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Gays.reisen – Reisetipps für Gays (enthält Werbung)

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Schneeschuhe

Meine Erfahrungen mit Kerle.reisen – auf Sardinien und in einer Schweizer Berghütte über Weihnachten

Schwule Gruppenreisen von Gays für Gays – so lässt sich das Konzept von Kerle.reisen in wenigen Worten zusammenfassen. Doch wie kommt es an? Hierzu haben wir Olli nach seiner Rückkehr aus Sardinien einige Fragen gestellt, der schon mehrfach mit Kerle.reisen unterwegs war.

Du bist ja gerade mit einer Kerle-Gruppe auf Sardinien unterwegs gewesen. Wie hat es Dir gefallen? 

Die Reise war ein tolles Erlebnis. Gerade weil es in der Vergangenheit durch Corona zahlreiche Beschränkungen gab, waren Reisen nicht möglich. Demnach war es seit längerer Zeit meine erste Reise, auf die ich mich sehr gefreut habe. Es trat alles ein, wie versprochen. Tolle Strände, angenehme Wanderungen und die Natur ist traumhaft. Unsere Gruppe war sehr harmonisch. Wir haben viel geplaudert und es war mit allen Beteiligten eine angenehme und entspannte Zeit.  

Wie war diese Gruppenreise in Zeiten von Corona? Gab es besondere Einschränkungen? 

Einschränkungen gab es. Ein Buffet gibt es derzeit nicht. Sobald man in der Gastronomie seinen Platz verlässt, ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Dies gilt auch für die Busfahrten zu den Ausflugsorten. Sowohl bei der Ein- als auch bei der Ausreise ist jeweils ein Formular auszufüllen. Darüber hinaus muss sich jeder Teilnehmer spätestens 48 Stunden vor der Ankunft entsprechend registrieren. Alles halb so wild. Es hat meinen Urlaub nicht getrübt.

Letztes Jahr hast Du ja mit unserer alljährlichen Weihnachtsauszeit im Bärghuis – einer Schweizer Berghütte auf 2.000 Metern Höhe – das Kontrastprogramm zu Sardinien mitgemacht. Wieso hat Dich gerade diese Tour gereizt?

Ich bin kein großer Fan von Weihnachten. Hinzu kam, dass ich letztes Jahr alleine Weihnachten verbracht hätte. Da war die Auszeit im Bärghuis die Gelegenheit für ein tolles Weihnachten. Die Idee, Weihnachten in einer Gruppe zu verbringen finde ich hervorragend. Schließlich feiern wir eine Geburt – und das hat nicht unbedingt etwas mit Familie zu tun. Hinzu kam, dass ich einfach Lust auf die Berge hatte und eh in der Nähe war. Am 23.12. hatte ich die Gelegenheit, am Bodensee ein Projekt für Flüchtlinge zu unterstützen und so hatte ich nur eine kurze Anreise.  

Wie war es denn, Weihnachten abseits der Zivilisation ohne das übliche Tam Tam zu feiern? Wie war konkret Heiligabend für Dich?  

Es war ein Genuss und wenn jemand Lust auf Besinnlichkeit hatte, gab es genügend Möglichkeiten. Wie auch bei Sardinien, war es hier insbesondere die Gruppe, die für ein schönes Fest gesorgt hat. Unglaublich harmonisch und ich hatte jederzeit das Gefühl, als würden wir uns alle schon lange kennen. Das hat sicherlich auch mit dem Aufstieg Heiligabend zu tun. Das Wetter war für einen Aufstieg mit Schneeschuhen schon recht herausfordernd, gerade wenn man es wie ich noch nicht gemacht hat. Das Gruppengefühl kam deshalb schon beim Aufstieg auf, da einer den anderen motiviert hat. Die Anstrengungen waren ganz schnell vergessen, als wir alle am kleinen Weihnachtsbaum angestoßen haben und uns zum Aufstieg gratuliert haben. Die Freude auf das Essen war riesig, einhergehend mit dem angenehmen Gefühl, sich ausruhen zu können. 

Was sagst Du zur Berghütte, den Zimmern und natürlich zu Gastgeber Dieter? 

Die Berghütte ist recht gut ausgestattet. Man merkt, dass viel erneuert wurde. Die Zimmer haben eine traumhafte Aussicht. Die sanitären Anlagen werden geteilt, diese sind aber modern und ausreichend. Der Gastraum ist sehr gemütlich und unsere lange Tafel hat das Gruppengefühl stets bestärkt. Die Verpflegung lässt keine Wünsche offen. Die Speisen waren einfach nur super lecker. Dieter ist ein toller Gastgeber und Mensch. Er hat die große Gabe, für jeden individuell präsent zu sein. Mehrfach hatte ich das Gefühl, als würde ich ihn schon lange kennen. Es wirkte alles sehr vertraut. 

Wie schnell wächst bei einer solchen Reise die Gruppe zusammen?   

Wir sind sofort beim Aufstieg zusammen gewachsen, anders wäre die Wanderung wahrscheinlich gar nicht möglich gewesen. 

Hast Du eine bestimmte Anekdote zum Bärghuis auf Lager? 

Der Iglubau. Wir haben versucht, zwei Iglus zu bauen, meine Gruppe war nicht so erfolgreich. Wir haben es halt dabei belassen, dass wir eine Kaffeebar gebaut haben – das war wirklich mega witzig!

Nun hast Du ja schon viele Kerle-Reisen mitgemacht. Gibt es für Dich einen ganz besonderen Moment auf einer Kerle-Tour, den Du wohl nie vergessen wirst? 

Jede der Reisen hat besondere Momente. Ein ganz besonderer Moment war für mich die Besichtigung von Jerusalem. Mit der Geschichte dieser Stadt sind wir alle groß geworden und alles vor Ort zu erleben, ist ein ganz beeindruckender Moment gewesen.  

Hast Du nach den Touren weiterhin Kontakt zu den anderen Kerlen? 

Klar, es haben sich sogar richtige Freundschaften gebildet. 

Wie ist es so, mit wildfremden Kerlen zu verreisen? Davor haben einige Respekt, die sich für unsere Reisen interessieren. Was möchtest Du diesen mit auf den Weg geben? 

Ich will es mal so formulieren. Sardinien war meine 8. oder 9. Kerle-Reise und es ist immer wieder spannend, sich mit Teilnehmern zu unterhalten, die die erste Reise mit Kerle.reisen durchführen. Klar sind einige dabei, die sich zu Beginn unsicher fühlen. Was ich aber mitgeben kann: Jeder war bislang positiv überrascht und bis jetzt entscheiden sich viele, weitere Reisen mit Kerle.reisen zu unternehmen. Einfach offen sein, sich für Menschen interessieren und vor allem Respekt jedem gegenüber zeigen, Spaß an der Reise haben und sich über tolle Gruppen freuen – mal ein komplettes Kontrastprogramm. Natürlich gehört es in einer Gruppe auch mal dazu, sich zurück zu nehmen. Das ist aber auch überhaupt kein Problem. Schließlich ist jeder völlig frei und kann entscheiden, ob er am Tagesprogramm teilnehmen möchte oder bspw. einen Strandtag einlegen möchte.

Eine besonders schöne Erfahrung bei allen Touren ist, wie jeder Rücksicht auf den anderen nimmt. Denn gerade bei Erlebnisreisen hat jeder eine andere Kondition und ein anderes Tempo. Letztendlich zählt, dass alle etwas geschafft haben. Wer sowas schätzt, ist bei Kerle.reisen genau richtig. Naja und aus eigener Erfahrung: Anfangs sind wir uns fremd und es entstehen tolle Freundschaften.  

Herzlichen Dank, Olli, für Deine offenen Worte und weiterhin viel Spaß auf unseren Reisen!

Quelle: Kerle.reisen im Interview mit Olli // 25.09.2020

Weihnachten abseits der Familie – mit Gays auf einer Almhütte – undenkbar?

Weihnachten ist für viele Familien eine heilige Kuh – geprägt von Ritualen und familiären Verpflichtungen – und das Jahr für Jahr. Hier auszubrechen, fällt vielen schwer. Doch wer erst einmal den Bann gebrochen hat, wird sehen, dass es auch sehr gut ohne das klassische Weihnachtsfest geht. Zusätzliches Plus: Das Weihnachtsfest im Folgejahr wird dann wieder zu etwas Besonderem – da es eben nicht selbstverständlich ist.

Weihnachten ganz allein zu verbringen, ist auch keine wirkliche Option. Schnell erfasst Dich die Festtags-Melancholie, wenn Du auf allen Kanälen – ob Radio, Fernsehen oder Internet – mit Weihnachten beschallt wird.

Doch wie wäre es, Weihnachten mit Freunden zu feiern? Die Idee klingt verlockend, scheitert jedoch oft an der Umsetzung. Denn je näher das Weihnachtsfest rückt, desto mehr springen ab und folgen plötzlich doch dem weihnachtlichen Ruf der Familie. Am Ende kehrt man auch selbst reumütig in den Schoß der Familie zurück.

Unsere Lösung

Verbringe Weihnachten auf einer Schweizer Almhütte – mit Gays, die ticken wie Du! Am 24. Dezember geht es los: 10 bis 20 Gays treffen sich am Vormittag unten an der Talstation von Lungern – unweit von Luzern, gut auch mit der Bahn zu erreichen. Dann geht es mit der Gondel rauf auf 1500 Meter Höhe und das Weihnachtsabenteuer beginnt.

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Auf Schneeschuhen und mit dem Gepäck auf dem Rücken macht Ihr Euch mit Eurem Guide auf den Weg hoch auf 2000 Meter Höhe bis zum Bärghuis Schönbüel – eine gemütliche Almhütte, die exklusiv für Euch reserviert ist. Oben erwartet Euch Gastgeber Dieter und ein Alpenpanorama der Extraklasse.

Im Bärghuis Schönbüel gibt es zwar einen Weihnachtsbaum, aber ansonsten verzichtet Dieter bewusst auf das übliche Weihnachts-Tamtam. Nach einem festlichen Weihnachtsessen genießt Ihr die herrliche Unaufgeregtheit und lasst den Abend zusammen gemütlich ausklingen.

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Auch den ersten und zweiten Weihnachtsfeiertag verbringt Ihr anders als je zuvor. Ihr baut zusammen ein echtes Iglu und macht Euch auf mit Schneeschuhen auf den 2200 Meter hohen „Höch Gumme“ – mit sensationeller 360 Grad Aussicht. Abends kommt Ihr in den Genuss eines Schweizer Käsefondues sowie eines Wiener Schnitzels mit südsteirischem Kernöl, für das das Bärghuis bekannt ist.

Am 27. Dezember geht es zurück zur Gondel und runter ins Tal – mit unvergesslichen Erinnerungen im Gepäck an ein ganz besonderes Weihnachtsfest!

Lust auf Weihnachten bekommen?

Dann erfahre mehr über diese besondere Weihnachtsauszeit für Gays – eine spannende Alternative zum herkömmlichen Weihnachtsfest, die Dich erden wird:

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Quelle: Kerle.reisen // 02.04.2020

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