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Gays.reisen – Reisetipps für Gays (enthält Werbung)

Erfahrungsbericht von einer Gay Gruppenreise nach Island mit Kerle.reisen

Island ist einfach ein atemberaubendes Land mit faszinierenden Menschen und einer spannenden Kultur – und damit ein attraktives Reiseziel für Kerle.reisen.

Das zeigt sehr eindrucksvoll das Video eines Kerle.reisen Teilnehmers, der im September 2018 die Gay Gruppenreise nach Island mit Kerle.reisen mitgemacht hat und seine Erfahrungen mit Kerle.reisen im folgenden Video festgehalten hat.  Herzlichen Dank dafür!

Begleitet wurde diese Gay Natur & Erlebnisreise von unserem Kerle.reisen Guide Así, einem waschechten Isländer, der die einwöchige Rundreise zu einem intensiven und unvergesslichen Erlebnis macht.

Island ist eine einmalige Erfahrung, die man einmal im Leben einfach machen muss – ein richtiges „once in a lifetime“ Erlebnis.

Wer richtig in das Land und dessen Kultur eintauchen will, dem empfehlen wir die Gay Gruppenreise von Kerle.reisen – eine Rundreise einmal um die Insel herum in einer kleinen Gruppe von Gays, geführt von unserem charmanten, isländischen Original Así.

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Wer lieber auf eigene Faust unterwegs ist, der kann bei Kerle.reisen auch eine individuelle Island-Rundreise im Rund-um-Sorglos-Paket buchen. Flug, Mietwagen, Hotels sind komplett vorgebucht – und das auf einer spannenden Reiseroute mit Wandertouren inklusive Karten. Die Reisezeiten sind flexibel wählbar.

Also nichts wie hin!

Quelle: Kerle.reisen

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Schweiz // Reiserücktrittsversicherung – auch für Schweizer

Urlaub ist die schönste Zeit des Jahres – und eine Reise ist schnell gebucht. Doch was ist, wenn plötzlich etwas dazwischen kommt und man die Reise gar nicht antreten kann? Genau dafür gibt es eine Reiserücktrittsversicherung. Diese übernimmt die Kosten, die durch die Stornierung entstehen – ggf. unter Abzug einer Selbstbeteiligung je nach gewähltem Versicherungstarif.

Nicht zu lange nach der Reisebuchung warten

Eine Reiserücktrittsversicherung ist in der Regel nur 14 Tage nach Buchung der Reise abschließbar. Viele Reiseveranstalter bieten direkt mit der Reise auch eine passende Reiserücktrittsversicherung an.

Schweizer aufgepasst !

Schweizer können beim Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung für ihre Urlaubsreise schnell Probleme bekommen, wenn sie ihren Urlaub bei einem deutschen Reiseanbieter buchen. Denn die mit den Reisen angebotenen Reiserücktrittsversicherungen sind in der Regel nur für EU-Bürger abschließbar.

Reiserücktrittsversicherungen auch für die Schweiz

Für dieses Schweizer Problem gibt es eine einfache Lösung. Speziell für die Schweiz gibt es Reiserücktrittsversicherungen von Schweizer Reiseversicherungen, die auch Urlaubsreisen deutscher Anbieter absichern.  So zum Beispiel die Multi-Trip Versicherung der Europäischen Reiseversicherung in der Schweiz. Damit können auch Schweizer problemlos Reisen deutscher Reiseanbieter buchen, ohne auf die wichtige Reiserücktrittversicherung zu verzichten.

Quelle: Kerle.reisen // 25.09.2018

Entspanntes Wandern auf Madeira

Madeira ist ein echtes Wanderparadies – nicht nur, weil die Temperaturen dort das ganze Jahr um die 20 Grad herum sind. Die Natur ist üppig grün und blüht in vielerlei Formen und Farben.

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Grund dafür sind die sogenannten Levadas, künstlich angelegte Wasserkanäle, die das Wasser aus dem niederschlagsreichen Norden in die anderen Inselteile führen. Sie schlängeln sich mit einem Gefälle von nur einem Grad in Serpetinen die bis zu 1800 Meter hohen Berge hinab und bewässern so weite Teile der Insel. Ein geniales System.

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Die Levadas machen das Wandern auf Madeira sehr leicht und ermöglichen auch Unerfahrenen lange Touren mit großer Reichweite – ohne große Anstrengung.  Natürlich gibt es auch sehr anspruchsvolle Routen, wenn man von den Levadas abweicht und in die Hochebene aufsteigt – belohnt von herrlichen Ausblicken.

Zur Standardausrüstung gehören auf jeden Fall eine Taschenlampe und leichte Regenbekleidung. Denn die Levadas verschwinden gerne mal in dunklen Tunneln und tauchen auf der anderen Seite nach mehreren hundert Metern wieder auf – dann teilweise mit einem komplett anderen Wetter.

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Ich habe kaum eine andere Insel mit solch einem Mikroklima erlebt. Sonne hier und Regen dort – nur ein paar hundert Meter weiter. Der Regen auf Madeira ist jedoch in der Regel nur recht kurz und zaubert fantastische Regenbögen an den Himmel.

Wenn man nach Unterkünften auf der Insel schaut, empfehle ich auf jeden Fall den Südwesten von Madeira, da es hier am sonnigsten und am wärmsten ist. Sehr zu empfehlen ist die Quinta Alegre – ein kleines Landhotel bei Calheta mit einem wunderschönen Küstenblick inmitten eines subtropischen Gartens.

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Kerle.reisen bietet auch Gay Wanderreisen nach Madeira an, wo man in der Quinta Alegre übernachtet. Nicht ohne Grund – denn hier kann man wirklich die Seele baumeln lassen – abseits der Touristenströme.

Quelle: Kerle.reisen

Metz – ein echtes Wochenend-Highlight

Metz liegt ca. 70 km östlich von Saarbrücken und ist von Frankfurt, Köln oder Stuttgart aus in nur 3 Stunden bequem mit dem Auto zu erreichen.  Ideal für ein Wochenende mit zwei Übernachtungen.

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Die Stadt mit ihren 120.000 Einwohnen hat wahrlich viel zu bieten –  weit mehr als nur die vielleicht bekannte Kathedrale. Die Stadt wird durchzogen von der Mosel – beruhigt durch mehrere Staustufen, mit idyllisch bewachsenen, renaturierten Ufern, die den einen oder anderen Reiher anziehen.

Mit etwas Glück kann man erleben, wie die Mosel zeitweise umgeleitet und durch die Stadt geführt wird. Dann verwandelt sich ein ruhiger Seitenarm der Mosel plötzlich in einen reißenden Fluss und wird zu einem Eldorado für Wildwasser-Kajaks.

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Ein besonderes Highlight: Zwischen Juni und September finden in Metz die „Constellations de Metz“ statt mit einer Lichtinstallation, die sich durch die gesamte Stadt zieht.

Pop-Art Projektionen an Hauswänden

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Kirchenbeleuchtung wie im Hitchcock Krimi

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Die Kathedrale von Metz – spektakulär inszeniert

Ein besonderes Highlight ist die Laseranimation, die die Kathedrale für 15 Minuten in einem völlig anderen Licht erscheinen lässt – glutrot lodernd, in Scherben zerfallend oder magisch beherrscht von überdimensionalen Fabelwesen. Schaut selbst – und natürlich am besten live vor Ort.

Die „Constellations de Metz“ sind in diesem Jahr noch bis 16. September zu bewundern.

Nichts wie hin!

Weiter zu den Unterkünften

Quelle: Kerle.reisen

Faszination Japan – Gesichter einer anderen Kultur

Ein Land besteht aus Menschen. Diese prägen die Kultur und damit das Land. Es lohnt sich also, Menschen, Gesichter und Verhaltensweisen zu beobachten, wenn man mehr über ein Land erfahren will. So sind die Bilder entstanden, die ein Teilnehmer im Mai 2018 auf seiner Japan-Reise mit Kerle.reisen geschossen und für uns eingefangen hat. Eine Omage an Japan, die ohne große Worte auskommt.

Kultur und Tradition …

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… trifft auf Moderne

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Wer mit Kerle.reisen nach Japan fährt, taucht in die Kultur des Landes ein. Dafür sorgen deutschsprachige Local Guides, die Dich mit auf die Reise durch ihr Land nehmen – und das ganz authentisch mit öffentlichen Verkehrsmitteln – also ohne die üblichen Reisebusse. Du übernachtest in landestypischen Hotels und sogar eine Nacht bei Mönchen in einem Kloster. Damit erfährst Du hautnah, was Japan ausmacht und was es bedeutet, in diesem Land zu leben. Momente, die Du mit Sicherheit nicht mehr vergisst.

Herzlichen Dank, Eckehard, für diese tollen Bilder!

Bilder & Copyright: Eckehard Berndt
Weitere Infos zur Reise: Kerle.reisen

Japan – Einblicke in ein faszinierendes Land

Man kann viel über Japan lesen – über die Kultur, die Geschichte, die Menschen oder auch das Essen – aber Japan muss man einfach erleben. Im April 2018 war ich mit Kerle.reisen dort und kam schwer beeindruckt wieder zurück. Aber schaut selbst – denn Bilder sagen mehr als tausend Worte:

Schon beim Anflug begrüßt uns der Fuji, der heilige Berg der Japaner. Das erste mal Gänsehaut …

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Im Land der aufgehenden Sonne angekommen, erwartet uns gleich zu Beginn der Reise die meistfotografierte Sehenswürdigkeit Japans – das Tor des Itsukushima-Schreins auf der Insel Miyajima.

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In Hiroshima besichtigen wir den Atombomben-Dom und sind von der traurigen Geschichte der Stadt tief bewegt.

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Während der Besichtigung der Burg des Weißen Reihers in Himeji bringt uns Kyoko, unsere japanische Reiseleitung, die Geschichte Japans näher.

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Weiter geht’s im Shinkansen mit atemberaubender Geschwindigkeit …

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ins Klosterdorf Koyasan, wo wir durch japanische Badekultur und bei traditionell japanischem Frühstück wieder entschleunigen. Ein echtes Erlebnis!

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Auch wenn die Zeit dafür eigentlich schon vorbei ist, haben wir Glück und entdecken ein paar letzte Kirschblüten.

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In Kyoto angekommen, stärken wir uns erst mal mit selbstgemachtem Sushi, das für den ersten Versuch gar nicht mal schlecht gelingt.

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Am Morgen darauf steigen wir durch tausend rote Torii zur Spitze des Inari-Bergs und Kyoto liegt uns zu Füßen.

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Danach geht es weiter zum Goldenen Pavillon – einfach unbeschreiblich schön und mein persönliches Highlight der Reise.

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Zum krönenden Abschluss der Reise steht Tokio auf dem Programm. In der größten Stadt der Welt pulsiert das Leben nicht nur auf der weltbekannten Shibuya Crossing.

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Wenn die Sonne hinter der Skyline von Tokio untergeht, stürzen wir uns zusammen mit einem einheimischen Guide ins Nachtleben des schwulen Viertels Ni-chome.

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Wir verlassen Japan in Richtung Heimat und die Reise hat bei mir etliche bleibende Eindrücke hinterlassen … daher kann ich die Gay-Gruppenreise nach Japan mit Kerle.reisen wirklich jedem ans Herz legen.

Autor & Bilder: Alexander Schönbein

Teneriffa – Wandern und Entspannen

Vulkanlandschaften, malerische Strände und einzigartige Wanderrouten – kaum eine andere Insel ist so vielfältig wie Teneriffa. Hier genießt du die perfekte Mischung aus Aktivurlaub und Entspannung. Auf Wanderfans warten faszinierende Kraterlandschaften, atemraubende Gipfel und fantastische Aussichten. Nach einem anstrengenden Wandertag lässt du dich von den Spezialitäten der kanarischen Küche begeistern oder entspannst an einem der mehr als 40 Stränden der Insel.

Die Insel des ewigen Frühlings ist zu jeder Jahreszeit der perfekte Ort zum aktiven Entspannen. Lass dich von den landschaftlichen Kontrasten der Insel verzaubern!

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Du möchtest die Schönheit der Insel aktiv erkunden? Wandere durch die Kraterlandschaft des Teno-Gebirges, bewundere die einzigartige Landschaft des Anaga-Gebirges oder wage den Aufstieg auf den Pico del Teide im Teide-Nationalpark … Teneriffa lässt dein Wanderherz höher schlagen!

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Tiefe Schluchten, idyllische Bergdörfer und grüne Wälder erwarten dich im Anaga-Gebirge. Das Gebirge ist die ursprünglichste und feuchteste Region der Insel und begeistert Naturliebhaber mir einer außergewöhnlichen und üppigen Vegetation. Du wanderst über geschwungene Wanderpfade durch die Gebirgslandschaft und genießt atemberaubende Ausblicke auf Schluchten und vorgelagerte Inseln. An manchen Stellen durchquerst du in Nebel getauchte Lorbeerwälder und entdeckst botanische Besonderheiten am Wegesrand. Schmale Wege führen immer mal wieder zu versteckten Bergdörfern und runden das Wandererlebnis ab. Erlebe die abgelegene und grüne Bergwelt Teneriffas im Anaga-Gebirge.

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Für Naturfreunde- und Wanderbegeisterte ist ein Besuch des Teno-Gebirges im Südwesten von Teneriffa ein absolutes Highlight. Das an der Küste gelegene Gebirge ist 17 Millionen Jahre alt und erreicht eine Höhe von 1000 m. Es entstand durch die ersten Vulkane der Insel und beeindruckt durch tiefe Schluchten und Steilküsten. Auf abwechslungsreichen Routen wanderst du durch die unberührte Natur der Insel, weit abseits der Touristenpfade. Tiefe Taleinschnitte und zerklüftete Felsen bieten ein einmaliges Panorama. Zusammen mit dem Anaga-Gebirge gehört es zu den ältesten Arealen der Insel und ist ein unvergessliches Wandererlebnis.

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Im Zentrum der Insel Teneriffa liegt der Teide-Nationalpark und erinnert an eine faszinierende Mondlandschaft. Hier hat man das Gefühl in einer anderen Welt zu sein – durch das bunt gefärbte Gestein und das überwältigende Panorama beeindruckt der Nationalpark durch eine unwirkliche und beeindruckende Kulisse. Inmitten Nationalparks erhebt sich der Pico del Teide. Majestätisch krönt er die beeindruckende Kraterlandschaft. Mit 3718 m ist er nicht nur der höchste Berg Spaniens sondern auch die höchste Erhebung im Atlantischen Ozean. Vom Gipfel aus genießt du einen sagenhaften Ausblick über den gesamten Nationalpark. Dieser wurde im Jahr 2007 von der UNESCO zum Weltnaturerbe ernannt und führt dich auf geschwungenen Panoramawegen durch hunderte Vulkankegel und erstarrte Lavaströme durch das Gebirge.

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Ob Entspannung oder Wandern – der ideale Ausgangspunkt für Unternehmungen jeglicher Art, ist das 4-Sterne Hotel Luz del Mar „Das Licht des Meeres“ in Los Silos. Von hier aus kann man direkt in das Teno-Gebirge wandern. Die Zimmer im typisch kanarischen Stil sind geräumig und verfügen je über eine Terrasse oder einen Balkon. Das Hotel im grünen Norden der Insel liegt ruhig und in Küstennähe. Umgeben von den Berghängen des Teno-Gebirges kannst du hier nach einem anstrengenden Wandertag im 30 m langen, solarbeheizten Pool den Ausblick auf den Atlantik genießen. Auch die zwei Saunen und der Fitnessraum laden zur Entspannung ein – eine echte Wohlfühloase.

Lust auf Urlaub bekommen?

Tank neue Energie und erlebe eine unvergessliche Zeit auf Teneriffa! Einfach Flug, Mietwagen und Hotel buchen – und los geht’s!

Quelle: Kerle.reisen & Wikinger Reisen

Paris in 24 Stunden

Paris ist immer eine Reise wert – auch wenn es nur 24 Stunden sind. Eine Stadt, die fasziniert und glänzt mit ihren großzügigen Boulevards, den Cafés, Restaurants und kleinen Geschäften, den vielen beeindruckenden Sehenswürdigkeiten entlang von Achsen, die Städteplaner Haussmann im 19. Jahrhundert unter Napoleon III. großzügig angelegt hat. Am besten erkundet man Paris zu Fuß.

Startpunkt Eiffelturm

Los geht es an der Metrostation Trocadéro – möglichst am frühen Vormittag, um den Touristenmassen etwas zu entgehen. Vorbei an vergoldeten, klassischen Schönheiten läufst Du die Stufen hinunter zum Eiffelturm. Nimm die Treppen im rechten vorderen Fuß des Gebäudes bis zur mittleren Plattform. Die Warteschlangen sind kürzer und Du sparst noch etwas Geld. Willst Du ganz hoch in die Spitze, kannst Du auch noch hier ein Ticket für den kleinen Aufzug nach oben kaufen. Genieße den herrlichen Ausblick über die Stadt mit all ihren imposanten Bauwerken.

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Arc de Triomphe

Von hier geht es zurück zum Trocadéro und zu Fuß weiter zum Arc de Triomphe. Zwölf Straßen münden in einen Kreisel rund um den Arc de Triomphe – ein wie auch immer geordnetes Straßenchaos. Der Triumphbogen mit seiner ewigen Flamme zur Erinnerung an den unbekannten Soldaten im Ersten Weltkrieg ist eine Art Verbindungsbrücke zwischen Neu und Alt – auf der einen Seite das moderne Büroviertel la Défense, auf der anderen Seite der Place de la Concorde mit dem großen ägyptischen Obelisken, der aus dem 13. Jahrhundert vor Christus stammt.

Über die Champs-Elysées zum Place de la Concorde

Schlendere die Champs-Elysées entlang – die breit angelegte Prachtstraße von Paris mit den Flagship-Stores aller bekannten Marken. Auch wenn die Cafés hier sehr einladend sind – Du zahlst bis zu 8 Euro für einen Cappuccino (an der Bar stehend etwas weniger) – mein bisheriger Rekord in Paris. Rechter Hand taucht dann der Grand Palais auf – eine Art Glaspalast, der für die Weltausstellung im Jahr 1900 gebaut wurde. Im Hintergrund thront der Invalidendom mit seiner goldenen Kuppel, der letzten Ruhestätte von Kaiser Napoleon I. Du läufst jedoch weiter bis zum Place de la Concorde, wo einst Verbrecher und Feinde der Französischen Republik hingerichtet wurden.

Durch die Tuilerien zum Louvre

Weiter geht es durch die gepflegten Gartenanlage der Tuilerien, bis Du im Innenhof des Louvre stehst – umrahmt von wahrlich beeindruckenden Museumsgebäuden und einer Glaspyramide in der Mitte, die als Eingang zu den Museen dient. Wenn Du hinein willst, brauchst Du Zeit und solltest Dich fokussieren. Denn der Louvre ist riesig. Übrigens: Gemälde von französischen Impressionisten wirst Du dort vergeblich suchen, denn sie sind ausgelagert ins Musée d’Orsay – einem alten Bahnhofsgebäude schräg gegenüber auf der anderen Seite der Seine.

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Centre Pompidou

Du läufst geradeaus weiter durch die Höfe des Louvre und kommst durch kleinere Einkaufsstraßen schließlich zu „Les Halles“ – einem modernen Shopping-Komplex, wo früher die Markthallen von Paris standen – jetzt ein wichtiger Knotenpunkt für Metro und RER, der S-Bahn von Paris.  Weiter geht es zum Centre Pompidou, einem Ausstellungsgebäude mit Industriecharme und wechselnden Ausstellungen. Wenn Du eine Pause brauchst, setze Dich einfach zu „Dame Tartine“ an den Brunnen gegenüber mit den Wasser speienden Figuren von Niki de Saint Phalles und genieße das bunte Treiben.

Hôtel de Ville

Dann geht es weiter nach rechts in Richtung Seine, bis Du das imposante Hôtel de Ville erreichst – kein Hotel, sondern das Rathaus von Paris. Über eine Brücke gelangst Du auf die Île de la Cité – eine kleine Insel mitten in der Seine. Dort erwartet Dich stolz und prächtig die Kathedrale von Notre Dame. Auch wenn man etwas anstehen muss, solltest Du unbedingt hineingehen und Dir die spektakulären Kirchenfenster anschauen. Eine Kirche mit einer besonderen Atmosphäre – trotz Touristen. Von hier lohnt sich ein kurzer Abstecher ins Intellektuellenviertel Saint-Germain-des-Près oder Du bleibst auf der Insel und nimmst direkt die Metro Cité M4 bis nach Barbès-Rochechouart.

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Montmartre

Du steigst aus der Metro und läufst den Berg hoch, über die Treppen hinauf bis zu Sacré Coeur, einer schneeweißen Kirche im Zuckerbäckerstil. Von hier oben hast Du einen atemberaubenden Blick über die Stadt und kannst den Sonnenuntergang über den Dächern von Paris genießen. Montmartre ist das Künstler- und Vergnügungsviertel der Stadt. Du läufst über den von Straßenkünstlern bevölkerten Place du Tertre wieder hinab bis zum berühmt berüchtigten Moulin Rouge. Dort steigst Du in die Metro und fährst bis zur Station Rambuteau, dem Beginn des Quartier Marais – der Heimat vieler Gay Locations und Restaurants in Paris.

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Schwul ausgehen im Marais

Hast Du Hunger? Dann solltest Du auf jeden Fall beim 4Pat vorbeischauen – ein von Gays geführtes Restaurant, nicht größer als eine Garage mit sehr persönlichem Service – und schon bist Du Teil der Familie! In direkter Umgebung gibt es eine Vielzahl von Bars und Clubs, in die Du weiterziehen kannst.

Wohnen im Hôtel de Roubaix

Damit Du es nach dem Ausgehen nicht so weit hast, suchst Du Dir am besten im Marais ein Hotel. Sehr ausgefallen, von Schwulen geführt und nicht so teuer ist das Hôtel de Roubaix. Eine runde Sache für einen Kurztrip nach Paris – ob nun nur 24 Stunden oder um ein paar Tage verlängert. Genieße diese tolle Stadt!

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Quelle: Kerle.reisen // 17.06.2018

Allgäu – die Sehnsucht nach Idylle

Beim Stichwort Allgäu denke ich sofort an Familienurlaub, Bauernhof und glückliche Kühe. Eigentlich kein cooles Reiseziel, wenn Deine Freunde mit dem Trailer durch Australien fahren oder einen Shopping-Trip nach New York machen. Gerade als junger Mensch sucht man eher die Ecken und Kanten – und da passt eine liebliche Berg-Idylle nicht unbedingt ins Bild. Auch wer in seinem Urlaub die Gayszene sucht, ist an anderen Orten besser aufgehoben.

Doch mit den Jahren tritt eine gewisse Sättigung ein. Man kennt die Szene, war schon an vielen Orten der Welt, hat einen stressigen Job und sehnt sich nach einem Urlaub genau ohne Ecken und Kanten – mit einfacher Anreise, ohne zwei Tage im Flugzeug zu verbringen. Und da taucht das Allgäu plötzlich wieder auf!

Wer hier Urlaub macht, bekommt Idylle pur geboten: frische Bergluft, satte grüne Wiesen, rauschende Bäche, glücklich bimmelnde Kühe, gemütliche Häuser im Landhaus-Stil mit viel Holz und einem Farbenmeer an Blumen, freundliche Bedienungen in Trachten gekleidet, die leckere Gerichte in guten Portionen servieren und natürlich dieses unglaublich schöne Alpenpanorama. Ähnlich könnte ich den Winter beschreiben.

Ob nun etwas mondänder in Oberstdorf, ideal zum Wandern und Bewegen in Bad Hindelang oder auch zum Abnehmen in Oberstaufen.  Das Bild ist überall ähnlich. Und aufgrund der gut ausgebauten Straßen kommt man schnell von Ort zu Ort und kann sich die Region anschauen.

Beispiel Bad Hindelang: Diese 5000 Seelen Gemeinde liegt extrem idyllisch in einem Tal umgeben von Bergen – ein echtes Wanderparadies  mit 60 Wanderwegen und 300 Wanderkilometern, 45 Kilometern Loipe im Winter und 32 Pistenkilometern für Abfahrtski. Kulturelle Highlights wie die Märchenschlösser Neuschwanstein und Hohenschongau, die ein schwules Herz schnell höher schlagen lassen, sind nur 55 km entfernt und schnell zu erreichen.

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Gerade als Schwuler ist man in Bad Hindelang gut aufgehoben. Denn hier betreiben Oliver und Christoph schon seit langen Jahren mit viel Herzblut ihr 4-Sterne Romantik Hotel Sonne –  gay owned und gay operated sozusagen. Die „Sonne“ mit ihrer romantischen Fassade, dem Stammhaus aus dem Jahr 1600, den 57 Zimmern im Allgäuer Stil eingerichtet, dem Wellness-Bereich mit Saunen und Indoor-Pool ist wirklich ein Geheimtipp. Und auch das hauseigene Restaurant „Beim Sunnewirt“  ist mehr als nur eine Sünde wert.

Für mich der perfekte Ort, um aus dem Alltag auszubrechen, ein paar Tage lang die Seele baumeln zu lassen und das Leben richtig zu genießen. Beachtet bitte die zahlreichen Specials und Angebote der zwei Jungs auf deren Website. Enjoy!

Quelle: Kerle.reisen // 14.06.2018

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