ihn selbst zersetzt hat.

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Der große Arber ist mit 1456 Metern die höchste Erhebung im Bayerischen Wald  – eine markante Bergketten mit zerklüfteten Gipfeln und den für die Region typischen Fichtenwäldern.  An ihm kommt man vorbei, wenn man den so genannten Goldsteig  läuft – einer der „Top Trails of Germany„. Dieser Prädikatswanderweg zieht sich von Marktredwitz unweit von Bayreuth in Richtung Süden durch den Bayerischen Wald und endet in Passau. Er hat eine Gesamtlänge von 660 Kilometern und ist in 40 Etappen unterteilt. Dabei gibt es die etwas einfachere Südvariante und die anspruchsvollere Kammvariante nahe der tschechischen Grenze.

baumwipfelpfadQuelle: Erlebnis Akademie AG/Baumwipfelpfad Bayerischer Wald

Entscheidet man sich für die Kammvariante, kommt man am Baumwipfelpfad in Neuschönau vorbei – ein architektonischer Hingucker in Ei-Form mit spektakulären Ausblicken über den bayerischen Wald.

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Nicht weit davon entfernt ist  Gut Riedelsbach am Dreisessel in der Gemeinde Neureichenau – das 1. Bier- und Wohlfühlhotel: eine echte Wellness-Oase mit  durchgestylten Zimmern, tollem Essen und natürlich gutem Bier.  Durch die schwulen Besitzer ist das Hotel auf Gays ausgerichtet – was für die Region eher selten ist.

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Alles in allem ist der Bayerische Wald eine Region, in der man es sich gut gehen lassen kann. Empfehlung: unbedingt ausprobieren!

Quelle: Kerle.reisen // 24.09.2017

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Reisetipp für Südafrika-Profis: die Drakensberge

Die Drakensberge sind das höchste Gebirge im südlichen Afrika – in Europa kaum bekannt. Die imposante Gebirgskette – die an einen Drachenrücken erinnert – ist bis 3400 Meter hoch und gehört aufgrund ihrer Naturschönheit zum UNESCO-Weltkulturerbe. Wer schon einmal da war, weiß warum.

Wer zum ersten Mal nach Südafrika kommt, hat wahrscheinlich erst einmal andere Dinge auf dem Programm stehen: Kapstadt und Kapregion, Gardenroute, Krüger Nationalpark oder einen anderen Wildpark. Doch für Wiederholungstäter, die sich gerne in der Natur bewegen und nicht nur vom Jeep aus die Natur beobachten möchten, sind die Drakensberge ein echter Geheimtipp.

Wie kommt man dorthin?

Du fliegst nach Johannesburg und fährst mit einem Mietwagen* rund 350 km nach Süden in Richtung Durban – direkt hinein in die Drakensberge (Fahrzeit ca. 3:40h über die Autobahn N3). Die Straßen sind gut ausgebaut und angenehm zu fahren.

Wo übernachten?

Bevor Du überhaupt einen ersten Schritt in die Natur machst, brauchst du eine Unterkunft. Es gibt zahlreiche tolle, kleine Lodges*, die sich hierfür anbieten. Wir waren sehr zufrieden mit dem Little Switzerland Resort*- gerade weil sie sehr günstig gelegen ist, um die Region zu erkunden. Zwar muss man in jedem Fall mit dem Auto fahren, aber man hat es in alle Richtungen nicht weit.

Zum Amphitheater wandern

In den Drakensbergen gibt es zwei absolute Highlights, die man unbedingt sehen und vor allem erwandern sollte. Beginnen würde ich mit dem sogenannten Amphitheater – einer 8 Kilometer langen und 1000 Meter hohen, fast senkrechten Felswand im Royal Natal National Park, die wirklich atemberaubend ist.

amphitheater_drakensberge2Blick auf das Amphitheater im Royal Natal National Park

Ab dem Sentinel Car Park läuft man in ca. 4 Stunden in ein grünes Tal hinein, an dessen Ende diese massive Felswand in den Himmel aufragt. Der Hammer! Selbst auf dem Rückweg konnte ich es nicht lassen, mich immer wieder umzudrehen, um einen letzten, einen allerletzten, einen allerallerletzten Blick auf die Wand zu erhaschen (Video). Wer trittsicher und schwindelfrei ist, kann über eine kleine Eisenleiter noch einen Abstecher zu einem Wasserfall machen, der sich die Felswand hinunter in die Tiefe stürzt.

Hoch auf das Giant’s Castle

Südöstlich davon liegt im Maloti-Drakensberg Park das sogenannte Giant’s Castle – der zweite Höhepunkt dieser Region. Vom Parkplatz aus läufst Du auf gut ausgebauten, aber steilen Wanderwegen auf ein Hochplateau hinauf – quasi auf das Dach der Drakensberge.

giants_castle_drakensbergeOben auf dem Hochplateau des Giant’s Castle im Maloti-Drakensberg Park

Dort oben herrscht eine ganz besondere Stimmung: wehendes Gras, kleine Wasserläufe, Bergblumen und zwei anmutige Bergmassive, die die Blicke auf sich ziehen. Nichts erinnert daran, dass Du hier auf fast 3.000 Meter Höhe stehst – bis Du Dich umdrehst und förmlich umgehauen wirst von diesem spektakulären Panaromablick. Auch der Abstieg ist toll – er führt Dich auf einem anderen Weg wieder zurück zum Auto.

Ich kann jedem wirklich ans Herz legen, diese zwei Touren zu machen und sich für die Drakensberge in Südafrika 4 Tage Zeit zu nehmen. Im Anschluss kannst du mit dem Auto weiter nach Durban fahren und zum Beispiel nach Kapstadt fliegen.

Speziell für Südafrika-Einsteiger

Wer noch nie in Südafrika war, dem ist die Südafrika Gay Natur & Erlebnis-Reise von Kerle.reisen sehr zu empfehlen – eine aufregende Tour, die Deine Leidenschaft für Südafrika wecken wird!

Autor: Kerle.reisen // 14.01.2017

* Die hier aufgeführten Werbelinks führen auf die Internetseiten unserer Partnerunternehmen Expedia und Check24.

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