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Gays.reisen – Reisetipps für Gays (enthält Werbung)

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Bayern

Gut Riedelsbach im Interview – DAS gayfriendly Bier- und Wohlfühlhotel im Bayerischen Wald

Kerle.reisen und Gut Riedelsbach verbindet eine gute, langjährige Zusammenarbeit, die viel Spaß macht. Und das ist vor allem Bernhard Sitter Junior zu verdanken, dem Junior Hotel-Chef des 1. Bier- und Wohlfühlhotels im Bayerischen Wald. Er ist mit viel Herzblut, leckerem Bier und seinen Kochkünsten einfach der perfekte Gastgeber für unsere monatlichen Kerle-Treffs im Bayerischen Wald, zu denen Gays aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz kommen. Er stand uns in einem Interview Rede und Antwort.

Servus Bernhard. Schön, dass Du Dir Zeit nimmst für ein Interview. Wie geht es Euch nach dem Lockdown?
Die ersten Wochen waren sehr schwierig für uns. Erst durften wir nur den Biergarten öffnen, eine Woche später dann das Wirtshaus Restaurant und nach fast 3 Monaten endlich auch wieder das Hotel. Allerdings ohne den Wellnessbereich. Aber Hotel ohne Wellness? Das war sehr schwierig und mit vielen Stornierungen verbunden. Erst rund weitere 4 Wochen später durften wir auch den Wohlfühlbereich wieder öffnen. Und seit diesem Tag geht es endlich wieder bergauf. Wir sind sehr zufrieden und schauen positiv nach vorne.

Konntet Ihr die notgedrungene Auszeit sinnvoll nutzen?
Ja, das konnten wir. Wir haben im Hotel alles renoviert und erneuert, was anfiel. So wurde zum Beispiel aus unserer Kegelbahn eine tolle Lounge mit Zigarrenstube. Wirtshaus, Hopfenstube und Bräustüberl haben einen neuen Look bekommen. Und für mich als Küchenchef des Hauses wurde der komplette Büfett-Bereich neu gestaltet und um einiges vergrößert. Aber auch die Zeit für meine Familie und mich war wundervoll. Wir hatten so viel Zeit miteinander wie nur selten. Und das absolute Highlight für unseren Sohn war, dass wir alle 3 Pools für uns alleine hatten. Felix ist eine richtige Wasserratte.

Müssen sich Eure Gäste in Zeiten von Corona auf Einschränkungen im Haus einstellen?
Die Einschränkungen für unsere Gäste im Haus sind relativ gut realisierbar. Es gilt der Mindestabstand von 1,5m und in den öffentlichen Bereichen muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Im Büfett-Bereich muss man Einweghandschuhe benutzen. Also alles halb so wild und gut umsetzbar.

Wie kommt es zu Deinem großen Engagement für die Gay Community?
Oh, das ist eine lange Geschichte. Mein Ewald und ich waren vor etlichen Jahren selbst im Urlaub und da sind wir als schwules Paar nicht gut angekommen. Und das war der ausschlaggebende Punkt, dass wir gesagt haben, sowas kann doch heutzutage gar nicht mehr sein. Und deswegen haben wir den Entschluss gefasst, mehr auf gayfriendly zu setzen. Ewald und ich möchten ein Zeichen setzen und als Vorbilder voraus gehen für Leute unter uns, die noch nicht den Mut zum Outing haben. Wir haben schon dreimal geheiratet – erst die eingetragene Lebenspartnerschaft, dann die freie Trauung und zu guter Letzt die Ehe für alle. Damit zeigen wir auch den Mitmenschen, dass wir genau wie alle anderen sind. Und das größte Glück haben wir Ende 2018 erfahren. Unser Adoptivsohn Felix ist in unser Leben getreten.

Welche Erfahrungen machst Du mit den Kerle.reisen Gruppen, die jeden Monat zu Euch kommen?
Bei den monatlichen Kerle-Treffs sind immer nette Männer dabei. Am gemeinsamen Lagerfeuer ergeben sich immer tolle Gespräche und wir erfahren oft sehr spannende Geschichten. Es ist jedes mal ein sehr schönes Miteinander.

Viele Teilnehmer buchen bei uns nach ihrer Rückkehr direkt den nächsten Kerle-Treff im Gut Riedelsbach. Kannst Du Dir das erklären?
Genau kann ich es leider nicht sagen. Aber wir sind sehr stolz darauf, dass sich aus den Kerle Reisen schon viele Stammgäste entwickelt haben.

Wie kam es eigentlich zu Eurem einzigartigen Konzept – das 1. Bier- und
Wohlfühlhotel ?

Puh, das ist eine sehr lange Geschichte. Ich versuche es mal ganz kurz zusammen zu fassen. Das Anwesen kam 1951 in unseren Familienbesitz. 1998 entschieden wir uns dazu, eine eigene Brauerei zu bauen. 2005 machte mein Vater dann den Biersommelier. 2010 haben mein Schwager und ich den Biersommelier gemacht. Und dann kam einfach eines zum anderen und das Thema Bier wurde immer mehr ausgebaut und zieht sich nun durchs ganze Haus.

Liegt Dir Am Ende noch etwas auf dem Herzen, was Du unserer Kerle-Community noch mitgeben möchtest?
Wohlfühlen und gerne wiederkommen, das steht für uns an erster Stelle. Dazu gehört, dass man jeden Menschen so akzeptiert und respektiert, wie er ist. Egal ob weiß oder farbig, groß oder klein, alt oder jung, dick oder dünn, gay oder hetero. Unsere Erde ist bunt. Gayfriendly ist ein Statement, mit dem wir zeigen, dass weder schwule Männer, noch lesbische Frauen oder andere Minderheiten Außerirdische sind und dass, wenn wir uns gegenseitig respektieren, das Leben miteinander doch am schönsten ist. Egal welche Hautfarbe, Nationalität oder sexuelle Orientierung jemand hat, verbindet uns doch alle eines: Wir sind alle Menschen.

Ein perfektes Schlusswort, dem man nichts mehr hinzufügen kann! Bernhard, hab vielen lieben Dank für das Interview und künftig weiterhin viel Spaß mit den nächsten Kerle-Treffs. Lieben Gruß an das gesamte Gut Riedelsbach Team!

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Quelle: Kerle.reisen und Bernhard Sitter Junior vom Gut Riedelsbach

Urlaub für Gays in Zeiten von Corona – monatliche Auszeit in bayerischer Idylle

Wochenlanges Ausharren in den eigenen 4 Wänden – keine Dates, keine Cafés, Bars oder Clubs. Corona hält die Welt in Atem – und uns daheim.

Irgendwann geht es dann wieder los – die alte Freiheit ist zurück. Sicherlich wird es noch gewisse Einschränkungen und Vorsichtsmaßnahmen geben – aber man weiß bis dahin, welche Maßnahmen sinnvoll sind und welche nicht.

Nach all den Entbehrungen und Einschränkungen der vergangenen Wochen möchten wir gerne unseren Beitrag dazu leisten, die Gay Community langsam wieder zusammenbringen – aber mit Bedacht und Rücksichtnahme auf die dann gültigen Regeln und Empfehlungen.

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Daher bieten wir ab Mitte Juni MONATLICH eine Gay-Auszeit im Bayerischen Wald an – und zwar zusammen mit Bernhard Sitter jun. und seinem Mann Ewald vom Gut Riedelsbach – dem ersten Bier- und Wohlfühlhotel der Welt.

Bei dieser Auszeit im Bayerischen Wald lernst Du neue Kerle in lockerer Atmosphäre kennen – bei einer Wanderung durch die idyllische Landschaft, beim prasselnden Lagerfeuer oder beim Entspannen im 2000 m² großen Wellnessbereich – mit viel Platz für jeden. Dazu die leckere bayerische Küche und das besondere Biererlebnis mit selbst gebrautem Bier vom Chef persönlich. Ein Genuss!

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Unsere Gay-Auszeit findet immer zur Monatsmitte statt und umfasst 3 Tage mit 2 Übernachtungen im Doppelzimmer zur Alleinnutzung – inklusive Aktivprogramm, Nutzung des Wellnessbereichs sowie Frühstück, Abendessen, Wanderproviant und Kaffee-/ Kuchenbuffet. Wem das zu kurz ist, kann seinen Aufenthalt flexibel verlängern.

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Speziell für Paare, die lieber unter sich bleiben wollen, bieten wir zusammen mit dem Gut Riedelsbach eine romantische Auszeit zu zweit an: Ihr verbringt 4 romantische Tage zu zweit im Gut Riedelsbach – mit romantischem Candle-Light-Dinner, Verwöhn-Halbpension, 2000 m² Wellness-Bereich und einem Wohlfühl-Bad zu zweit!

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Für Fragen rund um diese zwei Angebote stehen wir Euch gerne zur Verfügung – per Mail, WhatsApp oder Telefon.

Quelle: Kerle.reisen // 03.04.2020

Bayerischer Wald – neu entdeckt

Den Bayerischen Wald kenne ich noch von den Erzählungen meiner Großeltern, die dort häufiger Urlaub machten. Doch mit dem Aufkommen von Flugreisen ging es plötzlich ans Mittelmeer, an die Atlantikküste oder weiter weg nach Ägypten, Thailand oder in die USA. Urlaub in Deutschland galt als uncool und altbacken.

Irgendwann trat dann ein gewisser Sättigungseffekt ein – mit einer Rückbesinnung auf Deutschland – dem Urlaub vor der eigenen Haustür. Heute fährt man wieder zum Wandern in die Rhön, zum Fahrradfahren ins Altmühlthal oder zum Wellness in den Bayerischen Wald. Einfach ins Auto steigen und nach ein paar Stunden ist man da – ohne sich Gedanken um Anzahl Gepäckstücke oder Flüssigkeiten im Handgepäck machen zu müssen.

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So kam auch ich wieder in den Bayerischen Wald und konnte gut nachvollziehen, was meine Großeltern so an der Region begeisterte. Man spricht auch vom „grünen Dach Europas“ – und das nicht ohne Grund. Der Bayerische Wald ist ein echtes Paradies für Wanderer, Fahrradfahrer oder einfach Naturliebhaber.

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Der Bayerische Wald ist ein Nationalpark mit über 350 Kilometer Wanderwege, 200 Kilometer Radwege und etwa 80 Kilometer Langlauf-Loipen. Die Philosophie des Nationalparks heißt „Natur Natur sein lassen“. So werden keinerlei Eingriffe ins Ökosystem Wald vorgenommen – ein umgestürzter Baum bleibt ein umgestürzter Baum, bis die Natur ihn selbst zersetzt hat.

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Der große Arber ist mit 1456 Metern die höchste Erhebung im Bayerischen Wald  – eine markante Bergketten mit zerklüfteten Gipfeln und den für die Region typischen Fichtenwäldern.  An ihm kommt man vorbei, wenn man den so genannten Goldsteig  läuft – einer der „Top Trails of Germany„. Dieser Prädikatswanderweg zieht sich von Marktredwitz unweit von Bayreuth in Richtung Süden durch den Bayerischen Wald und endet in Passau. Er hat eine Gesamtlänge von 660 Kilometern und ist in 40 Etappen unterteilt. Dabei gibt es die etwas einfachere Südvariante und die anspruchsvollere Kammvariante nahe der tschechischen Grenze.

baumwipfelpfadQuelle: Erlebnis Akademie AG/Baumwipfelpfad Bayerischer Wald

Entscheidet man sich für die Kammvariante, kommt man am Baumwipfelpfad in Neuschönau vorbei – ein architektonischer Hingucker in Ei-Form mit spektakulären Ausblicken über den bayerischen Wald.

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Nicht weit davon entfernt ist  Gut Riedelsbach am Dreisessel in der Gemeinde Neureichenau – das 1. Bier- und Wohlfühlhotel: eine echte Wellness-Oase mit  durchgestylten Zimmern, tollem Essen und natürlich gutem Bier.  Durch die schwulen Besitzer ist das Hotel auf Gays ausgerichtet – was für die Region eher selten ist.

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Alles in allem ist der Bayerische Wald eine Region, in der man es sich gut gehen lassen kann. Empfehlung: unbedingt ausprobieren!

Quelle: Kerle.reisen // 24.09.2017

 

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