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Gays.reisen – Reisetipps für Gays (enthält Werbung)

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Europa

Kykladen-Rundreise – eine unerwartete Überraschung

Die Kykladen muss Mann einmal im Leben gesehen haben, dachte ich mir. Insbesondere dem Mythos Mykonos wollte ich auf den Grund gehen. Doch nahm ich mir auch die Zeit, um die Nachbarinseln Santorin und Naxos zu besuchen. Mein Fazit “absolut empfehlenswert“ – jede Insel hat ihren besonderen Reiz.

Mykonos – das Gay Mekka

Mykonos lebt vom einzigartigen Charme seines Hauptortes Mykonos-Stadt. Kleine verwinkelte Gassen, in denen ich ständig die Orientierung verloren habe, zumal alles in Weiss angestrichen ist – stylisch eingerichtete Geschäfte, Restaurants und bekannte Gay-Lokale sowie der internationale Flair. Denn hier trifft sich wirklich die ganze Welt auf einem kleinen Fleck Erde. Der Fährhafen von Mykonos, den man schnell per Boot-Taxi von der Innenstadt erreicht, ist das Gateway zu allen Nachbarinseln. Im Minutentakt legen hier die Fähren an und auch schon gleich wieder ab. Die Schnellfähre bringt uns in gut zwei Stunden nach Santorin (von den Griechen auch Thira genannt).

2018-10-02fn Mittelm - Kreuzfahrer vor Thira

2018-10-02ha Tira - Fira - Kraterblick

Santorin – sensationelle Ausblicke

Die Einfahrt in den Santorin-Archipel hat mich einfach nur ergriffen. Der Anblick der vielen weißen Häuser, die eng aneinander gereiht auf dem steil abfallenden Felsen, weit oberhalb vor mir lagen, war sensationell. Warum nur, dachte ich mir, hat man sich früher dafür entschieden, da oben sein Haus hinzusetzen. Der Bustransfer vom Hafen hoch zu den Ortschaften bestärkte mich in meiner Frage.

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Was soll ich sagen, spätestens der abendliche Ausblick auf den Archipel hat mir die Antwort gegeben. Santorin punktet ohne Frage mit seiner sensationellen Landschaft und ist wie Mykonos vom Tourismus geprägt, anders als das letzte Ziel meiner Tour.

2018-09-28ho Naxos - Naxos Stadt

Naxos – mein persönlicher Favorit

Mit der Fähre ging es abschließend zur großen Überraschung der Rundreise – die im Vergleich zu ihren Nachbarn – recht unbekannte Insel Naxos, unweit von Mykonos. Hier angekommen, hatte ich gleich das Gefühl, auf einer authentischen Insel zu sein. Zwar sind auch hier die Touristen vertreten, doch fügen sich diese in das Inselleben ein. Der beschauliche Hauptort, das grüne hügelige Hinterland und die schönen weitläufigen, nicht übervölkerten Sandstrände haben mich nachhaltig beeindruckt.

 

Hierher komme ich bald wieder – dieser Gedanke kam sehr schnell. Warum die Insel im Gegensatz zu seinen Nachbarn ein “Schattendasein“ führt, liegt sicherlich daran, dass vom Inselflughafen nur kleinere Flugzeuge starten können. Gott sei Dank – wie ich finde. Das es hier auch nicht so touristisch ist, merkt man an den vernünftigen Preisen, die gut 50 Prozent unter dem Preisniveau der bekannten Nachbarinseln liegen.

Mein Fazit:

Ich kann die Kykladen wirklich wärmstens empfehlen. Mach Dir ein eigenes Bild! Beispielsweise mit unserer Kykladen-Inselhopping-Tour inkl. Wanderkarten, allen Übernachtungen und Transfers – das Rund-um-Sorglos-Paket für Gays, denn es soll für Dich eine entspannte Zeit sein!

 

Quelle: Martin von Kerle.reisen // 30.11.2018

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Gays wandern zusammen – die natürliche Art Gays kennen zu lernen

Du möchtest etwas von der Welt sehen und das in netter Gesellschaft? Tolle Idee – nur ist mal wieder niemand in Deinem Bekanntenkreis greifbar, der dafür Zeit und Lust hat. Und wie finde ich neue Leute, mit denen ich am besten auch noch vollkommen unverkrampft verreisen kann – also meine Homosexualität überhaupt kein Thema ist oder ganz im Gegenteil mich sogar mit den anderen Leuten verbindet? Und wie habe ich die Möglichkeit mit all den “Gleichgesinnten“ ganz entspannt während der Reise in Kontakt zu kommen? Fragen über Fragen, die einem von dem schönen Vorhaben abbringen – oder auch nicht. Denn es gibt eine einfache Lösung – GAY WANDERREISEN!

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Wandern in Gay Kleingruppen – rund um die Welt

Mit dem Anbieter Kerle.reisen bereist Du in einer Kleingruppe von meist 12 schwulen Singles das Ziel, wo Du schon immer einmal hin wolltest – von Madeira über Irland bis Lappland. Immer dabei ein fachkundiger deutschsprachiger Reiseleiter, so dass Du Dir um nichts Gedanken machen brauchst. Die angebotenen Reisen sind überwiegend Wanderreisen, da diese einen großen Vorteil haben.

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Neben der Bewegung, die Mann bekanntlich braucht, kommt Mann beim Wandern ganz schnell mit seinen Mitreisenden ins Gespräch. In der lockeren Atmosphäre fällt das Reden einfach und es ergibt sich ein leichter Wechsel zwischen den Gesprächspartnern. Damit besteht die perfekte Basis für das spätere gemeinsame Abendessen, bei dem die Gespräche vertieft werden können. Vielleicht findet sich unter den Mitreisenden auch ein ganz besonderer Kerl, mit dem sich eine gute Freundschaft oder mehr entwickelt.

Auf Reisen richtig kennen lernen statt anonyme Online-Dates

Gemeinsames Reisen verbindet und ist damit eine schöne natürliche Alternative zu anonymen Online-Dates, die das heutige Gay Leben bestimmen.

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Die TOP 3 Gay Wanderziele:

Die beliebtesten Gay Wanderreisen:

Einfach mal ausprobieren!

Quelle: Kerle.reisen // 18.11.2018

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Entspanntes Wandern auf Madeira

Madeira ist ein echtes Wanderparadies – nicht nur, weil die Temperaturen dort das ganze Jahr um die 20 Grad herum sind. Die Natur ist üppig grün und blüht in vielerlei Formen und Farben.

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Grund dafür sind die sogenannten Levadas, künstlich angelegte Wasserkanäle, die das Wasser aus dem niederschlagsreichen Norden in die anderen Inselteile führen. Sie schlängeln sich mit einem Gefälle von nur einem Grad in Serpetinen die bis zu 1800 Meter hohen Berge hinab und bewässern so weite Teile der Insel. Ein geniales System.

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Die Levadas machen das Wandern auf Madeira sehr leicht und ermöglichen auch Unerfahrenen lange Touren mit großer Reichweite – ohne große Anstrengung.  Natürlich gibt es auch sehr anspruchsvolle Routen, wenn man von den Levadas abweicht und in die Hochebene aufsteigt – belohnt von herrlichen Ausblicken.

Zur Standardausrüstung gehören auf jeden Fall eine Taschenlampe und leichte Regenbekleidung. Denn die Levadas verschwinden gerne mal in dunklen Tunneln und tauchen auf der anderen Seite nach mehreren hundert Metern wieder auf – dann teilweise mit einem komplett anderen Wetter.

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Ich habe kaum eine andere Insel mit solch einem Mikroklima erlebt. Sonne hier und Regen dort – nur ein paar hundert Meter weiter. Der Regen auf Madeira ist jedoch in der Regel nur recht kurz und zaubert fantastische Regenbögen an den Himmel.

Wenn man nach Unterkünften auf der Insel schaut, empfehle ich auf jeden Fall den Südwesten von Madeira, da es hier am sonnigsten und am wärmsten ist. Sehr zu empfehlen ist die Quinta Alegre – ein kleines Landhotel bei Calheta mit einem wunderschönen Küstenblick inmitten eines subtropischen Gartens.

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Kerle.reisen bietet auch Gay Wanderreisen nach Madeira an, wo man in der Quinta Alegre übernachtet. Nicht ohne Grund – denn hier kann man wirklich die Seele baumeln lassen – abseits der Touristenströme.

Quelle: Kerle.reisen

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Metz – ein echtes Wochenend-Highlight

Metz liegt ca. 70 km östlich von Saarbrücken und ist von Frankfurt, Köln oder Stuttgart aus in nur 3 Stunden bequem mit dem Auto zu erreichen.  Ideal für ein Wochenende mit zwei Übernachtungen*.

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Die Stadt mit ihren 120.000 Einwohnen hat wahrlich viel zu bieten –  weit mehr als nur die vielleicht bekannte Kathedrale. Die Stadt wird durchzogen von der Mosel – beruhigt durch mehrere Staustufen, mit idyllisch bewachsenen, renaturierten Ufern, die den einen oder anderen Reiher anziehen.

Mit etwas Glück kann man erleben, wie die Mosel zeitweise umgeleitet und durch die Stadt geführt wird. Dann verwandelt sich ein ruhiger Seitenarm der Mosel plötzlich in einen reißenden Fluss und wird zu einem Eldorado für Wildwasser-Kajaks.

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Ein besonderes Highlight: Zwischen Juni und September finden in Metz die „Constellations de Metz“ statt mit einer Lichtinstallation, die sich durch die gesamte Stadt zieht.

Pop-Art Projektionen an Hauswänden

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Kirchenbeleuchtung wie im Hitchcock Krimi

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Die Kathedrale von Metz – spektakulär inszeniert

Ein besonderes Highlight ist die Laseranimation, die die Kathedrale für 15 Minuten in einem völlig anderen Licht erscheinen lässt – glutrot lodernd, in Scherben zerfallend oder magisch beherrscht von überdimensionalen Fabelwesen. Schaut selbst – und natürlich am besten live vor Ort.

Die „Constellations de Metz“ sind in diesem Jahr noch bis 16. September zu bewundern.

Nichts wie hin!

Weiter zu den Unterkünften*

*Werbelinks auf Expedia

Quelle: Kerle.reisen

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Paris in 24 Stunden

Paris ist immer eine Reise wert – auch wenn es nur 24 Stunden sind. Eine Stadt, die fasziniert und glänzt mit ihren großzügigen Boulevards, den Cafés, Restaurants und kleinen Geschäften, den vielen beeindruckenden Sehenswürdigkeiten entlang von Achsen, die Städteplaner Haussmann im 19. Jahrhundert unter Napoleon III. großzügig angelegt hat. Am besten erkundet man Paris zu Fuß.

Startpunkt Eiffelturm

Los geht es an der Metrostation Trocadéro – möglichst am frühen Vormittag, um den Touristenmassen etwas zu entgehen. Vorbei an vergoldeten, klassischen Schönheiten läufst Du die Stufen hinunter zum Eiffelturm. Nimm die Treppen im rechten vorderen Fuß des Gebäudes bis zur mittleren Plattform. Die Warteschlangen sind kürzer und Du sparst noch etwas Geld. Willst Du ganz hoch in die Spitze, kannst Du auch noch hier ein Ticket für den kleinen Aufzug nach oben kaufen. Genieße den herrlichen Ausblick über die Stadt mit all ihren imposanten Bauwerken.

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Arc de Triomphe

Von hier geht es zurück zum Trocadéro und zu Fuß weiter zum Arc de Triomphe. Zwölf Straßen münden in einen Kreisel rund um den Arc de Triomphe – ein wie auch immer geordnetes Straßenchaos. Der Triumphbogen mit seiner ewigen Flamme zur Erinnerung an den unbekannten Soldaten im Ersten Weltkrieg ist eine Art Verbindungsbrücke zwischen Neu und Alt – auf der einen Seite das moderne Büroviertel la Défense, auf der anderen Seite der Place de la Concorde mit dem großen ägyptischen Obelisken, der aus dem 13. Jahrhundert vor Christus stammt.

Über die Champs-Elysées zum Place de la Concorde

Schlendere die Champs-Elysées entlang – die breit angelegte Prachtstraße von Paris mit den Flagship-Stores aller bekannten Marken. Auch wenn die Cafés hier sehr einladend sind – Du zahlst bis zu 8 Euro für einen Cappuccino (an der Bar stehend etwas weniger) – mein bisheriger Rekord in Paris. Rechter Hand taucht dann der Grand Palais auf – eine Art Glaspalast, der für die Weltausstellung im Jahr 1900 gebaut wurde. Im Hintergrund thront der Invalidendom mit seiner goldenen Kuppel, der letzten Ruhestätte von Kaiser Napoleon I. Du läufst jedoch weiter bis zum Place de la Concorde, wo einst Verbrecher und Feinde der Französischen Republik hingerichtet wurden.

Durch die Tuilerien zum Louvre

Weiter geht es durch die gepflegten Gartenanlage der Tuilerien, bis Du im Innenhof des Louvre stehst – umrahmt von wahrlich beeindruckenden Museumsgebäuden und einer Glaspyramide in der Mitte, die als Eingang zu den Museen dient. Wenn Du hinein willst, brauchst Du Zeit und solltest Dich fokussieren. Denn der Louvre ist riesig. Übrigens: Gemälde von französischen Impressionisten wirst Du dort vergeblich suchen, denn sie sind ausgelagert ins Musée d’Orsay – einem alten Bahnhofsgebäude schräg gegenüber auf der anderen Seite der Seine.

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Centre Pompidou

Du läufst geradeaus weiter durch die Höfe des Louvre und kommst durch kleinere Einkaufsstraßen schließlich zu „Les Halles“ – einem modernen Shopping-Komplex, wo früher die Markthallen von Paris standen – jetzt ein wichtiger Knotenpunkt für Metro und RER, der S-Bahn von Paris.  Weiter geht es zum Centre Pompidou, einem Ausstellungsgebäude mit Industriecharme und wechselnden Ausstellungen. Wenn Du eine Pause brauchst, setze Dich einfach zu „Dame Tartine“ an den Brunnen gegenüber mit den Wasser speienden Figuren von Niki de Saint Phalles und genieße das bunte Treiben.

Hôtel de Ville

Dann geht es weiter nach rechts in Richtung Seine, bis Du das imposante Hôtel de Ville erreichst – kein Hotel, sondern das Rathaus von Paris. Über eine Brücke gelangst Du auf die Île de la Cité – eine kleine Insel mitten in der Seine. Dort erwartet Dich stolz und prächtig die Kathedrale von Notre Dame. Auch wenn man etwas anstehen muss, solltest Du unbedingt hineingehen und Dir die spektakulären Kirchenfenster anschauen. Eine Kirche mit einer besonderen Atmosphäre – trotz Touristen. Von hier lohnt sich ein kurzer Abstecher ins Intellektuellenviertel Saint-Germain-des-Près oder Du bleibst auf der Insel und nimmst direkt die Metro Cité M4 bis nach Barbès-Rochechouart.

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Montmartre

Du steigst aus der Metro und läufst den Berg hoch, über die Treppen hinauf bis zu Sacré Coeur, einer schneeweißen Kirche im Zuckerbäckerstil. Von hier oben hast Du einen atemberaubenden Blick über die Stadt und kannst den Sonnenuntergang über den Dächern von Paris genießen. Montmartre ist das Künstler- und Vergnügungsviertel der Stadt. Du läufst über den von Straßenkünstlern bevölkerten Place du Tertre wieder hinab bis zum berühmt berüchtigten Moulin Rouge. Dort steigst Du in die Metro und fährst bis zur Station Rambuteau, dem Beginn des Quartier Marais – der Heimat vieler Gay Locations und Restaurants in Paris.

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Schwul ausgehen im Marais

Hast Du Hunger? Dann solltest Du auf jeden Fall beim 4Pat vorbeischauen – ein von Gays geführtes Restaurant, nicht größer als eine Garage mit sehr persönlichem Service – und schon bist Du Teil der Familie! In direkter Umgebung gibt es eine Vielzahl von Bars und Clubs, in die Du weiterziehen kannst.

Wohnen im Hôtel de Roubaix

Damit Du es nach dem Ausgehen nicht so weit hast, suchst Du Dir am besten im Marais ein Hotel. Sehr ausgefallen, von Schwulen geführt und nicht so teuer ist das Hôtel de Roubaix. Eine runde Sache für einen Kurztrip nach Paris – ob nun nur 24 Stunden oder um ein paar Tage verlängert. Genieße diese tolle Stadt!

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Quelle: Kerle.reisen // 17.06.2018

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Bayerischer Wald – neu entdeckt

Den Bayerischen Wald kenne ich noch von den Erzählungen meiner Großeltern, die dort häufiger Urlaub machten. Doch mit dem Aufkommen von Flugreisen ging es plötzlich ans Mittelmeer, an die Atlantikküste oder weiter weg nach Ägypten, Thailand oder in die USA. Urlaub in Deutschland galt als uncool und altbacken.

Irgendwann trat dann ein gewisser Sättigungseffekt ein – mit einer Rückbesinnung auf Deutschland – dem Urlaub vor der eigenen Haustür. Heute fährt man wieder zum Wandern in die Rhön, zum Fahrradfahren ins Altmühlthal oder zum Wellness in den Bayerischen Wald. Einfach ins Auto steigen und nach ein paar Stunden ist man da – ohne sich Gedanken um Anzahl Gepäckstücke oder Flüssigkeiten im Handgepäck machen zu müssen.

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So kam auch ich wieder in den Bayerischen Wald und konnte gut nachvollziehen, was meine Großeltern so an der Region begeisterte. Man spricht auch vom „grünen Dach Europas“ – und das nicht ohne Grund. Der Bayerische Wald ist ein echtes Paradies für Wanderer, Fahrradfahrer oder einfach Naturliebhaber.

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Der Bayerische Wald ist ein Nationalpark mit über 350 Kilometer Wanderwege, 200 Kilometer Radwege und etwa 80 Kilometer Langlauf-Loipen. Die Philosophie des Nationalparks heißt „Natur Natur sein lassen“. So werden keinerlei Eingriffe ins Ökosystem Wald vorgenommen – ein umgestürzter Baum bleibt ein umgestürzter Baum, bis die Natur ihn selbst zersetzt hat.

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Der große Arber ist mit 1456 Metern die höchste Erhebung im Bayerischen Wald  – eine markante Bergketten mit zerklüfteten Gipfeln und den für die Region typischen Fichtenwäldern.  An ihm kommt man vorbei, wenn man den so genannten Goldsteig  läuft – einer der „Top Trails of Germany„. Dieser Prädikatswanderweg zieht sich von Marktredwitz unweit von Bayreuth in Richtung Süden durch den Bayerischen Wald und endet in Passau. Er hat eine Gesamtlänge von 660 Kilometern und ist in 40 Etappen unterteilt. Dabei gibt es die etwas einfachere Südvariante und die anspruchsvollere Kammvariante nahe der tschechischen Grenze.

baumwipfelpfadQuelle: Erlebnis Akademie AG/Baumwipfelpfad Bayerischer Wald

Entscheidet man sich für die Kammvariante, kommt man am Baumwipfelpfad in Neuschönau vorbei – ein architektonischer Hingucker in Ei-Form mit spektakulären Ausblicken über den bayerischen Wald.

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Nicht weit davon entfernt ist  Gut Riedelsbach am Dreisessel in der Gemeinde Neureichenau – das 1. Bier- und Wohlfühlhotel: eine echte Wellness-Oase mit  durchgestylten Zimmern, tollem Essen und natürlich gutem Bier.  Durch die schwulen Besitzer ist das Hotel auf Gays ausgerichtet – was für die Region eher selten ist.

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Alles in allem ist der Bayerische Wald eine Region, in der man es sich gut gehen lassen kann. Empfehlung: unbedingt ausprobieren!

Quelle: Kerle.reisen // 24.09.2017

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Echte Demut vor der Natur: Island

Du stehst in der Natur und wirst Dir auf einmal bewusst, wie unwichtig Du selbst bist und die künstlich geschaffene Welt um Dich herum. Hier ist kein Donald Trump wichtig, keine Sitzung in Anzug und Krawatte oder die Frage, wen Deutschland zum Eurovision Song Contest schickt. Hier ist Natur, reine Natur mit all ihrer Kraft und Ursprünglichkeit – unbeeindruckt von den niedlichen Touristen, die in bunter Outdoor-Kleidung um sie herumwimmeln: Willkommen auf Island!

Auf meiner letzten Tour auf Island im Mai 2017 habe ich Fotos und einige Videos gemacht. Diese können jedoch nur den Hauch eines Eindrucks vermitteln können, wie es auf Island tatsächlich ist.

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Der Wasserfall Gullfoss ergießt sich mit einer unglaublichen Wassermasse und viel Gischt und Getöse in eine enge Schlucht (Video). Ein faszinierendes Naturschauspiel und eines der Top-Highlights auf Island.

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Unaussprechlich, aber wunderschön:  die Fjaðrárgljúfur-Schlucht. Sie ist entweder von oben zu bestaunen oder auch zu durchwandern. Ein echtes Erlebnis!

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8 Prozent von Island sind mit Gletschern bedeckt, die sich wie eine Krake von den Berghöhen hinunter in die Täler ziehen. Der Gletscher Fjallsárlón ist einer davon – ein ganz besonderer Ort der Ruhe und Einkehr (Video).

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Das Eis dieses im Hintergrund sichtbaren Gletschers Jökulsárlón bewegt sich pro Tag mehrere Meter abwärts ins Tal. Dabei entstehen Gletscherspalten, ganze Blöcke von Eis lösen sich und werden zu Eisbergen, die dann nach einer Reise von 1200 Jahren im See des Gletschers treiben (Video). Über eine schmale Verbindung zum Meer werden durch Ebbe und Flut die Eisberge aus der Lagune heraus ins offene Meer gezogen. Ein faszinierendes Naturschauspiel!

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Wasserfälle sind auf Island fester Bestandteil des Landschaftsbildes. Überall bahnt sich das Wasser seinen Weg aus den Bergen in Richtung Meer

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Auf der Fahrt entlang der Ringstraße, die einmal die Insel umrundet, kommt man an vielen verschiedenen Landschaften vorbei – die alle gewaltig sind und die Rolle des Menschen verdeutlichen.  Klein und unbedeutend.

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Lupinen soweit das Auge reicht: Auch ein Bild, das man im Mai auf der Ringstraße zu sehen bekommt.

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Nebel, Gischt und schwarze Strände und dazu bizarre Felsformationen aus Lava zeichnen ein fast schon gespenstisches Bild bei Vík – am Fuße des aktiven Supervulkans Katla.

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Ein Muss auf jeder Island-Reise – ein Sprung in die Blaue Lagune:  Ein 37 bis 42 Grad heißer Salzwassersee, dessen Wasser aus 2000 Meter Tiefe über ein Geothermal-Kraftwerk nach oben gepumpt wird. Der See liegt inmitten eine skurile Lavalandschaft und dient als riesiges Thermalfreibad (Video). Wellness zwischen Lava – ein einmaliges Erlebnis!

Lust auf Island?

Wenn Dich diese Bilder ansprechen, solltest Du unbedingt mit nach Island fahren. Gönne Dir dieses echte Naturparadies – nur 3 1/2  Flugstunden von Deutschland entfernt.

Quelle: Kerle.reisen // 10.06.2017

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Restaurant Tipp Reykjavik: lecker und günstig

Wer schon einmal auf Island war, der weiß, dass die Preise dort überirdisch sind. Selbst eine  einfache Pizza kostet in der Einkaufsstraße von Reykjavik umgerecht 30 Euro.  Wer also echte isländische Küche haben will, der muss schon tief in die Tasche greifen – so dachte ich jedenfalls.

Bei meinem letzten Trip im Mai habe ich jedoch ein kleines Restaurant entdeckt, das durchaus bezahlbar ist und noch dazu ein schönes Ambiente hat.

Bergsson Mathus –  echt lecker

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Modern eingerichtet, nette Bedienung und angenehmes Publikum. Das Bergsson Mathus liegt zu Fuß nur 5 Minuten entfernt von der belebten Einkaufsstraße Reykjaviks und überzeugt schon beim Reinkommen. Das besondere auf der Karte ist das „shared dining“ – ein Gericht für zwei Personen. Du hast die Wahl zwischen chicken, beef oder cod fish – einer landestypischen Dorschart. Wir haben uns für den Fisch entscheiden und waren begeistert. Es kam ein riesiger Fisch im Ganzen – mit Kartoffeln, Sellerie und Karotten frisch gebacken aus dem Ofen. Dazu kamen drei Beilagen – Süßkartoffelstampf,  ein frischer Tomatensalat und gedünsteter Broccoli. Super lecker!

Dazu gab es kostenfrei selbst gemachte Limonade mit Minze und Beeren. Wir sind zu zweit mit 4900 Isländischen Kronen herausgegangen, was ca. 45 Euro entspricht. Trinkgeld wird auf Island nicht erwartet. In Deutschland hätte man für ein Essen dieser Güte weitaus mehr ausgegeben. Also unbedingt ausprobieren, wenn Du in Reykjavik bist. Adresse: Bergsson Mathus, Templarasund 3, Reykjavik

Quelle: Kerle.reisen // 28.05.2017

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Farbe, Licht, Duft – die Côte d’Azur, ein Fest für die Sinne

Die Côte d’Azur ist seit Jahrhunderten ein magischer Anziehungspunkt – ob nun für Künstler wie Matisse, Picasso oder Chagall, für große Filmproduktionen oder auch den Jetset dieser Welt.  Wer einmal dort war, weiß warum.  Ich habe versucht, diesen besonderen Reiz diese Küstenregion in einigen Fotos einzufangen, die ich im Mai diesen Jahres dort gemacht habe.

gayreise_cap_ferratAm Cap Ferrat versteht man, warum hier alle wohnen wollen. Madame de Rothschild hat’s vorgemacht.

 

gayreise_nizza_berge2Entrevaux in biblischem Licht.

 

gayreise_zitadelle_entrevauAls Nizza noch italienisch war, warf die Zitadelle von Entrevaux ihr Auge ins Feindesland.

 

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Abendliches Picknick am Nizza-Strand. Der Mond wirft sein Auge auf uns.

 

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Blau-Weiß-Rot: Die Farben der Trikolore leuchten auf der Überfahrt zur Île Sainte Marguerite am Himmel.

 

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Es grüßt Saint Paul de Vence, nachdem wir ein holländisches Ehepaar im Wald vor dem sicheren Verlaufen retteten.

 

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Èze. Das braucht keine Worte.

 

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Am Strand Èze-Plage entstand unter unseren kritischen Augen ein kitschiges Hochzeitszelt. Das zwang uns einfach zum Trinken.

 

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Madame de Rothschilds berühmter Flamingo-Zoo ist Legende. Rosa leuchtet heute nur noch die Villa.

 

gayreise_vence_altstadtStille Gassen mit Bewohner in Vence.

 

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Der Wald auf der ruhigen Île Sainte Marguerite duftet nach Kiefern und Eukalyptus.

Und Lust bekommen?

Hast Du auch Lust auf die Côte d’Azur bekommen? Dann können wir Dir die Gay Wander- und Genuss-Reise von Kerle.reisen empfehlen. Ein wahres Fest für die Sinne!
 
Autor und Copyright: Benno Kischel // 25.05.2017
 

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